Biohof Unger

Besonderheiten

Der Betrieb lebt von der Vielfalt. Es wurde viel experimentiert und nun wird das gemacht, von dem die Familie überzeugt ist und was sie aus Leidenschaft macht. Dazu zählen vorrangig die Bioeier und Geflügel in Direktvermarktung, die Mutterkuhhaltung und Schweinezucht.


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Biohof Unger
A-2452 Mannersdorf
Niederösterreich
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Familie Unger mit ihren Hühnern © Maria Noisternig

Die anfallenden Arbeiten werden im Team besprochen © Maria Noisternig

Ein buntes Treiben "auf der Hoad" © Maria Noisternig

Biohof Unger - Logo © Familie Unger


Betriebsspiegel

Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 77 ha (davon 58 ha Pachtfläche)
Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 0,5 ha Eigenfläche, 10 ha Nutzungsrechte
Hauptbetriebszweig: Ackerbau und Nutztierhaltung, Direktvermarktung von Eiern und Geflügel
Tierbestand: dschtl. 18 Mutterkühe,18 Zuchtsauen,350 Legehennen,220 Masthühner,180 Bruderhähne,80 Enten 2xjährl.
Erwerbsform: Vollerwerb
Ausbildung (BetriebsführerIn): Landwirtschafts - und Forstwirtschaftsmeister
Übernahmezeitpunkt (Jahr): 1996
Zuständigkeiten der Arbeitskräfte: Die Arbeiten werden innerhalb der Familie aufgeteilt.
Bewirtschaftungsform: Biobetrieb

Zuletzt geändert am


Forstwirtschaft

Waldwirtschaftsplan

Nein

Geländebeschaffenheit: Auswahl


Mein Weg

Besonderheiten

Der Betrieb lebt von der Vielfalt. Es wurde viel experimentiert und nun wird das gemacht, von dem die Familie überzeugt ist und was sie aus Leidenschaft macht. Dazu zählen vorrangig die Bioeier und Geflügel in Direktvermarktung, die Mutterkuhhaltung und Schweinezucht.

Veränderungsgrund

Im Jahr 1996 hat Anton Unger den Betrieb von seiner Mutter übernommen.
Als 1998 das Naturschutzprojekt "eine Herde für die Hoad" entstand, wurden einige Kalbinnen von März bis November aufgetrieben.
Die Milchproduktion wurde immer mehr ausgebaut und deshalb entschied man sich, bei der Rasse der Kühe auf Holsteinkühe zu wechseln.
Die Jahre vergingen und so musste man erkennen, dass die Platzverhältnisse an der Hauptstraße 95 immer enger wurden. Man stand nun vor einer schwierigen Entscheidung. Entweder konnte man beim überdachten Fahrsilo am Feld einen neuen Milchviehstall errichten um die Milchproduktion weiter zu steigern und letztlich auch mit externem Personal zu betreiben oder die Milchproduktion komplett aufzugeben. Man entschied sich nach langem Überlegen, schweren Herzens gegen einen Neubau und zur Aufgabe der Milchproduktion.

Der Betrieb wurde 2004 auf Biologische Wirtschaftsweise umgestellt und die Milchkühe wurden zu Mutterkühe. Auf der „Hoad“ tummelten sich nun einige Kühe mit ihren Kälbern. Die restliche Herde wurde weiterhin am Hof gehalten.

Umsetzung

2016 wurde das letzte Standbein der Bio-Masthühner aufgestellt um auch in Zukunft ein rentables Einkommen für den Fortbestand des Betriebes zu sichern.

Idee und Angebot

77 ha landwirtschaftliche Nutzfläche sind die Basis für die Erzeugung biologischer Produkte. Auf den Feldern und Wiesen gedeihen wertvolles Getreide und saftige Futtergräser, mit denen die Familie die Tiere versorgt. Zu den Tieren zählen vorrangig Legehühner, die ihren Alltag selbst durch den mobilen Hühnerstall bestimmen können; etwa 200 Masthühner pro Schlachttermin, welche es 5x im Jahr zu kaufen gibt, Schwäbisch-Hällisch Zuchtschweine für Weideschweinschinken und 20 Mutterkühe. Außerdem fühlen sich am Betrieb noch 2 Ziegen, 2 Hasen, 2 Hunde und einige Bauernhofkatzen wohl.
Neben den Junghennen für die Eiererzeugung werden auch deren Brüder unter Bio-Bedingungen aufgezogen. Sie werden küchenfertig vorbereitet und verkauft.

Herausforderungen

Es ist eine Herausforderung, den Betrieb laufend weiterzuentwickeln und den hohen Standard zu halten und stätig an die sich verändernden Rahmenbedingungen anzupassen. Die Familie versucht, die Stärken und Interessen der einzelnen Familienmitglieder am Hof bestmöglich einbinden zu können.

Unterstützung durch LK/LFI

Die Landwirtschaftskammer und die Ländlichen Fortbildunginstitute sind verlässlicher Partner in Beratung, Aus- und Weiterbildung und somit unverzichtbarer Partner für die Zukunft. Beispielsweise wurden folgende Angebote in Anspruch genommen: Facharbeiterkurse, Kräuterpädagogik-Kurs, etc.

Arbeitsorganisation

Ein ständiger Kontakt (persönlich und digital bspw. über Whatsapp) unter den Familienmitgliedern ist unumgänglich um Arbeiten koordinieren zu können.

Zukunftspläne

Ein zweiter mobiler Hühnerstall soll 2019 noch ergänzt werden um so die steigende Nachfrage nach Bioeiern bedienen zu können.

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