Kartoffel; Maria Rojach

Familie Markut - Kartoffel und Zwiebel

Technik und digitale Lösungen | Sonstige Erwerbskombination | Alternative Vermarktungsformen | Umwelt und Energie | Gemüsebau | Vermarktung | Ackerbau | Direktvermarktung

Besonderheiten

Die Familie Markut als heimischer Grundnahrungsmittelproduzent legt das Hauptaugenmerk auf die Ernte, Verarbeitung und Veredelung von Kartoffeln („Kärntner Kartoffel") und Gemüse („Kärntner Zwiebel").

Die Besonderheit des Betriebes liegt in der guten Zusammenarbeit mit allen Sparten von Abnehmern, von Groß- bzw. Einzelhandel bis hin zum Kunden direkt ab Hof und im Einsatz von neuen Technologien.


Kontakt

Familie Markut - Kartoffel und Zwiebel
Ing. Johannes Markut
Mag. (FH) Renate Markut
Maria Rojach 10
A-9422 Maria Rojach
Kärnten
+43 650 2027900
email
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Kinder in der Landwirtschaft; Erlebnis; Exkursion

Kartoffelblüte! © Markut

GPS-gestützte Landwirtschaft; Kartoffelanbau

Kartoffelanbau mittels Satellitendaten (GPS) - Innovation im Ackerbau © Markut

Zwiebel; Jungzwiebel

Die Zwiebel gedeiht - wie die Jugend! © Markut

Vollernter; Kartoffel;

Kartoffelernte mit neuester Technik sichert den Erfolg! © Markut

Zwiebelernter; Zwiebel

Zwiebelernte mit hochwertigen Maschinen. © Markut

Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 180 ha
Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 15 ha
Erwerbsform: Vollerwerb
Ausbildung (BetriebsführerIn): Facharbeiter Landwirtschaft und HTL Klagenfurt
Übernahmezeitpunkt (Jahr): 2010
Arbeitskräfte am Betrieb (in Arbeitskräfteäquivalent): 4 – 10 Mitarbeitet, saisonal bedingt
Bewirtschaftungsform: Konventionell
Eigene Maschinen oder überbetrieblicher Maschineneinsatz (mit welchem Anteil?): zu 100% eigene Maschinen

Zuletzt geändert am 24. 7. 2017

Besonderheiten

Die Familie Markut als heimischer Grundnahrungsmittelproduzent legt das Hauptaugenmerk auf die Ernte, Verarbeitung und Veredelung von Kartoffeln („Kärntner Kartoffel") und Gemüse („Kärntner Zwiebel").

Die Besonderheit des Betriebes liegt in der guten Zusammenarbeit mit allen Sparten von Abnehmern, von Groß- bzw. Einzelhandel bis hin zum Kunden direkt ab Hof und im Einsatz von neuen Technologien.

Veränderungsgrund

Aufgrund eines schicksalhaften Vollbrandes des Rinderstalles im Jahre 1999 entschied sich die Familie, neue Wege zu gehen und auf die heimische Kartoffel zu setzen. Wir betrachteten schon damals die Produktion von Grundnahrungsmitteln ‚um die Ecke‘ als ein zukunftsträchtiges Modell, welches heute mit dem Begriff der ‚Regionalität‘ in allen Köpfen vertreten ist.

Umsetzung

Zur Umstrukturierung des Bauernhofes gehörten am Beginn der Neubau einer Produktions- und Lagerhalle, sowie die Anschaffung geeigneter Maschinen und Geräte. Dafür haben wir etliche Betriebe in Österreich und Deutschland besichtigt und uns gerätetechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Dies verlangte zwar eine gehörige Portion Mut und stellte ein enormes finanzielles Risiko dar, hat sich aber aufgrund der stetigen gesunden Vergrößerung und Weiterentwicklung des Betriebes (neue Sparten ausprobiert bzw. hinzugenommen, z. B. das „Kärntner Kürbiskernöl“ oder der „Kärntner Zwiebel“) als die richtige Entscheidung erwiesen. Nicht zu vernachlässigen sind dabei das große Zusammenwirken und die Mithilfe aller Familienmitglieder, sowie der stetige Drang, sich weiterzuentwickeln.

Idee und Angebot

Das Motto „Qualität leben, Genuss lieben“ spiegelt sich bei uns vor allem in der technischen Umsetzung sowie der durchgehenden Verfügbarkeit der Produkte wider. Durch den Kauf und Einsatz hochwertiger und moderner Maschinen am Feld und in der Verarbeitung werden Rahmenbedingungen geschaffen, unseren eigenen hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden.

Zudem erlaubt die fast ganzjährige Kaufmöglichkeit der heimischen Kartoffel und Zwiebel im Einzel- und Großhandel, bei Kultur-Wirten und in der Gastronomie, bei weiterverarbeitenden Betrieben und bei uns ab Hof, den direkten Bezug zum Endkonsumenten nicht zu verlieren, und mit dem Handel als Partner kontinuierlich zusammenzuarbeiten.

Der stetige Zuwachs der Nachfrage zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Diese Art der Rückmeldung ist mehr wert als jede Art der Qualitätskontrolle.

Herausforderungen

Vom traditionellen Bauernhof zum Ackerbau-Betrieb und Klein- und Mittelunternehmen (KMU) zu gelangen, bedarf es an viel Mut, viel Einsatz und vor allem am Erlangen der Fähigkeit, Veränderungen als Chance und Herausforderung zu sehen. Als anfänglich reiner Familienbetrieb gemeinsam zu wachsen und sich zu verändern, das ist die Herausforderung, der man sich tagtäglich stellen muss und soll.

Unterstützung durch LK/LFI

Es werden jährlich Weiterbildungsangebote aus dem LFI- und LK-Bereich angenommen.

Arbeitsorganisation

Bei uns befinden sich 4 Generationen unter einem Dach, in einem Haus, bei einem Tisch - wir leben und arbeiten zusammen. Jeder hat seinen Schwerpunkt und Teilbereiche, für die man zuständig ist: Von Buchhaltung und Bürotätigkeiten; Ackerbau mit Anbau, Pflege und Ernte; Lager; Produktion; Verarbeitung und Veredelung; Maschinen, Technik und Instandhaltung; Qualitätskontrolle; Transport und Kundenkontakt – jeder Bereich ist durch ein Familienmitglied mitsamt den Mitarbeitern abgedeckt.

Auszeichnungen

AMA- Gütesiegel
Global-Gap - Zertifizierung

Zukunftspläne

Der Betrieb baut den Zweig Gemüseanbau weiter aus.

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