Reiterhof - Fam. Rohrmoser

Besonderheiten

Der Hof ist seit Oktober 2012 ein zertifizierter Ökl Betrieb für tiergestützte Intervention. Die Familie Rohrmoser wohnt in St. Johann noch eher am Land und das Angebot für Kinder mit Problemen ist nicht all zu groß. Gerade die Arbeit mit Tieren bereitet den Kindern aber große Freude und sie sehen sie nicht als pädagogische Arbeit. Die Kinder sind sehr motiviert und engagiert wenn sie für und mit Tieren arbeiten dürfen. Die Einzigartigkeit des Pongaus und die Professionalität, mit der dieses Vorhaben eintwickelt, umgesetzt und kontrolliert wird zeichnet das Projekt ebenso aus wie die Wirkung des Tierkontakts auf die Kinder.


Kontakt

Reiterhof - Fam. Rohrmoser
A-5600 St. Johann/Pg
Salzburg
+43 664 2531605
email
Homepage


Weiterempfehlen

Facebook

Bauernhaus der Familie Rohrmoser © Cornelia Rohrmoser

Familie Rohrmoser ©

Tiergestützte Intervention ©

Schweinedame "Luna" ©


Betriebsspiegel

Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 12,5
Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 20
Hauptbetriebszweig: Mutterkuhhaltung
Tierbestand: 20 Kühe + Kälber
Therapietiere (Esel, Schweine, Hühner, Kaninchen, Ziegen)
Erwerbsform: Nebenerwerb
Ausbildung (BetriebsführerIn): Kindergartenpädagogin
Übernahmezeitpunkt (Jahr): 1993 erfolgte die Übernahme von Johann, seit 2010 ist Cornelia Betriebsführerin
Lage der Flächen (arrondiert): Arrondiert, Tallage
Bewirtschaftungsform: Biobetrieb

Zuletzt geändert am


Forstwirtschaft

Waldwirtschaftsplan

Nein

Geländebeschaffenheit: Auswahl


Mein Weg

Besonderheiten

Der Hof ist seit Oktober 2012 ein zertifizierter Ökl Betrieb für tiergestützte Intervention. Die Familie Rohrmoser wohnt in St. Johann noch eher am Land und das Angebot für Kinder mit Problemen ist nicht all zu groß. Gerade die Arbeit mit Tieren bereitet den Kindern aber große Freude und sie sehen sie nicht als pädagogische Arbeit. Die Kinder sind sehr motiviert und engagiert wenn sie für und mit Tieren arbeiten dürfen. Die Einzigartigkeit des Pongaus und die Professionalität, mit der dieses Vorhaben eintwickelt, umgesetzt und kontrolliert wird zeichnet das Projekt ebenso aus wie die Wirkung des Tierkontakts auf die Kinder.

Veränderungsgrund

Die Familie hat sowohl das Potenzial, welches in ihnen steckt, als auch den hohen Bedarf in ihrer Umgebung erkannt. Bald haben sie viel Echo auf ihre Arbeit erhalten. Da im pädagogischen Zweig immer mehr Arbeit zu erledigen war, stellte der Betrieb von Milchviehwirtschaft auf Mutterkuhhaltung um.

Umsetzung

Es war eine stetige Entwicklung, es gab nicht einen gezielten Startschuß. Eines hat das andere ergeben. Es war und ist ein stetiges Weiterentwickeln, Verändern und Wachsen.

Idee und Angebot

Auf dem pädagogischen Bauernhof wird der intensive Tierkontakt in Verbindung mit grundlegenden landwirtschaftlichen Tätigkeiten und Abläufen gefördert. Die tiergestützten Einheiten werden für Kindergarten- und Volkschulkinder mit Defiziten angeboten, aber auch die Urlaub-am-Bauernhof-Gäste können dieses Angebot nutzen. Das folgende Beispiel zeigt, wie Kinder, die schwer zur Ruhe finden können, mit Hilfe der Tiere entspannen können.

Benjamin ist 5 Jahre und ein Integrationskind in der Kindergartengruppe. Er weist Entwicklungsverzögerungen auf und ist zappelig, leicht ablenkbar und hat eine sehr kurze Konzentrationsspanne. Es war für mich am Anfang ganz schwierig, mit ihm zu arbeiten. Er schweifte immer wieder ab, separierte sich von der Gruppe ein wenig und war oft nicht bei der Sache.

Bis zu dem Tag, an dem wir mit „Luna“, unserem Schwein, arbeiteten. Wir begannen zuerst, „Luna“ zu putzen und zu streicheln. Ausmisten, Einstreuen, leckere Schätze für „Luna“ verstecken und Miteinbeziehen verschiedener Übungen stand am Programm. Zum Schluss kam „Luna“ wieder in den Stall und bewunderte das Ergebnis der Kinder. Sie fühlte sich sichtlich wohl und legte sich, vor den Augen der Kinder, ins frische Stroh. (Diese Übung wurde natürlich mit dem Schwein vorher trainiert). Ich erklärte den Kindern, dass „Luna“ sich sehr über das schöne zu Hause freut und dass sie den Kinder dankbar ist. Ich leitete die Kinder an, sich auf „Lunas“ Bauch zu kuscheln. Benjamin war, die ganze Zeit über, noch immer so zappelig und abgelenkt wie immer. Doch dann passierte das Unfassbare. Er ging zu „Luna“, legte sich auf ihren Bauch und war von „100 auf 0“ in 2 Sekunden. Er schloss die Augen, begann mit dem Schwein mit zu atmen, war völlig entspannt und ruhig. Er war bei sich gelandet. Er spürte sich selbst und spürte das Schwein und konnte plötzlich all die Anspannung loslassen. Seit diesem Zeitpunkt konnte Benjamin viel besser mit der Gruppe mitarbeiten, war motiviert und vor allem sehr auf das Schwein fokussiert.

Herausforderungen

Die größte Herausforderung war die Umstellung von Milchviehhaltung zu Mutterkuhhaltung. Sie ist dem Betrieb aber sehr gut und im Großen und Ganzen problemlos geglückt.
Die Familie ist sehr glücklich mit ihrer Haltungsform.
Der Stallum- bzw neubau war natürlich auch eine Herausforderung, die sich aber schlussendlich gelohnt hat.

Unterstützung durch LK/LFI

Bei Förderangeboten und bei der Umsetzung des Projektes wurde unterstützende Beratung in Anspruch genommen.

Arbeitsorganisation

Es herrscht schon sehr viel Routine im Alltag, jeder kennt seine Arbeit, Absprachen erfolgen beim gemeinsamen Essen;)

Auszeichnungen

1. Platz Naturschutz aus Bauernhand
2. Platz bei Bäurin des Jahres
3. Platz beim Junbauerninnovationspreis
Projektprämierung in Brüssel
und noch einige mehr...

Zukunftspläne

Den Standard den wir im Moment haben halten.

Interessante Links


Share Tweet Mail Whatsapp Xing LinkedIn

Mein Hof - Mein Weg

Ihr Browser ist veraltet!

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um diese Website korrekt dazustellen. Den Browser jetzt aktualisieren

powered by webEdition CMS