Biohof Tomic

Besonderheiten

Familie Tomic bewirtschaftet seit 1993 ihren Betrieb nach den Grundsätzen des organisch-biologischen Landbaus. Es gelang, eine „glutenfreie Had'nmehlproduktion" aufzubauen. Eine hofeigene Getreidemühle wird betrieben. Besonders ist auch, dass die Eiweißversorgung mit der Errichtung der 1. Kärntner Sojaaufbereitungsanlage sichergestellt wird. Die Schweinehaltung wird mit Auslauf betrieben, das innovative Stallkonzept mit einer Art „Iglu-System" ist ein Musterbeispiel für artgerechte Tierhaltung. Neben der Bioschweinehaltung ist die Verarbeitung von Getreide und Soja in Form von Direktvermarktung ein wichtiges Standbein. Am 20. Mai 2017 wurde mit der Inbetriebnahme der neuen, hofeigenen Backstube ein innovativer Akzent gesetzt. Ein großes Anliegen der Familie ist es, im Vollerwerb zu bleiben und viele Kreisläufe zu schließen, indem möglichst wenig zugekauft und möglichst viel selbst erzeugt und verwertet wird, im Sinne einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft.


Kontakt

Biohof Tomic
A-9141 Eberndorf
Kärnten
+43 4236 2101
0664 349 21 01
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Roggen; Getreide; Biobrot

Über 60 verschiedene Getreideverarbeitungsprodukte werden am Betrieb erzeugt. © Tomic

Speiseöl; Direktvermarktung; Eberndorf; Tomic

Familie Tomic ist Vorreiter auf dem Gebiet des "Sojas" – hochwertige Öle für Konsumenten, aber auch als Eiweißersatz in der Fütterung. © Tomic

Strohschwein; Tiergerecht; Tierwohl; Speck; Eberndorf

Glückliche Schweine mit viel Einstreu leben am Hof und fühlen sich "sauwohl". © Tomic

Nachhaltigkeit; Regionalität; Getreide; Hofbäckerei

Getreideaufbereitung mit System. © Tomic

Innovation; Biohof; Eberndorf

Vater und Sohn setzen weiterhin auf Innovation. © Tomic


Betriebsspiegel

Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 136 ha (überwiegend zugepachtet)
Hauptbetriebszweig: Schweinehaltung und Ackerbau
Tierbestand: 300 Mastschweine
Erwerbsform: Vollerwerb
Ausbildung (BetriebsführerIn): HBLA Raumberg und Agrarpädak Ober Sankt Veit
Übernahmezeitpunkt (Jahr): 1992
Lage der Flächen (arrondiert): verstreute Lage, vor allem auf Grund des hohen Anteils an Pachtflächen
Bewirtschaftungsform: Biobetrieb
Eigene Maschinen oder überbetrieblicher Maschineneinsatz (mit welchem Anteil?): Hoher Anteil an überbetrieblichem Maschineneinsatz, Maschinenkooperation und Maschinenringeinsatz, mit eigenen Maschinen für andere

Zuletzt geändert am


Forstwirtschaft

Waldwirtschaftsplan

Nein

Geländebeschaffenheit: Auswahl


Mein Weg

Besonderheiten

Familie Tomic bewirtschaftet seit 1993 ihren Betrieb nach den Grundsätzen des organisch-biologischen Landbaus. Es gelang, eine „glutenfreie Had'nmehlproduktion" aufzubauen. Eine hofeigene Getreidemühle wird betrieben. Besonders ist auch, dass die Eiweißversorgung mit der Errichtung der 1. Kärntner Sojaaufbereitungsanlage sichergestellt wird. Die Schweinehaltung wird mit Auslauf betrieben, das innovative Stallkonzept mit einer Art „Iglu-System" ist ein Musterbeispiel für artgerechte Tierhaltung. Neben der Bioschweinehaltung ist die Verarbeitung von Getreide und Soja in Form von Direktvermarktung ein wichtiges Standbein. Am 20. Mai 2017 wurde mit der Inbetriebnahme der neuen, hofeigenen Backstube ein innovativer Akzent gesetzt. Ein großes Anliegen der Familie ist es, im Vollerwerb zu bleiben und viele Kreisläufe zu schließen, indem möglichst wenig zugekauft und möglichst viel selbst erzeugt und verwertet wird, im Sinne einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft.

Veränderungsgrund

Als früherer Obmann des Kärntner Landesverbandes und späterer BIO AUSTRIA-Bundesobmann gehört Hannes Tomic zu jenen Menschen, die ihr ganzes Leben lang Pionierarbeit geleistet haben und leisten sowie immer wieder Innovatives schaffen. Der Betrieb ist auf den Betriebszweigen Ackerbau und Schweineproduktion solide aufgestellt und wird durch die Direktvermarktung optimal ergänzt. An diesem Betriebsbeispiel erkennt man, dass ein gelebtes Wertsystem - nämlich die Philosophie des Biolandbaus - zu einem nachhaltigen Betriebskonzept beiträgt. So war die seinerzeitige Umstellung auf Bio radikal, heute ist die ständige Anpassung an die Kundenwünsche und die Verbesserung im betrieblichen Ablauf ein permanenter Innovationsprozess geworden.

Umsetzung

Als innovativer Ackerbaubetrieb ist der Hof auch ein interessanter Exkursionsbetrieb und Impulsgeber: 2014 wurden Direktsaatversuche mit Soja in Grünschnittroggen gestartet. Mit dem Ausbau der vielseitigen Vermarktung am Biohof erfolgt auch eine gewisse Arbeitsteilung zwischen Vater und Sohn, denn dieser Bereich wird von Sohn David geleitet und wurde in den letzten Jahren zu einem starken Betriebsstandbein ausgebaut, wodurch der Betrieb im Vollerwerb eine gute Basis hat. Allein in der Bioschiene „Ja! Natürlich!“ des Rewe-Konzerns Bioschweine geliefert. Über 60 Bio-Getreideprodukte werden ab Hof und über 25 heimische Vermarktungspartner vertrieben, darunter der „Bioladen Völkermarkt“, Shop in Shop-Anbieter Lagerhaus und der Biobauernmarkt Klagenfurt.

Idee und Angebot

Als Initiator der „ARGE Jauntaler Soja-Aufbereitung“ gelang Tomic gemeinsam mit 15 weiteren Kärntner Biobäuerinnen und Biobauern ein Projekt, das in der biologischen Futtermittelbereitstellung österreichweit neue Akzente setzt. Mit der ‚Soja-Toastung-Anlage‘ können die betriebseigenen Sojabohnen zu Sojakuchen für die Fütterung der Tiere aufbereitet werden. Damit schließt sich der organische Kreislauf zwischen Ackerbau und Tierhaltung umwelt- und klimaschonend auf dem Vorzeige-Betrieb. Darüber hinaus werden noch viele unterschiedliche Getreidesorten in der hofeigenen Getreideaufbereitungsanlage gemahlen und in der Hofbackstube auf vielfältige Weise zu Gebäck verarbeitet, das gut schmeckt und nach bestem Wissen und Gewissen erzeugt wird.

Herausforderungen

Durch den Strukturwandel in der Landwirtschaft wurde frühzeitig erkannt, dass "Bio" ein Zukunftsmarkt werden wird. Der Betriebsleiter und seine Familie leisteten Pionierarbeit seit der Hofübernahme – mit einem konsequenten Weg im Sinne einer wertorientierten Landwirtschaft.

Unterstützung durch LK/LFI

Die Beratung und Angebote wurden durch Eigeninitiative maßgeblich in den bestehenden Institutionen beeinflusst und geschaffen. Das Biozentrum Kärnten unterstützt den Betrieb. Hilfestellung und Unterstützung gibt es auch in der betriebswirtschaftlichen Beratung bei der Projektentwicklung bis zur Investitionsförderung. Pioniere wie die Familie Tomic setzen auf Eigeninitiative und ziehen alle mit ihrem Charme auf einen positiven Weg mit.

Arbeitsorganisation

Am Betrieb sind 4 Arbeitskräfte im Vollerwerb tätig, die Arbeitsbereiche sind klar gegliedert und die Hofnachfolge gesichert.

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