Zerza Bauer

Besonderheiten

Tolle Knolle beim Zerza Bauer

Wunderkartoffeln könnte man sie nennen. Smiley und Violetta, Ackersegen, Angeliter Tannenzapfen, Rote Emmalie und Linzer Blaue – so vielfältig wie ihre Namen sind auch die Kartoffeln selbst. Von dunkelviolett bis hellrosa, von leuchtend rot bis kräftig gelb, von fein nussig bis kräftig erdig, von speckig bis mehlig zart.

Heimo Oberauner in Tresdorf pflanzt 18 alte, fast vergessene Sorten auf seinem Erdäpfelacker aus. Der Zerza Bauer lädt Besucher ein, diese mit ihm zu entdecken und ihn auf köstlichen Grabungsarbeiten zu begleiten. Eigenhändig können die Knollen aus ihrem erdigen Bett geholt und natürlich mit nach Hause genommen werden.


Kontakt

Zerza Bauer
A-9632 Kirchbach
Kärnten
0699 12387791
email


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Heimo Oberauner – der Erfinder der "Wunderkartoffel" © W. Hummer

Am Betrieb Zerza werden 18 verschiedene Kartoffelsorten angebaut – das Bild macht Appetit auf die Vielfalt. © W. Hummer

In der Familie Oberauner sind alle mit Freude Bäuerin und Bauer. © W. Hummer


Betriebsspiegel

Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 27 ha
Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 31 ha
Hauptbetriebszweig: Milchwirtschaft, Direktvermarktung, Kartoffeln, Edelbrände, Fruchtbrände, Essig, Likör
Tierbestand: 14 Milchkühe, Stiere aus eigener Nachzucht am eigenen Betrieb, Jungvieh
Erwerbsform: Vollerwerb
Ausbildung (BetriebsführerIn): Mechaniker, Landwirtschaftlicher Facharbeiter
Übernahmezeitpunkt (Jahr): 2015
Bewirtschaftungsform: Konventionell
Eigene Maschinen oder überbetrieblicher Maschineneinsatz (mit welchem Anteil?): Teils Eigenmechanisierung

Zuletzt geändert am


Forstwirtschaft

Waldwirtschaftsplan

Nein

Geländebeschaffenheit: Auswahl


Mein Weg

Besonderheiten

Tolle Knolle beim Zerza Bauer

Wunderkartoffeln könnte man sie nennen. Smiley und Violetta, Ackersegen, Angeliter Tannenzapfen, Rote Emmalie und Linzer Blaue – so vielfältig wie ihre Namen sind auch die Kartoffeln selbst. Von dunkelviolett bis hellrosa, von leuchtend rot bis kräftig gelb, von fein nussig bis kräftig erdig, von speckig bis mehlig zart.

Heimo Oberauner in Tresdorf pflanzt 18 alte, fast vergessene Sorten auf seinem Erdäpfelacker aus. Der Zerza Bauer lädt Besucher ein, diese mit ihm zu entdecken und ihn auf köstlichen Grabungsarbeiten zu begleiten. Eigenhändig können die Knollen aus ihrem erdigen Bett geholt und natürlich mit nach Hause genommen werden.

Veränderungsgrund

Für den Betrieb standen zwei Möglichkeiten im Raum: Den Stall zu erweitern oder nach einer Alternative zu suchen – es wurde die zweite Variante. Am Betrieb gab es bereits Erfahrung mit dem Anbau von Kartoffeln für den Eigenverbrauch. Die Kultur ist von der Arbeit gesehen saisonal und in der Region hatte bis dato noch niemand Speisekartoffeln für den Verkauf angebaut. Begonnen wurde mit ¼ ha, auch die Mechanisierung hat dahingehend gepasst. So gesehen gab es eigentlich kein Risiko, es zu versuchen.

Umsetzung

2011 wurde mit ¼ ha Anbaufläche und zwei Sorten die Vermarktung gestartet. Innerhalb von fünf Wochen war die gesamte Ernte verkauft. Jahr für Jahr kamen Sorten hinzu und die Anbaufläche wurde bis zum heutigen Zeitpunkt auf 3 ha ausgeweitet. Neun Sondersorten wurden 2013 angebaut. Heute werden 18 Sorten für die Vermarktung angebaut und sieben weitere Sorten getestet.

Idee und Angebot

Heimo Oberauner bewirtschaftet den Betrieb Zerza Bauer im Vollerwerb in Tresdorf im Gailtal. Im Stall stehen ausgezeichnete Pinzgauer Kühe. Heimo liebt es, Außergewöhnliches zu versuchen. Derzeit werden auf 3 ha 25 verschiedene Kartoffelsorten kultiviert. Außerdem werden Wassermelonen, Knoblauch, Riesenkürbis und Popmais kultiviert. Vermarktet wird ab Hof. Der Betrieb ist Mitglied bei Gutes vom Bauernhof, Genussland Kärnten, Slow food Travel sowie beim Pinzgauer Zuchtverband.

Herausforderungen

Der Grundsatz am Betrieb lautet: „Irgendwie is imma gongen“. Das Jahr 2013 brachte eine Rekordernte mit sich. Es stellte sich die Frage: Wohin mit dieser Menge? So entstand die Idee zu unserem ersten Hoffest. Mittlerweile ist es ein erfolgreiches Event geworden, bei dem auch andere Direktvermarkter ihre Produkte anbieten.

Unterstützung durch LK/LFI

Kurse der Landwirtschaftskammer und des LFI. Bio Austria ist im Bereich der Kartoffeln ein guter Ansprechpartner. Die Direktvermarktungsberatung und das Genussland Kärnten geben wertvolle Unterstützung.

Arbeitsorganisation

Heimo und Silvia leben erst seit kurzem ständig miteinander am Betrieb. Eine hohe Wertschätzung gegenüber dem Anderen ist beiden besonders wichtig.

Auszeichnungen

Landesobstprämierung: des öfteren Gold, Silber und Bronze Als bester Pinzgauer Zuchtbetrieb in Kärnten ausgezeichnet

Zukunftspläne

Für die Zukunft bleiben viele Möglichkeiten und Wege offen. Heimo ist bodenständig. Er hat Mut zum Risiko und Lust, vieles auszuprobieren. Aber: Er ist nicht übermütig.

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