Mein Hof - Mein Weg Trandradar #1

Sie wollen Inspirationen und am Puls der Zeit sein? Dann ist der „Trendradar“ genau das Richtige für Sie. Unsere Trendradar- Ausgaben zeigen nicht, was in 10 – 20 Jahren möglicherweise passieren könnte, sondern was jetzt den Markt beeinflusst. Im Zentrum stehen Bedürfnisse der AbnehmerInnen und KonsumentInnen und wie man diese nachhaltig bedienen könnte – beim landwirtschaftlichen Betriebsmanagement, der Produkt- und Prozessentwicklung, im Marketing und der Kommunikation.

Grüß euch!


Wir freuen uns! Der erste Trendradar ist da! Sie wollen Inspirationen und am Puls der Zeit sein? Dann ist der „Trendradar" genau das Richtige für Sie.

Unsere Trendradar- Ausgaben zeigen nicht, was in 10 – 20 Jahren möglicherweise passieren könnte, sondern was jetzt den Markt beeinflusst. Im Zentrum stehen Bedürfnisse der AbnehmerInnen und KonsumentInnen und wie man diese nachhaltig bedienen könnte – beim landwirtschaftlichen Betriebsmanagement, der Produkt- und Prozessentwicklung, im Marketing und der Kommunikation.

Die Links in den Texten führen zu weiterführenden Informationen zum Thema. Ein Klick lohnt sich!

Als „Schmankerl" gibt es zum Schluss ein kleines Quiz und Musik zur Inspiration. So macht die Zukunft noch mehr Spaß.

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Das sind Trends.

Trends sind die erkennbaren Richtungen von Veränderungen, welche die verschiedensten Bereiche von (Land-)Wirtschaft bis hin zu Gesellschaft verschieden stark und unterschiedlich lange prägen können. Sie werden vom vermehrten Interesse an einer Sache bestimmt und entwickeln sich in allen Bereichen des Lebens.

In der Landwirtschaft zeigen sich Trends besonders stark in der Primärproduktion, der Dienstleistung, der Verarbeitung und Vermarktung von Lebensmitteln, sowie in der Technik. Wenn Sie sich für Ernährungstrends interessieren, sind sie bei der Homepage Esserwissen genau richtig.

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Warum das wichtig ist.

"Wie landwirtschaftliche Betriebe mit Trends umgehen, spielt für den Betriebserfolg eine große Rolle. Der Umgang entscheidet mit darüber, ob der Betrieb mit den Mitbewerbern mithalten oder ihnen gar enteilen kann, oder ob er der Konkurrenz hinterherhinkt und in der Wettbewerbsfähigkeit zurückfällt. So kann sich der Betrieb Wettbewerbsvorteile verschaffen, indem er sich frühzeitig an relevante Trends und die daraus folgenden Veränderungen anpasst. Auf der anderen Seite können sich für den Betrieb beispielsweise dann Nachteile ergeben, wenn sich Märkte Trends folgend verändern, das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung aber nicht, und in der Folge die Nachfrage danach sinkt." -Irene Unterkofler, Innovationsberaterin

Trends können aber nicht mit einer 100 %-igen Gewissheit vorhergesagt werden und die Entwicklungen sollten stets beobachtet werden.

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Zum Trendscout werden.

Neugierig sein

Um Trends und Entwicklungen aufzuspüren, ist es wichtig, mit offenen Augen und Ohren durch die Welt zu gehen. Hinhören, welche Themen werden diskutiert, was ist den Menschen wichtig, wie entwickelt sich die Gesellschaft, denn daraus lässt sich oftmals erkennen, wohin die Reise gehen wird.

Über den Tellerrand schauen

Mit mehr Aufmerksamkeit und Interesse Entwicklungen aus anderen Fachbereichen zu verfolgen kann sich lohnen! Nehmen Sie sich regelmäßig bewusst die Zeit, sich für Themen zu begeistern, mit denen Sie sich zuvor noch nie auseinandergesetzt haben.

Expertinnen und Experten fragen

Experten sind den anderen oftmals einen Schritt voraus, denn sie verfolgen die neuesten Entwicklungen und bekommen die Informationen aus erster Hand. Abonnieren Sie diverse Newsletter, folgen Sie Ihnen in Social-Media-Kanälen und besuchen Sie verschiedenste Veranstaltungen.

Netzwerken

Ein breites Netzwerk ist hilfreich, um aus verschiedenen Bereichen die relevanten Themen zu identifizieren und Landwirtschaft mit Wirtschaft und der Gesellschaft zusammenzubringen.

Zielgruppe beobachten

Wenn man weiß, wie die eigene Zielgruppe tickt und worauf sie beim Kauf eines Produktes oder Angebots Wert legt, kann man darauf reagieren und ihnen das bieten, wonach sie suchen.

Von Peers (Berufskolleginnen und -kollegen) lernen

Was machen eigentlich die anderen? Gibt es in meinem Umfeld jemanden, der Trends für den eigenen Betrieb nutzt? Einschlägige Veranstaltungen und Betriebsbesichtigungen bieten die Möglichkeit sich mit anderen Bäuerinnen und Bauern auszutauschen und den Blick über den Tellerrand zu erweitern.

Hilfsmittel nutzen

Trends aufzuspüren und für den eigenen Betrieb zu nutzen benötigt Zeit und eine Strategie. Als Unterstützung und Hilfsmittel für eine erste Annäherung zur Entwicklung möglicher Dienstleistungen und Produkte wurden 2020 vom LFI/LK Österreich Trendkarten erstellt, die sie mit den Innovationsverantwortlichen besprechen können.

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Praxisbeispiele

Fräulein Holler

Fräulein Holler ist ein Start-Up in der Steiermark, welches dem Superfood Holunder frischen Wind einhaucht. Neben der Möglichkeit die Holunderblüten und Holunderbeeren selbst zu ernten, hat sich Manuela Leiner und ihre Familie darauf spezialisiert, neue Produkte aus dem Holler zu kreieren und ihn so aus einem anderen Blickwinkel zu zeigen. Die Produktpalette ist vielfältig und reicht über den HOLGWER – ein Holunder-Ingwer Sirup über Holunderblüten Windringe bis hin zum Hollerperlenaufstrich. Frau Leiner setzt auf Regionalität und vermarktet ihre Produkte im eigenen Ab Hof – Laden. Ebenso sind sie an den beiden Standorten des s´Fachl in Graz und im Kasterl in Straßgang zu finden. Die Website www.fräuleinholler.at nutzen sie für das Posten von aktuellen Informationen und die Bewerbung ihrer Produkte. Ebenso finden sich einige leckere Rezepte, die zum Ausprobieren einladen.

(c) Manuela Leiner

Superfood – Ein Begriff, der in den Medien viel und oft verwendet wird, wenn es um aktuelle Ernährungstrends geht. Aber was ist das und ist dies wirklich so super?

Superfood beschreibt Lebensmittel, welche positive gesundheitliche Wirkungen erzielen. Diese sind besonders nährstoffreich und förderlich für Gesundheit und Wohlbefinden – Also ja, da steckt mehr dahinter. Bekannt sind die Chia-Samen aus Mexiko, Açai-Beeren aus Brasilien oder Quinoa aus Peru. Aber auch die heimische Landwirtschaft bietet viele Superfoods, wie zum Beispiel Aronia Beeren, Heidelbeeren, Leinsamen, Kürbiskerne, Walnüsse u.v.m.

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Oberländerhof – Matthias Mayr

Matthias Mayr aus Tirol ist leidenschaftlicher Bauer und hat sich ein Standbein mit seinem Mobilen Hühnerstall aufgebaut. Für die Vermarktung macht er sich die Online-Welt zu Nutze und ist neben seiner Website www.oberländerhof.at auf den Social Media Kanälen facebook und Instagram aktiv. Diese Formate nutzt er, neben der Bewerbung seiner Produkte, dafür, den Menschen Einblicke in seinen Alltag zu geben und sie hautnah seine tägliche Arbeit miterleben zu lassen. Die Leute wollen immer häufiger wissen, woher die Produkte stammen, wie die Produktionsbedingungen aussehen und welche Personen dahinterstehen. Durch das Storytelling schafft er eine Verbindung zu den Konsumentinnen und Konsumenten. Dabei ist es ihm wichtig, die Realität auf dem Betrieb zu zeigen und auch auf die Herausforderungen einzugehen, mit denen sie tagtäglich zu tun haben. Sein Motto #norisknofarm schafft bei seinen Beiträgen einen hohen Wiedererkennungswert. Er weiß, wie man die Plattformen zielgerichtet einsetzt und worauf es dabei ankommt.

Storytelling. Eine Geschichte über sein Produkt erzählen? Ist das wirklich wichtig? Ja, denn gutes Storytelling fesselt das Publikum und macht aus Gelegenheitskäufern Stammkunden. Immer mehr Produzenten und Unternehmen setzen in der Bewerbung ihrer Produkte und Dienstleistungen auf diesen Trend. Durch den Einsatz diverser Social Media und Online-Kanäle kann dabei ohne hohe Kosten eine erhebliche Reichweite erzielt werden.

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Beim Erkennen und Übersetzen von Trends in den eigenen Betrieb erhalten LandwirtInnen u.a. von den Innovationsverantwortlichen der Landwirtschaftskammern in den einzelnen Bundesländern Hilfe.

Zudem stehen interessierten LandwirtInnen auf der Innovationsplattform „Mein Hof – Mein Weg" (auf welcher Sie sich gerade befinden :D) und der Wissensplattform „Digitalisierung in der Land- und Forstwirtschaft" (lkdigital.at) zahlreiche Informationen und Links für zukunftsweisende Ideen zur Verfügung.

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Quiz - Sind Sie ein Agripreneur?

Hier geht's zum Quiz.

Die gute Nachricht ist: Wer AgripreneurIn werden will, kann etwas dafür tun. Die schlechte ist: Man muss es eben auch tun – von selbst geschieht nichts.

Leider ist die schönste, genialste Idee wertlos, wenn es niemanden gibt, der sie in professioneller Weise umsetzen kann oder will. AgripreneurInnen vereinen die Phantasie und Kreativität der VisionärInnen mit der Umsetzungskraft der DurchsetzerInnen.

Wenn Sie selbst AgripreneurIn werden wollen, bietet es sich an, relative Schwächen auszugleichen, oder Stärken weiter auszubauen.

Neugierde und die Offenheit gegenüber Neuem sind grundlegende Persönlichkeitseigenschaften, die als relativ stabil gelten. Trotzdem können Seminare und Beratungen helfen, Blockaden zu lösen und Kreativität zu trainieren. Für die Umsetzung von Ideen gibt es ebenfalls zahlreiche unternehmerische Werkzeuge und ein anwendungsorientiertes Seminarangebot, das Theorie und Praxis verbindet.

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Webinare zum Nachschauen

Ideenacker 1 – Mit frischen Ideen in den Tag starten

Thema: „Klein, aber oho – Aus WENIG VIEL machen"
Interessante Praxisbeispiele kennenlernen und sich kompakt in einer Stunde Infos von Expertinnen und Experten holen, darum geht es beim neuen Webinarformat „Ideenacker". In der 1. Ausgabe waren zu Gast: Markus Scharner von der "Mosberger Pilzmanufaktur", Katharina Matzer und Michael Frieß von der "Gaumennostalgie" und Dr. Mandy Nuszbaum, Expertin für Markt-, Werbe- und Verkaufspsychologie.

Hier können Sie das Webinar nachschauen.

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Ideenacker 2 – 60 Minuten geballte Inspiration

Die geladenen Gäste waren dieses Mal Irene Gombotz von der Kooperationsgemeinschaft „Die jungen WILDEN GemüsebäuerInnen", Helga Swanton vom Green Care Auszeithof Senninghof und Silvia und Andreas Teufl vom Biohof Teufl.

Hier können Sie das Webinar nachschauen.

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Playlist.

Musik beeinflusst unsere Stimmung und unsere Gedanken, wir haben eine Playlist zusammengestellt, die einlädt nachzudenken und neue Ideen und Gedankengänge zulässt.

Viel Spaß beim Spinnen von neuen Ideen, nutzen Sie die aktuellen Trends als Chance zur Weiterentwicklung ihres Betriebes und machen Sie sich fit für die Zukunft, der 1. Schritt beginnt im Kopf. :)

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