Wurmhof Thaller

Aktive Waldbewirtschaftung | Bio | Ackerbau | Grünland und Futterbau | Schafe und Ziegen | Geflügel | Bodenschutz Wasserschutz und Düngung | Exkursionsbetrieb | Sonstige Tiere

Besonderheiten

Wir machen aus dem Mist der Vergangenheit Dünger für die Zukunft. Aus unseren Rohstoffen Mist, Gras, Strauchschnitt und Stroh machen wir Rohkompost, welcher an unsere Kompostwürmer verfüttert wird. Unsere Tiere veredeln dieses Futter zu wertvollem Dünger – dem sog. Regenwurmhumus. Die Qualität von unserem Humus: keine tierischen Ausgangsstoffe, keine Industierabfälle als Ausgangsstoffe, geringe Aufwandsmenge, gesundes Bodenleben, Nährstoffverfügbarkeit, Humusverbesserung, reduzierte Kosten, lange Lagerqualität, sehr reich an Mikroorganismen, hohe Wasserspeicherkapazität, Nachhaltigkeit


Kontakt

Wurmhof Thaller
Wolfgang Thaller
Gabriele Thaller
Oberhof 28
A-3910 Zwettl
Niederösterreich
+43 699/15996696
+43 699/15996697
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Familie Thaller © LK NÖ/Philipp Monihart

Kompostanlage © Gabriele Thaller

Regenwurmhumus © Gabriele Thaller

Wurmhof © Gabriele Thaller

Familie Thaller © Gabriele Thaller

Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 57 ha
Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha: 5 ha
Hauptbetriebszweig: Kompostwürmer, Stiermast
Tierbestand: 4 Mio.Kompostwürmer, 50 Maststiere, 3 Ziegen, 5 Schafe, 10 Hühner, 5 Hasen, 2 Gänse, 4 Enten, 2 Pute
Erwerbsform: Vollerwerb
Ausbildung (BetriebsführerIn): Facharbeiter und Bodenpraktiker
Übernahmezeitpunkt (Jahr): 1998
Arbeitskräfte am Betrieb (in Arbeitskräfteäquivalent): 2,3
Bewirtschaftungsform: Biobetrieb
Eigene Maschinen oder überbetrieblicher Maschineneinsatz (mit welchem Anteil?): 95 % Eigenmechanisierung

Zuletzt geändert am 8. 7. 2019

Besonderheiten

Wir machen aus dem Mist der Vergangenheit Dünger für die Zukunft. Aus unseren Rohstoffen Mist, Gras, Strauchschnitt und Stroh machen wir Rohkompost, welcher an unsere Kompostwürmer verfüttert wird. Unsere Tiere veredeln dieses Futter zu wertvollem Dünger – dem sog. Regenwurmhumus. Die Qualität von unserem Humus: keine tierischen Ausgangsstoffe, keine Industierabfälle als Ausgangsstoffe, geringe Aufwandsmenge, gesundes Bodenleben, Nährstoffverfügbarkeit, Humusverbesserung, reduzierte Kosten, lange Lagerqualität, sehr reich an Mikroorganismen, hohe Wasserspeicherkapazität, Nachhaltigkeit

Veränderungsgrund

Im Jahr 2004 wurde die Milchproduktion eingestellt – in den folgenden Jahren auch der Erdäpfelanbau, die Tätigkeiten beim Maschinenring – und es wurde in die Stiermast investiert. Gleichzeitig waren wir immer neuen Innovationen offen und so war bereits die Motivation da – in das Projekt: Produktion von Regenwurmhumus zu investieren.

Umsetzung

Umgesetzt wurde der Bau des Regenwurmstalls und die Aufbereitungshalle. Der Umstieg von konv. auf biologische Landwirtschaft. Div. Weiterbildungen vom LFI wurden laufend genutzt: Bodenpraktiker, Kompostkurse, Schule am Bauernhof, Bioseminarbäuerin, Kräuterpädagogik, Grüne Kosmetik. Die Bereitschaft den Hof zu öffnen als Exkursionsbetrieb. Auch Teilnahme bei der „Woche der Landwirtschaft“ im Jahr 2017. Anbieten von Kindergeburtstagsfeiern mit Ziegenwandern und Regenwurmsuche. Installierung eines Onlineshops. Durchführung eines Pflanzentauschmarktes auf unserm Hof mit diversen Anbietern (25)

Idee und Angebot

2009: Lizenzvereinbarung mit Grand Alfred (= Abnehmer des Humus): www.vermigrand.at 2009: Errichtung Regenwurmstall und Aufbereitungshalle 2010: Inbetriebnahme des Stalles mit 800.000 Kompostwürmern 2012: Kooperation mit Sonnentor (= gemeinsames Anbieten an Tagesausflug) 2013: Kooperation mit Angushof Anderl (= gemeinsames Anbieten an Tagesausflug) 2014: Anbieten von Schule am Bauernhof

Herausforderungen

Aus manchem „Mist“ der Vergangenheit zu lernen – anzunehmen – Mutig sein – Weitermachen – positiv in die Zukunft schauen und sich nicht aufhalten zu lassen. Dankbar für diese Erfahrungen!

Unterstützung durch LK/LFI

BBK Zwettl = Beratung und Investitionsförderung LFI durch Weiterbildungsmaßnahmen (Bodenpraktiker, Kompostkurse, Schule am Bauernhof, Bioseminarbäuerin,…)

Arbeitsorganisation

Thaller Wolfgang und Thaller Gabriele haben fixe Zuständigkeitsbereiche – welche sich immer wieder überschneiden und besonderes Augenmerk ist auf die tägliche Absprache zu legen – was ist zu tun – wo soll gemeinsam gearbeitet werden – wer braucht Unterstützung – wann sind Pausen – wo ist das Ziel

Zukunftspläne

Errichtung einen Seminarraums mit Komposttoiletten und eines Hofladens mit regionalen Produkten div. Direktvermarkter – ein Hofladen mitten in der Stadt Zwettl und doch am Land. Dieser Seminarraum soll in naher Zukunft für Schule am Bauernhof, Seminare, Exkursionen, Koch-, Back- und Brotkurse, Kindergeburtstage, Tagungsraum für Wirtschaftstreibende, Stammtische,…. genutzt werden. Ein Ort der zum Austausch, zur Vernetzung und für Treffen nutzbar sein wird. „Lebendige Landwirtschaft greifbar machen.“

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Kompostanlage © Gabriele Thaller

Regenwurmhumus © Gabriele Thaller

Wurmhof © Gabriele Thaller

Familie Thaller © Gabriele Thaller

Beschreibung des Programms

Regenwurmstallführung – Erforschen des Thema: Regenenwurm – Film – Einkaufsmöglichkeit von Regenwurmhumus

Termine und Fixtermine

Termin nach Vereinbarung
Fixtermine Für Individualgäste wird von April bis Oktober jeden Freitag um 14 Uhr eine Führung angeboten.

Limitierende Faktoren

Sanitär: Benützung einer WC-Anlage für alle Teilnehmer möglich?
Behindertengerechter Zugang?
Besteht ein Angebot für Menschen mit Behinderung? Wir haben unser „Regenwurmerlebnis an Menschen mit besonderen Bedürfnissen“ angepasst. Die Caritaswerkstätte Zwettl, Sonderpädagogisches Zentrum Zwettl und Therapiezentrum Gutenbrunn haben diese Möglichkeit des Öfteren genutzt.

Lage und Anreise

Anfahrtsmöglichkeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln:Busstation: Kampbrücke – von dort sind es 600m bzw. 8 Minuten zu Fuß um zum Wurmhof zu gelangen
Parkmöglichkeiten:Parkmöglichkeiten für Busse und PKW´S ausreichend vorhanden.

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