die Wurmfarm

Sonstige Tiere

Besonderheiten

Die „Wurmfarm" ist ein Käntner Bergbauernbetrieb, der es sich zur Aufgabe gemacht hat einen in Europa völig neuen Weg in der "Tierzucht" anzutreten. Das Ziel ist die Zucht und Weiterverarbeitung von Insekten (z.B. Mehlwümer) in Lebensmittel- und Bioqualität, um daraus Produkte mit hohem Eiweißehalt herzustellen. Ein Beispiel ist das Insektenmehl, mit besonders wertvollen Inhaltsstoffen, das in traditionellen Rezepten einfach verwendet werden kann. Diese Produkte werden seit Jahrhunderten überall auf der Welt konsumiert. Europa ist auf Grund von kulturellen Hintergründen ein Nachzügler auf diesem Gebiet. Bis dato ist der Betrieb der erste und einzige Insektenzühter in Österreich, der Mehlwümer in Lebensmittel- und Bioqualität züchtet.


Kontakt

die Wurmfarm
Andreas Koitz
Lisa-Marie Schaden, MSc
Wartkogel 14
A-9462 Bad St.Leonhard im Lavanttal
Kärnten
0664/1904409
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Andreas Koitz und Lisa-Maire Schaden hatten Mut für einen ungewöhnlichen neuen Weg! © Lisa-Marie Schaden

Wer würde dabei an Mehlwürmer denken? © Lisa-Marie Schaden

Den Kreationen sind keine Grenzen gesetzt! © Lisa-Marie Schaden

Eine Nische für die Avantegarde der Kulinarik! © Lisa-Marie Schaden

Es ist leichter mit dem Strom als gegen den Strom zu schwimmen! Aber wie kommt man zu einer neuen Quelle? © Lisa-Marie Schaden

Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 29 ha
Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 16 ha
Hauptbetriebszweig: Forstwirtschaft
Tierbestand: > 3.000.000 (Mehlwürmer)
Erwerbsform: Nebenerwerb
Ausbildung (BetriebsführerIn): Andreas Koitz: landwirtschaftliche Fachausbildung
Arbeitskräfte am Betrieb (in Arbeitskräfteäquivalent): Andreas Koitz nebenberuflich (~7h); Lisa-Marie Schaden nebenberuflich (~7h) - pro Woche
Zuständigkeiten der Arbeitskräfte: Andreas Koitz: landwirtschaftliche Fachausbildung, Lehrabschluss CNC Techniker, Matura + begonnenes Studium. Lisa-Marie Schaden: Mikrobiologie Studium, Pharmaceutical Engineering Studium

Lage der Flächen (arrondiert): arrondiert
Bewirtschaftungsform: Biobetrieb

Zuletzt geändert am 3. 5. 2018

Besonderheiten

Die „Wurmfarm" ist ein Käntner Bergbauernbetrieb, der es sich zur Aufgabe gemacht hat einen in Europa völig neuen Weg in der "Tierzucht" anzutreten. Das Ziel ist die Zucht und Weiterverarbeitung von Insekten (z.B. Mehlwümer) in Lebensmittel- und Bioqualität, um daraus Produkte mit hohem Eiweißehalt herzustellen. Ein Beispiel ist das Insektenmehl, mit besonders wertvollen Inhaltsstoffen, das in traditionellen Rezepten einfach verwendet werden kann. Diese Produkte werden seit Jahrhunderten überall auf der Welt konsumiert. Europa ist auf Grund von kulturellen Hintergründen ein Nachzügler auf diesem Gebiet. Bis dato ist der Betrieb der erste und einzige Insektenzühter in Österreich, der Mehlwümer in Lebensmittel- und Bioqualität züchtet.

Veränderungsgrund

Auf Grund unserer Ausbildung und der Beschäftigung mit alternativen Betriebsformen kam man auf die ideelle Frage: Wie kann man in Zukunft die Nahrungsversorgung der Menschheit, die jedes Jahr um 80 Millionen wächst, sichern und vor allem was können wir persönlich tun, um die Verschwendung von Lebensmitteln entgegen zu wirken. Der erste Ansatz dabei war die Idee, auf Insekten als alternative bzw. zusätzliche Nahrungsquelle zurückzugreifen, wie es schon überall sonst auf der Welt geschieht. Der zweite Aspekt ist es, Insekten zur Verwertung von Abfällen einzusetzen, um hochwertiges Eiweiß zu erzeugen. Beides “innovative” Gedankengänge, die nicht gleich von der Bevölkerung Akzeptanz findet.

Umsetzung

Die Geschichte zur Entstehung von “dieWurmfarm” beginnt bereits im Jahr 2016 durch die gemeinsame Leidenschaft für essbare Insekten. Durch die vielen positiven Aspekte der Insekten als Nahrungsmittel war die Grundidee einer Zucht schnell geboren. Die ersten konkreten Schritte wurden Anfang 2017 unternommen und das Projekt entwickelte sich rasant zu einem richtigen Auftrag. Die ersten kleinen Experimente wurden durchgeführt und zeigten gute Ergebnisse. Die Zucht wuchs schnell und diverse Kochkurse und Seminare lenkten das Projekt in die richtige Richtung. Das gesetzte Ziel, Proteinmehl aus Mehlwürmern, als zugelassenes Lebensmittel zu erzeugen rückt immer näher und die ersten Proteinmehlprodukte werden ab April 2018 auf den Markt kommen. Die Umsetzung wird auch im laufenden
Jahr 2018 noch viele Neuerungen bringen.

Idee und Angebot

Die Idee hinter „dieWurmfarm“ ist es dem österreichischen Markt einerseits Zugang zu einer neuen Nahrungsquelle zu ermöglichen und andererseits den Nutzen der Insekten besser umsetzen und erforschen zu können. Bisher haben im Bereich der Insektenwelt Bienen die Vorreiterstellung eingenommen. Sie sind die wichtigsten Bestäuber im landwirtschaftlichen Bereich und Erzeuger den für uns sehr wichtigen Honig. Immer mehr verschiedene Insekten finden Einsatz als biologische und umweltfreundliche Waffe gegen Schädlinge in der Landwirtschaft. Studien zeigen, dass man Insekten auch als Recycler für Sondermüll wie Polystyrol oder als Erzeuger von Biodünger einsetzen kann. Neben dem Nutzen von Insekten als Futtermittel, als bessere Alternative zu Sojafutter, kann man biologisch ernährte Insekten zum menschlichen Verzehr anbieten. Alle genannten Möglichkeiten, Insekten zu nutzen, sind in Österreich noch kaum
umgesetzt und stehen vielen Jungbauern gegenüber, die nicht wissen, wie sie ihre Betriebe weiterführen sollen. Dabei gäbe es viele, leerstehende Stallungen und Räumlichkeiten, die mit wenig Mitteln in eine Insektenproduktionsstätte umgebaut werden könnten.

Herausforderungen

Der Betrieb leistet eine absolute Vorreiterrolle, die nur in Zusammenarbeit mit Wissenschaft gelöst werden kann. Bleibt es noch einige gesellschaftliche Hürden zu überwinden, gab es rechtlich mit Anfang 2018 einen wichtigen Fortschritt. Insekten wurden als „Novel Food“ in Europa als Lebensmittel zugelassen. So bildet die
Gesetzgebung die Rahmenbedingung für den Erfolg am Markt, begleitende wissenschaftliche Forschungsarbeit ist von Nöten, die technische Weiterentwicklung muss forciert werden und vor allem ist die Erhöhung der Akzeptanz von Insektenprodukten nötig. Auch der Einsatz von Stoffen, die Insekten erzeugen oder die sich aus Insekten herstellen lassen, bietet ein Feld von ungeahnten zukünftigen Marktmöglichkeiten. Alles, was hier gemacht wird, ist absolute Pionier- und Forschungsarbeit!

Unterstützung durch LK/LFI

Wir erhoffen uns eine Unterstützung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und werden auch diverse Bildungsangebote zur Weiterbildung nutzen. Vielleicht lassen sich sogar gemeinsam neue Weiterbildungsangebote kreieren!

Arbeitsorganisation

Andreas Koitz leitet die Produktion, Verarbeitung und Vermarktung der Produkte. Lisa-Marie Schaden leitet die Forschungsarbeiten rund um essbare Insekten und ist zuständig für das Marketing. Zusammen entwickeln sie neue Produktionsanlagen für die Wurmzucht im großen Maßstab und wollen damit einen wichtigen Schritt in eine umweltfreundliche und effiziente Erzeugung von tierischen Protein beitragen. Auch die alternative Nutzung von verschiedenen Insekten in bäuerlichen Betrieben und in der Landwirtschaft sind Thema der weiteren Forschungsarbeiten.

Auszeichnungen

Es gibt noch keinen Preis für Insektennahrung, aber das kommt noch!

Zukunftspläne

„ Wir sehen ein großes Potenzial in diesem Bereich, nicht nur für landwirtschaftliche Betriebe sondern auch für den Markt und die Landwirtschaft im Allgemeinen. Die Nachfrage der Konsumenten steigt stetig und im Moment gibt es kaum europäische Produzenten von Insektenprotein. Wir sehen unser Projekt als Vorreiterrolle, um zu zeigen, wie eine Umsetzung möglich ist. Auch eine Arbeit als zukünftige Berater für die Umsetzung neuer Produktionsstätten oder Integrierung in bereits bestehende Betriebe können wir uns sehr gut vorstellen. Wenn wir den Markt nicht besetzen, werden es andere tun!“

Interessante Links

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Bernhard Tscharre

Innovationsverantwortlicher und Contentmanager
LK Kärnten

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