Gaumennostalgie

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Besonderheiten

Unter dem Namen Gaumennostalgie® kreuzen wir das Schwäbisch Hällische Landschwein mit dem Duroc. Die Ferkel werden zur Weitermast an Privatabnehmer oder Partnerbetriebe abgegeben. Durch die Zusammenarbeit mit Partnern im Fleischveredelungsbereich, kann es auch dem Konsumenten angeboten werden, der keine Möglichkeit der eigenen Haltung/Mast hat.
Ebenso ist es uns ein großes Bedürfnis das Bewusstsein der Konsumenten für die Arbeit der Landwirte zu stärken, sowie die Wertschätzung gegenüber den Tieren und den daraus entstandenen Nahrungsmitteln näher zu bringen.


Kontakt

Gaumennostalgie
Michael Frieß
Katharina Matzer
Kirchberg 55, Zweigstelle Freiland Mitterlabill
A-8422 St. Nikolai ob Draßling, Zweigstelle Freiland: 8413
Steiermark
+43 664 5341145
+43 664 2778975
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Michael Frieß und Katharina Matzer inmitten der Ferkel ihrer Landmuttis © Familie Frieß

Michael und Katharina inmitten der frisch abgesetzten Ferkel ihrer Stadtmuttis © Familie Frieß

Geschützte Wortmarke "Gaumennostalgie" © Familie Frieß

Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 17 ha
Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 6 ha
Hauptbetriebszweig: Ferkelproduktion/Veredelung
Tierbestand: 112 Muttersauen davon 14 Schwäbisch Hällisch für das Projekt Gaumennostalgie
Erwerbsform: Vollerwerb
Ausbildung (BetriebsführerIn): Facharbeiter (LFS Hatzendorf) LAP Kraftfahrzeugtechniker auf Landmaschinen
Übernahmezeitpunkt (Jahr): 2016 gepachtet
Arbeitskräfte am Betrieb (in Arbeitskräfteäquivalent): 1,5
Bewirtschaftungsform: Konventionell
Eigene Maschinen oder überbetrieblicher Maschineneinsatz (mit welchem Anteil?): eigene Maschinen

Zuletzt geändert am 19. 6. 2017

Besonderheiten

Unter dem Namen Gaumennostalgie® kreuzen wir das Schwäbisch Hällische Landschwein mit dem Duroc. Die Ferkel werden zur Weitermast an Privatabnehmer oder Partnerbetriebe abgegeben. Durch die Zusammenarbeit mit Partnern im Fleischveredelungsbereich, kann es auch dem Konsumenten angeboten werden, der keine Möglichkeit der eigenen Haltung/Mast hat.
Ebenso ist es uns ein großes Bedürfnis das Bewusstsein der Konsumenten für die Arbeit der Landwirte zu stärken, sowie die Wertschätzung gegenüber den Tieren und den daraus entstandenen Nahrungsmitteln näher zu bringen.

Veränderungsgrund

Das Projekt Gaumennostalgie startete "indirekt und unbewusst" im Jahr 2013, durch die gemeinsame Anschaffung einer trächtigen Schwäbisch Hällischen Sau.
Es war erst ein Hobby das sich mit seinen Kosten selbst tragen sollte (durch den Verkauf der nicht für den Hausgebrauch beanspruchten Ferkel). Das Schwäbisch Hällische Landschwein galt als naturbelassene, robuste Schweinerasse mit sehr guten Muttereigenschaften und beachtlich guter Leistung. Diese Eigenschaften und ihre Fleischbeschaffenheit waren der Entscheidungsgrund für diese Rasse. Die Kombination mit Duroc sollte eine noch bessere Fleischbeschaffenheit ergeben, durch seine Marmorierung - davon sind wir heute überzeugt! Die Ferkel vergriffen sich rasend schnell. Es ergaben sich sehr viele interessante Gespräche mit vielseitigen Leuten.
Parallel dazu entwickelte sich der Schweinemarkt immer mehr zu einem Drama. Viele kleinstrukturierte Betriebe mussten aufgeben.
Es gibt immer mehr unwissende Konsumenten, verunsichert durch Medien und sogenannte Tierschützer – der Bezug zur Landwirtschaft geht gänzlich verloren. Und da wir beide mit großer Liebe und Herz bei Tieren und Landwirtschaft sowie gutem Essen sind, ist es uns ein Bedürfnis hier gegenzusteuern!

Umsetzung

Anfang 2016 - nach der Lehrabschlussprüfung von Michael kam es, durch die Frühpension seines Vaters zur Pachtung des konventionell geführten Zuchtsauenbetriebs.
Das Schwäbisch Hällische Landschwein gefiel uns mit seinen Eigenschaften so gut, dass wir uns dazu entschieden, den Schritt zu wagen und Schwäbisch Hällische Jungsauen aus Herdebuchzucht in den Stall einzugliedern. Nicht nur um nachhaltig die Existenz des Betriebs zu sichern, sondern auch um die Zukunft der „Ferkelproduktion“ in unseren Ställen ändern zu können.
Die Ferkelabnahme mit den bereits bestehenden Sauen im Freiland war bis dato kein Problem, durch die Eingliederung einiger Jungsauen in den Stall stieg/steigt die Ferkelanzahl jedoch im kommenden Jahr. Im konventionell geführten Stall, gibt es dazu noch ein zeitliches Limit für den Verkauf der Ferkel, da die Stallabteile genau auf den Drei - Wochen - Rhythmus konzipiert sind.
So starteten wir konsequent mit der Entwicklung einer Marketingstrategie. Der jetzige Projektname „Gaumennostalgie“ schwebte von Anfang an in unseren Köpfen. Im Frühjahr dieses Jahres ließen wir das Wort schützen. Logoentwurf, Visitenkarten, Folder und Onlinepräsenz folgten. Die ersten Partner wurden gefunden. Auch für die Mast, die von kleinstrukturrieten Partnern ausgeführt wird, gibt es schon Konzepte. Die Vermarktungsstrategie reicht bis hin zur Gastronomie.

Idee und Angebot

Um sich nachhaltig auch als familiärer Betrieb in der Schweinezucht zu halten, begannen wir uns zu spezialisieren.
Unter dem Namen Gaumennostalgie® kreuzen wir das Schwäbisch Hällische Landschwein als Mutterlinie mit dem Duroc als Vaterlinie. Heraus kommen in schwarz-weiß gehaltene, frohwüchsige, robuste Ferkel, welche zur Weitermast an Privatabnehmer oder Partnerbetriebe abgegeben werden.
Die Kombination des Schwäbisch Hällischen Landschweins mit ihrem zarten, saftigen Fleisch und dem Duroc mit seiner intramuskulären Fettmarmorierung bietet hochwertigen neuen Genuss in Optik, Geschmack und Beschaffenheit.
Ein - so zu sagen - nostalgischer Genuss, der sich auf ganz eigene Weise vom derzeitigen Angebot abhebt.
Die spezielle Fleisch- und Fettbeschaffenheit dieser Genetik wird gefördert durch angepasste Fütterung, langsames Wachstum und höheres Schlachtgewicht. Das höhere Alter und das Gewicht sind wichtig damit die Tiere ihre spezielle Fleischbeschaffenheit erreichen und die intramuskuläre Marmorierung sich gut ausbilden kann.
Die Gaumennostalgie baut auf gute Zusammenarbeit. Unser Betriebszweig ist die „Ferkelproduktion“, der wir uns mit viel Fürsorge und Freude hingeben. Unsere Aufgabe ist, die Saugferkel mit Obhut zu gesunden, widerstandsfähigen Mastläufern aufzuziehen und auf die optimale Versorgung der Muttersauen zu achten. Das ist das was wir gut können und bei dem wir bleiben möchten. So bleibt jeder bei dem was er gut kann und auch die weiteren Bereiche wie Mast und Fleischveredelung oder Gastronomie können einen Mehrwert durch die Gaumennostalgieferkel erlangen.
Gemeinsam mit Partnern wollen wir diesen nostalgischen Genuss an die Feinschmecker in Österreich bringen. Es wird eine Partnerschaft mit Direktvermarktern, Mästern, Schlächtern, Metzgern und der Gastronomie angestrebt. Dadurch kann allen die Produkte des Gaumennostalgieferkels angeboten werden. Kleinstrukturierten Betrieben bietet es eine Alternative.
Ebenso ist es uns ein großes Bedürfnis das Bewusstsein der Konsumenten für die Arbeit der Landwirte zu stärken, sowie die Wertschätzung gegenüber den Tieren und den daraus entstandenen Nahrungsmitteln näher zu bringen.

Herausforderungen

Fast täglich sind wir mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Mit jedem Schritt den wir weiter gehen, kommen neue Überraschungen und Überlegungen.
• Finden geeigneter Jungsauen
Das Schwäbisch Hällische Landschwein galt schon fast als vergessen. In Österreich gab es als wir zu suchen begannen nur einen Züchter. Außerdem führt der Betrieb seit seines Bestehens eine Eigenremontierung, es kamen nie fremde Tiere in den Stall – durch den Zukauf der Schwäbischen (noch dazu von einen Biobetrieb) mussten wir ein großes Risiko auf uns nehmen. (sehr lange Quarantäne – genaue Kontrolle und Hygieneprogramm)
• „marktunfähige“ Ferkel
Die Ferkelzucht war nicht die Herausforderung, jedoch handelt es sich bei unserer Kreuzung um „marktunfähige“ Ferkel. Mit jeder Belegung bestand das Risiko die Tiere nicht verkaufen zu können - erst im Freiland noch kein Problem aber nach dem Zukauf weiterer 10 Zuchtsauen, welche wir in den konventionell geführten Stall eingliederten schon. Denn die Kapazitäten im Stall sind danach ausgelegt dass die Tiere nach 10- 14 Wochen aus dem Stall sein müssen.
• Marketing
Ein aufregender Moment war die Bekanntmachung – der erste Schritt an die Öffentlichkeit. Für viele ist/war es auch schwer verständlich, wenn wir als Ferkelerzeuger werben – der Konsument sucht das Fleisch.
Ebenso mussten/wollten wir vor dem ersten Schritt in die Öffentlichkeit unsere Idee schützen bzw. den Namen und stellten einen Antrag an das Patentamt.
Nach erfolgreichem Schutz unserer Wortmarke, setzten wir uns mit einem Grafiker zusammen der für uns das Logo und auch die weiteren Entwürfe wie Visitenkarte, Folder, Schilder etc. anfertigt. Getextet wird selbst.
• 2 Betriebe: Freiland und Stall
Herausforderung ist, zwei Betriebe zu führen: einen im Freiland und einen konventionellen Stall. Da wir im Freiland mit der Rasse begonnen haben und diese Sauen sich nicht in den Stall eingliedern wollten ist er bestehen geblieben. Auch die ersten Bilder am Folder sind rein vom Freilandbetrieb weil wir noch keinen Tiere im Stall hatten – nicht weil es für Kunden ansprechender ist.
Auf der Homepage und auf Facebook achten wir darauf aber beide Seiten zu zeigen. Um sie zu unterscheiden nennen wir sie Landmuttis und Stadtmuttis. Was für uns sehr treffend ist. Wir kennen beide Seiten sehr gut und können so über Vor- und Nachteile beider Haltungen berichten. Und im direkten Gespräch mit dem Interessenten kann man es sehr gut erläutern und verständlich weitergeben.

Unterstützung durch LK/LFI

Schweine Beratung Steiermark – Beratung, diverse Berechnungen (Vergleichszahlen)
Styriabrid – Beratung, Werbung

Arbeitsorganisation

Michael ist im Vollerwerb am Hof in St. Nikolai. Ihm obliegt die Verantwortung und das Arbeitsmanagement. Katharina übernimmt meist die Abferkelung, ebenso die Zweigstelle im Freiland und Marketing sowie Vertrieb der Gaumennostalgie® - Ferkel.

Zukunftspläne

Bei Anlaufen des Projekts und Abnahmevereinbarungen mit Partnern möchten wir einen extensiven Abferkelstall (Freiluftstall für tragende Sauen, freie Abferkelung...) anbauen - für unsere Schwäbisch Hällische Landschweine. Auch über einen Schaustall wird nachgedacht.

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