Andrea und Erich HIRMANN

Besonderheiten

Der Betrieb befasst sich seit 1995 mit der Direktvermarktung. Anfangs wurde nur Schnaps produziert. Später kam Essig dazu. Die Erfolge bei diversen Prämierungen veranlassten die Familie zur Ausweitung der Produktion und des Sortiments. Heute werden im betriebseigenen Hofladen Schnäpse, Säfte, Liköre, Essige, Kernöl und Aufstriche verkauft. Der Betrieb entwickelte sich vom kleinbäuerlichen Nebenerwerbsbetrieb zum anerkannten Essigspezialisten.


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Andrea und Erich HIRMANN
A-7571 Rudersdorf
Burgenland
+43 664 887 292 30
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Obstbau; Rudersdorf

Schnapsbrennanlage © Hirmann Erich

Die neue Produktionshalle © Hirmann Erich

Essigprodukte © Hirmann Erich

Werbefoto Betrieb Hirmann © Hirmann Erich

Essigproduktion © Hirmann Erich


Betriebsspiegel

Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 8,34
Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 3,50
Hauptbetriebszweig: Obstverarbeitung
Erwerbsform: Nebenerwerb
Ausbildung (BetriebsführerIn): Landw. Facharbeiterin
Übernahmezeitpunkt (Jahr): 1996
Zuständigkeiten der Arbeitskräfte: Andrea: Direktvermarktung, Essig und Safterzeugung, Abfüllen, Etikettieren, Verkauf

Erich: Produktion, Schnaps brennen, Essigherstellung, Abfüllen
Lage der Flächen (arrondiert): 70 % der Flächen sind arrondiert, 30 % liegen in einer Enfernung bis 3 km
Bewirtschaftungsform: Konventionell
Eigene Maschinen oder überbetrieblicher Maschineneinsatz (mit welchem Anteil?): Der Betrieb wird ausschließlich mit eigenen Maschinen bewirtschaftet.

Zuletzt geändert am


Forstwirtschaft

Waldwirtschaftsplan

Nein

Geländebeschaffenheit: Auswahl


Mein Weg

Besonderheiten

Der Betrieb befasst sich seit 1995 mit der Direktvermarktung. Anfangs wurde nur Schnaps produziert. Später kam Essig dazu. Die Erfolge bei diversen Prämierungen veranlassten die Familie zur Ausweitung der Produktion und des Sortiments. Heute werden im betriebseigenen Hofladen Schnäpse, Säfte, Liköre, Essige, Kernöl und Aufstriche verkauft. Der Betrieb entwickelte sich vom kleinbäuerlichen Nebenerwerbsbetrieb zum anerkannten Essigspezialisten.

Veränderungsgrund

Als kleinbäuerlicher Betrieb mit zu geringer Flächenausstattung konnte kein positiver Betriebserfolg erzielt werden. Die Obstgärten waren vorhanden, da der Betrieb in einer Obstbauregion liegt. Das Obst wurde ursprünglich als Pressobst zu einem sehr niedrigen Preis verkauft. Den Betrieb zu vergrößern und in den Vollerwerb zu gehen war keine Option, da Erich Hirmann seinen Arbeitsplatz als Angestellter eines Geldinstitutes nicht aufgeben wollte. Daher blieb nur die Veredelung der anfallenden Obstprodukte, um auch für Andrea Hirmann ein eigenes Standbein und Einkommen zu schaffen.

Umsetzung

Ursprünglich wurde nur Pressobst produziert und an Großabnehmer verkauft. Man begann mit der Schnapsproduktion und für den Hausbedarf wurde Essig hergestellt. Nach und nach wurden Produkte bei der Kärntner Landesprämierung eingereicht und man sah, was alles möglich ist. Zwischenzeitlich haben sich einige Gemüsebauern in der Region etabliert, die ihre Übermengen an den Betrieb verkaufen. So wurde begonnen, auch z. B. Tomaten- oder Paprikaessig zu produzieren.

2002 erfolgte der Umbau eines bestehenden Gebäudes zu einem Verkaufsraum, 2011 wurde eine neue Produktionshalle errichtet.

Idee und Angebot

Die Hauptidee war, die am Betrieb anfallenden Früchte zu verarbeiten, um so eine

höhere Wertschöpfung zu erzielen. Nichts geht verloren und es gibt durch die Veredelung ein gut akzeptables Betriebseinkommen und ein sicheres Einkommen für Andrea Hirmann. Es werden nur Früchte aus der Region verarbeitet, keine Exoten. Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit Weinbauern und Gemüsebauern aus der Region, von denen Rohstoffe nach Bedarf angekauft werden.

Herausforderungen

Es gab keine großen Überraschungen, außer, dass in den Anfangsjahren die Nachfrage das Angebot überstieg und man schon deshalb „gezwungen“ war, die Produktion auszuweiten. Vor allem Spezialmaschinen für die Essig- und Saftproduktion mussten angeschafft werden. Maschinell wurde alles so geplant, dass alle Arbeiten zu zweit durchgeführt werden können und keine Fremdarbeitskräfte benötigt werden.

Unterstützung durch LK/LFI

Besuch von Fachveranstaltungen der LK. Weiters Nutzung der Möglichkeit der Standortbestimmung durch die Bgld. Landesprämierung. Andrea hat die Ausbildung zur Landw. Facharbeiterin über die LK gemacht. Es gab auch viel fachliche und organisatorische Unterstützung beim Förderantrag für den Neubau der Produktionshalle. In fachlichen und organisatorischen Dingen wie Mehrfachantrag, Düngebilanzierung, gesetzliche Fragen zur Direktvermarktung usw. wendet sich der Betrieb an das zuständige Landw. Bezirksreferat.

Arbeitsorganisation

Die Aufteilung der Tätigkeiten ist im Prinzip fix vorgegeben. Es werden sehr viele Arbeiten gemeinsam gemacht. Weiters gibt es fast täglich kurze Absprachen, wenn notwendig. Die Hauptarbeiten werden terminlich vorab fixiert, da Erich als unselbstständiger Arbeitnehmer seinen Urlaub auch rechtzeitig planen muss.

Auszeichnungen

- Alpe Adria Sieger mit Himbeeressig

- Genusskrone Sieger mit Apfel-Balsamessig

- 6-facher Bgld. Sortensieger

- viele Goldmedaillen bei Landesprämierungen

Zukunftspläne

Die Essigpalette wird in den nächsten Jahren noch um 10 weitere Produkte ausgeweitet.

Erhalt der Qualität auf hohem Niveau. Kundenstock ausweiten, um den Betrieb für eventuelle Nachfolge durch die Kinder attraktiv zu erhalten.

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