Schobel Höchstgenuss

Obstbau | Direktvermarktung | Marketing

Besonderheiten

Harald und Sonja bewirtschaften 5 ha Obstanlagen in Höchst. Das Obst wird größtenteils zum Schnapsbrennen verwendet. Daneben werden seit einigen Jahren Trockenfrüchte hergestellt. Zudem werden noch „Schwarze Nüsse“ am Betrieb hergestellt. Diese sehr arbeitsintensive Konservierungsform für Walnüsse ist eine absolute Nische am Markt und vor allem im Feinkosthandel und Spitzengastronomie gefragt.


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Schobel Höchstgenuss
Harald Schobel

Frühlingsgarten 7
A-6973 Höchst
Vorarlberg
+43 664 1245515
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Höchst; Birnen; Schnaps; Vorarlberg

Harald Schobel mit seinen "Subira" Bäumen. © Harald Schobel

In der Brennerei werden 20 verschiedene Schnäpse gebrannt. © Harald Schobel

Getrocknete Erdbeeren - nur eine von vielen Früchten und Beeren die am Betrieb getrocknet werden. © Benjamin Mietschnig

Der Betrieb von Harald und Sonja in Höchst. © Benjamin Mietschnig

Eine Vielzahl von Köstlichkeiten kann am Betrieb erstanden werden. © Harald Schobel

Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 5,2
Hauptbetriebszweig: Obstbau und Veredelung
Erwerbsform: Vollerwerb
Ausbildung (BetriebsführerIn): Werkzeugmacher
Übernahmezeitpunkt (Jahr): 2009
Arbeitskräfte am Betrieb (in Arbeitskräfteäquivalent): 1,5
Lage der Flächen (arrondiert): arrondiert
Bewirtschaftungsform: Konventionell

Zuletzt geändert am 22. 6. 2017

Besonderheiten

Harald und Sonja bewirtschaften 5 ha Obstanlagen in Höchst. Das Obst wird größtenteils zum Schnapsbrennen verwendet. Daneben werden seit einigen Jahren Trockenfrüchte hergestellt. Zudem werden noch „Schwarze Nüsse“ am Betrieb hergestellt. Diese sehr arbeitsintensive Konservierungsform für Walnüsse ist eine absolute Nische am Markt und vor allem im Feinkosthandel und Spitzengastronomie gefragt.

Veränderungsgrund

Harald Schobel ist von der Schnapsbrennerei zur Landwirtschaft gekommen. In Ermangelung von Menge und Qualität von Subria (traditionelle Vorarlberger Brennbirne) begann er irgendwann eigene Bäume anzupflanzen.

Umsetzung

Aus den einzelnen Subira – Bäumen wurde eine stetig größere Anbaufläche und zusätzlich wurde neben der Schnapsbrennerei mit Trockenfrüchten und Schwarzen Nüssen experimentiert. Im Jahr 2009 entschieden sich Harald und Sonja ihren Beruf aufzugeben und Vollzeit im Obstbau und der Veredelung zu arbeiten. Dazu wurde im selben Jahr auch ein Wirtschaftsgebäude für Maschinen, Lagerung und Obstverarbeitung errichtet.
Für die beiden Quereinsteiger in die Landwirtschaft war klar, dass ihr Konzept oh-ne ein gutes Marketing nicht aufgehen kann. Am Betrieb werden durchwegs Genussmittel produziert, die auch dementsprechend viel kosten. Daher war ein professionelles Marketing mit ansprechender Homepage eingerichtet.

Idee und Angebot

Derzeit werden am Betrieb etwas mehr als 5 ha Obst angebaut und zusätzlich Veredelung und Direktvermarktung betrieben.

Der Obstbau in Vorarlberg ist aufgrund der klimatischen Voraussetzungen, insbesondere der hohen Niederschlagsmengen, stets eine Herausforderung.
Die selbst angebauten Früchte (Subira, Williams Birne, Quitte) werden zur Gänze in der Schnapsbrennerei benötigt. Zusätzlich werden andere Früchte zugekauft und zu insgesamt 20 verschiedenen Schnapssorten gebrannt.

Neben der Schnapsbrennerei werden sogenannte „Schwarze Nüsse“ produziert. Dabei handelt es sich um eingelegte Walnüsse, die aus noch grünen, unreifen Walnüsse produziert werden. Diese werden zu 100 % in Handarbeit hergestellt, was die Produkte teuer und selten macht. Dies ist genau die Chance und Nische, da die gehobene Gastronomie und Feinkost genau solche Produkte stark nach-fragt.

Zusätzlich wurde 2011 in eine Anlage für Trockenfrüchte investiert. Mittlerweile wurde diese bereits erweitert und hier sieht der Betrieb auch noch großes Entwicklungspotenzial. Mittlerweile werden jährlich mehrere Tonnen an Früchten und Beeren in der Anlage getrocknet und die nächste Erweiterung ist bereits in der Planungsphase. Weiters gibt es Anfragen zu Trockengemüse, was zukünftig ebenfalls in das Sortiment aufgenommen werden könnte.

Ein Großteil der Produkte wird über Feinkostgeschäfte in ganz Österreich vertrieben. Der Rest wird ab Hof verkauft, wobei bisher eine geeignete Ausstattung fehlt. Dieser Bereich wird gerade fokussiert und ein neuer Hofladen ist in der Planungsphase.

Herausforderungen

Als Quereinsteiger in die Landwirtschaft waren natürlich keine eigenen Flächen vorhanden und die Möglichkeiten für Pacht bzw. Erwerb waren und sind schwierig in Vorarlberg. Im ganzen Bundesland ist die Flächensituation sehr angespannt. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die Arbeitsbelastung, da sehr viel Handarbeit ist. Wichtig ist es auch genug Zeit und Engagement in die Vermarktung zu setzen um erfolgreich zu sein.

Unterstützung durch LK/LFI

LK: Obstbauberatung

Auszeichnungen

Goldenes Stamperl – Schnapsprämierung in Wieselburg
div. andere Auszeichnungen für Edelbrände

Zukunftspläne

Der Obstbau soll auch zukünftig im gleichen Ausmaß beibehalten werden, da bei der aktuellen Flächensituation eine Steigerung schwierig und wenig sinnvoll ist.
Dafür soll die Veredelung und Direktvermarktung weiter ausgebaut werden. Dazu sind derzeit ein weiterer Trockenschrank sowie ein Hofladen in Planung.

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