Hofer Biowagyu

Exkursionsbetrieb

Besonderheiten

Landessieger Nachhaltigkeit 2015

Erster Bio- Wagyubetrieb in Tirol mit Zucht und neue Vermarktungsstrategie

Wir erklären BIO-Landwirtschaft und den „Weg" bis zum fertigen Gericht am Biohof. Grillseminare am Hof mit dem Grillweltmeister, Kochvorführungen mit unserem Fleisch. Veranstaltungen auch für Schule/Kinder.


Kontakt

Hofer Biowagyu
Werner Hofer
Elisabeth Hofer
Kaiserweg 28
A-6372 Oberndorf
Tirol
0664/73650997
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Rindfleisch; Tirol; Wagyu

©

Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 14,25 ha
Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 16 ha
Hauptbetriebszweig: Milchwirtschaft 50%/ Rindfleisch 50%
Erwerbsform: Vollerwerb
Ausbildung (BetriebsführerIn): Meister Landwirtschaft, Fleischsomelier
Übernahmezeitpunkt (Jahr): 2005
Arbeitskräfte am Betrieb (in Arbeitskräfteäquivalent): 2
Bewirtschaftungsform: Biobetrieb

Zuletzt geändert am 9. 1. 2018

Besonderheiten

Landessieger Nachhaltigkeit 2015

Erster Bio- Wagyubetrieb in Tirol mit Zucht und neue Vermarktungsstrategie

Wir erklären BIO-Landwirtschaft und den „Weg" bis zum fertigen Gericht am Biohof. Grillseminare am Hof mit dem Grillweltmeister, Kochvorführungen mit unserem Fleisch. Veranstaltungen auch für Schule/Kinder.

Veränderungsgrund

Wagyu Rinder werden in Japan unter dem geschützten Begriff Kobe Rind gehalten und vermarktet. Um als Kobe vermarkten zu dürfen, müssen sie hauptsächlich mit Getreide/ Mais gefüttert werden. Das widerspricht meinem Verständnis zu einem Rind das wiederkaut und mehrere Mägen hat um schwerverdauliche Zellulose auf-spalten zu können. Getreide/Mais in solch hohem Anteil übersäuert das Rind und macht es krank. Ich war überzeugt, nur gesunde Tiere liefern hochwertige „gesunde“ Lebensmittel. Ich wollte es einfach wissen, ob man Wagyus auch Nachhaltig-biologisch mit Alpung und Weide versorgen kann. Ziel war es auch Qualität im Bezug auf Rindfleisch neu zu definieren. Mit dem Klassifizierungssystem für Fleisch wird nur die Quantität von Muskelfleisch und Fettauflage ermittelt.

Umsetzung

Ich kaufte ein Wagyu-Zuchtkalb zwei Monate alt um einige tausend Euro. Da dieses Zuchtkalb erst nach 3 Jahren selber kalben kann und das daraus entstehende Kalb dass zu Qualitätsfleisch die Bestimmung findet wiederum 3 Jahre benötigte, hätte ich auf das Ergebnis wie das Fleisch aussieht und schmeckt 6 Jahre warten müssen. Also kaufte ich weitere Kälber und „halbfertige“ !Bio-Wagyus! In Österreich und Deutschland. Nächste Herausforderung einen Schlacht- und Zerlegebetrieb zu finden, der auch Innovativ und willens ist, das Fleisch richtig reifen zu lassen, andere Schnittführung ausprobiert und Verpackungsmäßig in der Lage ist das zu bewältigen. Mit über 300kg Fleisch im Kühlraum ging es dann auch darum neue Vermarktungswege zu bestreiten. Mit dem Grillverein und deren Mitglieder habe ich es auf Anhieb geschafft dieses hochwertige Produkt zu vermarkten. Auch die Gastronomie konnte speziell für faschiertem gewonnen werden. Im Gedankenaustausch mit dem Grillweltmeister Franz Größing wurde ich auch auf das Fleisch der „gesunden, alten Milchkuh“ aufmerksam. Bei einem Vereinstreffen der Griller hatten sie mal eines aus Spanien bestellt, was ihnen sehr gemundet hat. Ich habe mich auch diesem Thema angenommen und dieses Fleisch produziert. Wagyu und „alte Kuh“ wurden folglich vom Seminarleiter und Grillweltmeister am Hof gegrillt. Ich als Landwirt erklärte wiederum Biolandwirtschaft und der Grillmeister worauf es beim Grillen ankommt.

Idee und Angebot

Erfahrungen und Gedanken dazu fließe nun auch in ein Biokalbinnen/ Ochsen-Mast Projekt ein. Beteiligte: Bio Austria, Bio Alpin, Biometzger Juffinger und natürlich die Biobauern die neu Absatzmöglichkeiten für hochwertigstes Rindfleisch bekommen. Erkenntnis dass hochpreisiges Qualitätsfleisch vermarktbar ist wurde von mir vermittelt. Die von mir angeregte Klassifizierungssystemerweiterung wird vom Biometzger in diesem Projekt übernommen und ermöglicht somit eine qualitätsbezogenere Bezahlung.an die Bauern.

Unterstützung durch LK/LFI

Der Fleischsommelier wurde vom WIFI angeboten.
LFI sollte mehr Weiterbildungen zu qualitätsbezogene Produkte anbieten. Wir als Rohstofflieferanten sollten auch mehr Bezug zum fertigen Produkt vermittelt be-kommen. Im Milchkreis war ich auch einige Jahre und konnte einiges Wissen für mich und meinem Betrieb bekommen. Baukreis war auch sehr gut organisiert und hilfreich.

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Termine und Fixtermine

Termin nach Vereinbarung

Limitierende Faktoren

Sanitär: Benützung einer WC-Anlage für alle Teilnehmer möglich?
Behindertengerechter Zugang?

Lage und Anreise

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