Aroniahof Kober

Besonderheiten

Der Aroniahof Kober ist der einzige Aroniahof im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld.
Aronia ist ebenfalls ein Newcomer im Bereich Obst.
Die Besonderheit des Betriebes ist die eigene Aronia-Verarbeitung, die seit drei Jahren durchgeführt wird, und der eigene Hofladen, der seit 2016 gemeinsam mit 33 landwirtschaftlichen Partnern geführt wird.
Zukünftig wird auch vermehrtes Schaukochen mit Aronia angeboten.


Kontakt

Aroniahof Kober
A-8262 Ilz
Steiermark
+43 664/3400897
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Irmgard und Franz Kober im Aroniagarten © Franz Kober

Neu errichteter Gemeinschafts-Hofladen in den mittlerweile über 30 Partnerbetriebe liefern © Franz Kober

Einladender Verkaufsraum © Franz Kober


Betriebsspiegel

Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 26 ha
Hauptbetriebszweig: Aronia
Erwerbsform: Vollerwerb
Ausbildung (BetriebsführerIn): Facharbeiter
Übernahmezeitpunkt (Jahr): 1989
Bewirtschaftungsform: Biobetrieb

Zuletzt geändert am


Forstwirtschaft

Waldwirtschaftsplan

Nein

Geländebeschaffenheit: Auswahl


Mein Weg

Besonderheiten

Der Aroniahof Kober ist der einzige Aroniahof im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld.
Aronia ist ebenfalls ein Newcomer im Bereich Obst.
Die Besonderheit des Betriebes ist die eigene Aronia-Verarbeitung, die seit drei Jahren durchgeführt wird, und der eigene Hofladen, der seit 2016 gemeinsam mit 33 landwirtschaftlichen Partnern geführt wird.
Zukünftig wird auch vermehrtes Schaukochen mit Aronia angeboten.

Veränderungsgrund

Früher hatten wir nur Chinakohl, aber aufgrund der preislichen Situation kam es zu Veränderungen. Wir haben uns schließlich für Aronia als Hauptkultur entschieden und uns dahingehend verändert, dass wir unsere Produkte selbst verarbeiten können. Früher wurden die Aroniabeeren nur verkauft und jetzt werden sie auch direkt am Betrieb verarbeitet. Mittlerweile ist ihr gesundheitlicher Nutzen bekannt und durch die eigene Produktion haben wir das Überleben als Vollerwerbsbetrieb gesichert.

Umsetzung

Durch die Beerenobstgenossenschaft kamen wir auf die Idee Aronia anzubauen und dies wurde dann auch gleich im Jahr 2009 umgesetzt.

Idee und Angebot

Der Entschluss zum Anbau von Aronia wurde 2009 gefasst und seit 3 Jahren (2014) machen wir die ganze Verarbeitung selbst. Da wir immer schon Holunder hatten, kamen wir dann durch die Beerenobstgenossenschaft auf die Idee Aronia anzubauen. Zuerst wurden die Beeren roh verkauft. Jetzt werden sie am Hof verarbeitet und in Form unterschiedlicher Produkte verkauft sowie auch an andere Betriebe und Genussläden geliefert. Zusätzlich zu Aronia werden auch Chinakohl, Holunder, Kürbis und Käferbohnen angebaut. Durch den Verein „Aronia Austria“ wird zu 100% garantiert, dass alle verkauften Produkte aus der eigenen Aroniaproduktion stammen. Es werden daraus Säfte, Aufstriche und Tees hergestellt. Die Aroniabeere ist auch als Apfelbeere bekannt und wirkt positiv auf Körper und Geist.

Herausforderungen

Am Anfang war das Hauptproblem die Werbung. Ohne diese ging gar nichts. Die Werbekosten waren sehr hoch, aber durch gute Partner hat dies auch bald funktioniert. Es war schwer die Aronia publik zu machen, da sie in unseren Breiten noch relativ unbekannt war. Seit 2015 gibt es auch den Verein „Aronia Austria“ der die Herkunftssicherung durchführt. Damit konnten Importe aus dem Ausland eingeschränkt werden. Mittlerweile gibt es auf heimischen Produkten fast durchgängig Aronia Austria Aufkleber.

Unterstützung durch LK/LFI

Die Unterstützung ist sehr gut, angefangen von Marketing und Förderung bis hin zur Produktion und Obstbauberatung. Sehr gut gefallen mir auch die laufend angebotenen Weiterbildungen.

Auszeichnungen

Landessieger der Steirischen Landesbewertung 2017 „Saft, Most und Edelbrand für das Produkt Holundersirup mit Aronia in der Kategorie "Sonstige Fruchtsäfte und Innovationen".

Zukunftspläne

Aroniaanbauflächen stark erweitern, um den Absatz noch mehr zu steigern. Weitere betriebliche Vertiefung auf Aronia.

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