Bergbauernhof Ganahl

Bio | Grünland und Futterbau | Milchkühe | Exkursionsbetrieb | Urlaub am Bauernhof | Direktvermarktung | Marketing

Besonderheiten

Der Bergbauernhof Ganahl ist ein Bio-Milchviehbetrieb, der einen Teil der Milch selbst am Hof verarbeitet und daraus unter anderem den „Sura Kees“, eine regionale Spezialität, produziert und vermarktet. Zusätzlich gibt es schon seit Jahrzehnten mit Urlaub am Bauernhof ein zweites Standbein am Betrieb.


Kontakt

Bergbauernhof Ganahl
Oswald Ganahl
Thomas Ganahl
Kellerweg 4
A-6781 Bartholomäberg
Vorarlberg
+43 664 22005392
email
Homepage


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Der Bergbauernhof auf 1080 m Seehöhe © Thomas Ganahl

Der neue Laufstall lässt viel Licht ins Innere © Thomas Ganahl

Der Laufstall in der Außenansicht © Thomas Ganahl

Die neu eingerichtete Sennerei © Thomas Ganahl

Thomas beim Käseanschnitt © Thomas Ganahl

Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 37
Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 5,8
Hauptbetriebszweig: Milchviehhaltung & Direktvermarktung
Tierbestand: 17 Milchkühe plus Nachzucht
Erwerbsform: Vollerwerb
Ausbildung (BetriebsführerIn): Landwirtschaftlicher Meister
Arbeitskräfte am Betrieb (in Arbeitskräfteäquivalent): 2,5
Zuständigkeiten der Arbeitskräfte: Maria – Urlaub am Bauernhof
Thomas – Käserei und Hof
Oswald – Hof und Direktvermarktung

Bewirtschaftungsform: Biobetrieb

Zuletzt geändert am 6. 12. 2018

Besonderheiten

Der Bergbauernhof Ganahl ist ein Bio-Milchviehbetrieb, der einen Teil der Milch selbst am Hof verarbeitet und daraus unter anderem den „Sura Kees“, eine regionale Spezialität, produziert und vermarktet. Zusätzlich gibt es schon seit Jahrzehnten mit Urlaub am Bauernhof ein zweites Standbein am Betrieb.

Veränderungsgrund

Bei uns im Tal gibt es keine Biomilchsammlung. Da wir aber schon seit 1996 biologisch wirtschaften und dies auch in Zukunft tun möchten, veredeln wir einen Teil unsere Rohstoffe selbst und können sie somit als Bioprodukte vermarkten.

Idee und Angebot

Wir bewirtschaften einen Bergbauernbetrieb (Zone 4) in Bartholomäberg auf 1080 m Seehöhe. Mit 17 Milchkühen produzieren wir Bio-Heumilch die zu ca. 1/3 selbst verarbeitet und vermarktet wird. Der Großteil unserer Flächen wird zweimal gemäht, der Rest sind einmähdige Wiesen und einige Dreischnittwiesen.

Wir haben unseren Betrieb 1996 auf biologische Wirtschaftsweise umgestellt.
Damals mussten wir, um den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen, den Stall umbauen. Wir entschieden uns den neuen Stall auf Bioniveau zu bauen. Ebenso wurde zu dieser Zeit die KOPRA (Konsument – Produzenten Gemeinschaft) gegründet, die viel Aufklärungsarbeit zu Bio geleistet hat und wo sich die Biopioniere des Landes ausgetauscht haben. Anfangs war man als Biobetrieb im Dorf noch ein Außenseiter. Schlussendlich haben wir aber aus Überzeugung umgestellt.

Bei uns wird von der Molkerei keine Biomilch gesammelt. Daher haben wir 2011 begonnen einen Teil der Milch selbst am Hof zu verarbeiten und mit der Produktion von „Sura Kees“, einer Käsespezialität des Montafons, gestartet. Der Käse wird hauptsächlich an die regionale Gastronomie und an das Käsehaus Montafon vermarktet. Zusätzlich werden einige kleine Lebensmitteleinzelhandelsgeschäfte beliefert. Weiters gibt es einen kleinen Selbstbedienungsladen am Hof, der zukünftig ausgebaut werden soll.

Da die Nachfrage nach dem Käse laufend gestiegen ist, haben wir uns 2017 dazu entschieden die Milchverarbeitung auszubauen und eine neue Käserei zu errichten. Ziel war es neben der verarbeiteten Milchmenge auch die Produktpalette zu erweitern. Momentan wird Bergkäse, Schnittkäse und Sura Kees produziert und zukünftig sollen noch Weichkäse und Joghurt hinzukommen.
Durch die breite Produktpalette ist man speziell in der Vermarktung für die Gastronomie deutlich attraktiver.
Da unsere Region touristisch sehr aktiv ist, gibt es in der Nachfrage jahreszeitlich deutliche Schwankungen. Mit der neuen Anlage ist es möglich in der Hauptsaison Produkte wie Joghurt und Frischkäse zu produzieren und in der Nebensaison lagerfähige Produkte wie Bergkäse herzustellen. Zukünftig wollen wir in der Vermarktung die Zusammenarbeit mit dem Tourismus und der Gastronomie weiter stärken und im Bio-Lebensmittelhandel Fuß fassen.

Wir betreiben die für die Gegend typische Dreistufenwirtschaft mit Heimbetrieb – Maisäß – Alpe. Die Kühe kommen auf eine gepachtete Alpe, die wir selbst bewirtschaften und die Milch wird abgeliefert.
Aus zeitlichen Gründen, da die Heuarbeit in der Steillage sehr viel Zeit erfordert, wird im Sommer kein Käse produziert.

Ein weiterer Betriebszweig mit langer Tradition ist die Gästebeherbergung. Seit über 30 Jahren werden Ferienwohnungen vermietet, derzeit zwei Wohnungen mit insgesamt 10 Betten. Durch die gute touristische Lage mit mehreren Skigebieten in der Nähe und dem Wandertourismus im Sommer ist eine sehr gute Auslastung gegeben.

Herausforderungen

Wir sind nicht an das Kanalnetz angebunden. Daher musste im Zuge der Sennereierweiterung eine biologische Kläranlage errichtet werden. Zusammen mit unserer eigenen Quelle sind wir jetzt unabhängig was Wasser und Abwasser angeht.

Für die Zukunft liegen die Herausforderungen im Ausbau des Kundenstocks und in der Überzeugungsarbeit, dass für unsere Produkte ein fairer Preis zu bezahlen ist.
Wie für alle Direktvermarkter ist auch für uns die Arbeitsbelastung und das Zeitmanagement oft eine Herausforderung.

Unterstützung durch LK/LFI

Bauplanung bei Stall und Sennerei
Abteilung Betriebswirtschaft - Betriebskonzept und Betriebsentwicklung

Zukunftspläne

Ziel ist es, die Milchverarbeitung und Direktvermarktung in Zukunft zu steigern.

Nächstes Bauprojekt ist eine Hackschnitzelanlage, damit Häuser und Sennerei versorgt werden können. Die derzeitige Stückholzanlage kann dies kaum mehr leisten.

Angedacht ist auch, die in der Sennerei anfallende Molke über die Schweinemast zu veredeln und damit ein weiteres Standbein zu etablieren.

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Der neue Laufstall lässt viel Licht ins Innere © Thomas Ganahl

Der Laufstall in der Außenansicht © Thomas Ganahl

Die neu eingerichtete Sennerei © Thomas Ganahl

Thomas beim Käseanschnitt © Thomas Ganahl

Beschreibung des Programms

Führung über den Hof und durch die Sennerei. Erläuterung der betrieblichen Entwicklung. Eine Verkostung der eigenen Produkte ist auf Anfrage möglich.

Termine und Fixtermine

Termin nach Vereinbarung

Limitierende Faktoren

Sanitär: Benützung einer WC-Anlage für alle Teilnehmer möglich?
Behindertengerechter Zugang?

Lage und Anreise

Anfahrtsmöglichkeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln:Nicht möglich
Anfahrtsmöglichkeiten mit PKW oder privatem Bus:PKW und Bus möglich
Parkmöglichkeiten:Gratis
Größere Busse müssen evt. 500 m entfernt parken.

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