Idee und Umsetzung
Ursprünglich wurde nur Pressobst produziert und an Großabnehmer verkauft. Man begann mit der Schnapsproduktion und für den Hausbedarf wurde Essig hergestellt. Nach und nach wurden Produkte bei der Kärntner Landesprämierung eingereicht und man sah, was alles möglich ist. Zwischenzeitlich haben sich einige Gemüsebauern in der Region etabliert, die ihre Übermengen an den Betrieb verkaufen. So wurde begonnen, auch z. B. Tomaten- oder Paprikaessig zu produzieren. 2002 erfolgte der Umbau eines bestehenden Gebäudes zu einem Verkaufsraum, 2011 wurde eine neue Produktionshalle errichtet. - Die Hauptidee war, die am Betrieb anfallenden Früchte zu verarbeiten, um so eine höhere Wertschöpfung zu erzielen. Nichts geht verloren und es gibt durch die Veredelung ein gut akzeptables Betriebseinkommen und ein sicheres Einkommen für Andrea Hirmann. Es werden nur Früchte aus der Region verarbeitet, keine Exoten. Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit Weinbauern und Gemüsebauern aus der Region, von denen Rohstoffe nach Bedarf angekauft werden.
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Betriebsspiegel
| Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: | 8.34 |
| Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha: | 3.5 |
| Hauptbetriebszweig: | Obstverarbeitung |
| Erwerbsform: | Nebenerwerb |
| Gewerbebetrieb: | nein |
| Sonstiges: | Der Betrieb wird ausschließlich mit eigenen Maschinen bewirtschaftet.
Übernahme: 1996
Lage der Flächen: 70 % der Flächen sind arrondiert, 30 % liegen in einer Enfernung bis 3 km
Bewirtschaftungsform: Konventionell |
Statement
Wir betreiben die Landwirtschaft, weil wir Freude daran haben, in der Natur zu arbeiten und weil wir den elterlichen Betrieb erhalten wollten. Wir haben uns auf die Veredelung und Direktvermarktung spezialisiert, weil bei kleinen Betrieben dadurch ein zufriedenstellendes Einkommen erwirtschaftet werden kann. Der Betrieb in seiner ursprünglichen Struktur (kleinbäuerliche Flächen und Viehwirtschaft) hätte nicht kostendeckend geführt werden können. Wir sind stolz auf unsere Erfolge bei diversen Prämierungen. Wir sind vielfacher Burgenländischer Sortensieger, Alpe Adria Sieger und Genusskrone Sieger. Wir produzieren derzeit bereits 40 verschiedene Essige. Wichtig zu wissen ist, dass mit Fleiß und etwas unternehmerischem Risiko viel erreicht werden kann.
Veränderungsgrund
Als kleinbäuerlicher Betrieb mit zu geringer Flächenausstattung konnte kein positiver Betriebserfolg erzielt werden. Die Obstgärten waren vorhanden, da der Betrieb in einer Obstbauregion liegt. Das Obst wurde ursprünglich als Pressobst zu einem sehr niedrigen Preis verkauft. Den Betrieb zu vergrößern und in den Vollerwerb zu gehen war keine Option, da Erich Hirmann seinen Arbeitsplatz als Angestellter eines Geldinstitutes nicht aufgeben wollte. Daher blieb nur die Veredelung der anfallenden Obstprodukte, um auch für Andrea Hirmann ein eigenes Standbein und Einkommen zu schaffen.
Idee und Umsetzung
Ursprünglich wurde nur Pressobst produziert und an Großabnehmer verkauft. Man begann mit der Schnapsproduktion und für den Hausbedarf wurde Essig hergestellt. Nach und nach wurden Produkte bei der Kärntner Landesprämierung eingereicht und man sah, was alles möglich ist. Zwischenzeitlich haben sich einige Gemüsebauern in der Region etabliert, die ihre Übermengen an den Betrieb verkaufen. So wurde begonnen, auch z. B. Tomaten- oder Paprikaessig zu produzieren. 2002 erfolgte der Umbau eines bestehenden Gebäudes zu einem Verkaufsraum, 2011 wurde eine neue Produktionshalle errichtet. - Die Hauptidee war, die am Betrieb anfallenden Früchte zu verarbeiten, um so eine höhere Wertschöpfung zu erzielen. Nichts geht verloren und es gibt durch die Veredelung ein gut akzeptables Betriebseinkommen und ein sicheres Einkommen für Andrea Hirmann. Es werden nur Früchte aus der Region verarbeitet, keine Exoten. Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit Weinbauern und Gemüsebauern aus der Region, von denen Rohstoffe nach Bedarf angekauft werden.
Herausforderungen
Es gab keine großen Überraschungen, außer, dass in den Anfangsjahren die Nachfrage das Angebot überstieg und man schon deshalb 'gezwungen' war, die Produktion auszuweiten. Vor allem Spezialmaschinen für die Essig- und Saftproduktion mussten angeschafft werden. Maschinell wurde alles so geplant, dass alle Arbeiten zu zweit durchgeführt werden können und keine Fremdarbeitskräfte benötigt werden.
Unterstützung durch LK/LFI
Besuch von Fachveranstaltungen der LK. Weiters Nutzung der Möglichkeit der Standortbestimmung durch die Bgld. Landesprämierung. Andrea hat die Ausbildung zur Landw. Facharbeiterin über die LK gemacht. Es gab auch viel fachliche und organisatorische Unterstützung beim Förderantrag für den Neubau der Produktionshalle. In fachlichen und organisatorischen Dingen wie Mehrfachantrag, Düngebilanzierung, gesetzliche Fragen zur Direktvermarktung usw. wendet sich der Betrieb an das zuständige Landw. Bezirksreferat.
Sonstiges
Die Aufteilung der Tätigkeiten ist im Prinzip fix vorgegeben. Es werden sehr viele Arbeiten gemeinsam gemacht. Weiters gibt es fast täglich kurze Absprachen, wenn notwendig. Die Hauptarbeiten werden terminlich vorab fixiert, da Erich als unselbstständiger Arbeitnehmer seinen Urlaub auch rechtzeitig planen muss. Auszeichnungen: Alpe Adria Sieger mit Himbeeressig - Genusskrone Sieger mit Apfel-Balsamessig - 6-facher Bgld. Sortensieger - viele Goldmedaillen bei Landesprämierungen. Zukunftspläne: Die Essigpalette wird in den nächsten Jahren noch um 10 weitere Produkte ausgeweitet. Erhalt der Qualität auf hohem Niveau. Kundenstock ausweiten, um den Betrieb für eventuelle Nachfolge durch die Kinder attraktiv zu erhalten.
Vielfältiges Bildungs- und Beratungsangebot
Die Landwirtschaftskammern und die Ländlichen Fortbildungsinstitute bieten ein
attraktives Bildungs- und Beratungsangebot für Bäuerinnen und Bauern an.
Die Bildungs- und Beratungslandkarte gibt einen umfassenden Überblick über eine
Vielzahl an Kursen, Seminaren und Beratungsangeboten.
Nutzen Sie die Bildungs- und Beratungslandkarte um das für Sie
passende Angebot zu finden und weitere Informationen zu erhalten.
Die Bildungs- und Beratungsangebote umfassen folgende Themengebiete:
- Beruf & Ausbildung
- Betrieb & Unternehmen
- EDV & Informationstechnologie
- Einkommenskombination & Direktvermarktung
- Bauen, Energie & Technik
- Forst- & Holzwirtschaft
- Gesundheit & Ernährung
- Persönlichkeit & Kreativität
- Pflanzenbau
- Recht, Steuer & Soziales
- Tierhaltung
- Biologische Wirtschaftsweise
- Ausgleichszahlungen & Förderungen
- Almwirtschaft
- Umwelt & Naturschutz
- Natur & Garten
- Kultur & Brauchtum
- Regionalentwicklung
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gesucht, die Rind enthalten, aber nicht Kalb. zB: +Rind -Kalb
oder suchen Sie im jeweiligen Themengebiet im gewünschten Bundesland.
Unser Angebot
Besichtigung der Produktion im Obstgarten, der Essigherstellung, der Saftproduktion und der Brennerei. Kommentierte Verkostung von Säften, Schnäpsen, Essigen und Likören.
Programmart: Führung
Zielgruppe
Kinder - Jugendliche - Erwachsene - Ältere Menschen - Berufskolleg:innen
Dauer und Kosten
Führung und Verkostung verschiedener Produkte: € 4,00/Person
Sonstiges
Anfahrt Öffis: Autobus bis Haltestelle GH Pfingst – Rest zu Fuß Anfahrt PKW: Anfahrt bis zum Betrieb auf öffentlichen Güterwegen möglich Parken: Parkmöglichkeiten beim Betrieb gegeben Sanitäranlage - Behindertengerecht