Pointnerhof

Der Pointnerhof in Oberbayern ist ein erfolgreiches Beispiel für Diversifizierung in der dritten Generation. Mit einer Mischung aus traditioneller Landwirtschaft, modernen Techniken und regionalem Engagement bietet der Hof vielfältige Angebote und fördert generationenübergreifende Zusammenarbeit.

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Unsere deutschsprachigen Nachbarn: Im Rahmen eines EU-Pilotprojektes „Diversifizierung: (neue) Wertschöpfungsstrategien für die multifunktionale Landwirtschaft“, bei dem das LFI Österreich als Kooperationspartner dabei ist, finden Sie hier Pioniere und Pionierinnen im Bereich der Diversifizierung. Falls Sie Fragen haben, kontaktieren Sie gerne jederzeit nicole.prop@haup.ac.at.

Kontakt

Pointnerhof
Leonhard Pointner und Christine Pointner-Theen
Kronacker 15
85664 Hohenlinden
D-Bayern

+49 8124-910 420
info@pointnerhof.de
https://www.pointnerhof.de/

Karte

Soziale Medien

Betriebsspiegel

Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha:45
Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha:30
Hauptbetriebszweig:Landwirtschaft und Komposthof
Tierbestand:Bullenmast mit 48 Kälbern, 48 Fressern, 70 Bullen, 31 Lamas und Alpakas und 700 Legehennen
Erwerbsform:Vollerwerb
Gewerbebetrieb:ja
Sonstiges:

Der Pointnerhof in Bayern verbindet Tradition mit Innovation und gilt als regionales Vorzeigebeispiel für erfolgreiche Diversifizierung. Der Familienbetrieb bewirtschaftet 45 Hektar Ackerland und 30 Hektar Wald und legt großen Wert auf Nachhaltigkeit. Mit einem breiten Angebot, darunter hochwertige Kompostprodukte, Direktvermarktung regionaler Erzeugnisse, Alpakawanderungen und nachhaltige Legehennenhaltung, schafft der Hof vielseitige Einkommensquellen. Eine große PV-Anlage sorgt für grünen Strom. Die Übergabe an die nächste Generation ist bereits in Planung, um die erfolgreiche Entwicklung des Hofes fortzusetzen. Dank Innovationsgeist, nachhaltiger Bewirtschaftung und Kundennähe bleibt der Pointnerhof ein Beispiel für zukunftsorientierte Landwirtschaft.

Mein Hof - Mein Forst

 Der Pointnerhof bewirtschaftet 30 Hektar Waldfläche mit einer Mischung aus Fichte, Buche und Tanne. Der Waldwirtschaftsplan setzt auf nachhaltige Nutzung und langfristige Verjüngung der Bestände, unterstützt durch Aufforstungsmaßnahmen. Die Holzernte erfolgt mechanisiert und wird größtenteils direkt vermarktet, um die Wertschöpfung zu maximieren.

 

Idee und Umsetzung

Die Diversifizierung am Pointnerhof entstand aus dem Wunsch, den Betrieb zukunftssicher zu gestalten. Ideen kamen aus Marktbeobachtungen und persönlichen Interessen. Begonnen wurde mit Bullenmast, gefolgt von Kompostierung und Lohnarbeit. Die Ehefrau Brigitte realisierte die Alpaka- und Lamahaltung. Christine brachte die Direktvermarktung und mobile Hühnerställe ein. Die Umsetzung erfolgte schrittweise, mit Entscheidungen, die Rentabilität und Risiko berücksichtigten. Die enge Einbindung der Familie, Flexibilität, Mut und der Fokus auf Qualität führten zum Erfolg.

Herausforderungen

Der Veränderungsprozess brachte einige Herausforderungen mit sich. Die hohe Arbeitsbelastung durch die Vielzahl der Betriebszweige, insbesondere bei den mobilen Hühnerställen und dem direkten Kundenkontakt, war eine große Herausforderung. Auch die Mitarbeiterführung war/ist schwierig, da Verantwortung schwer zu delegieren ist. Zudem stieg/steigt die Konkurrenz, vor allem bei Alpakawanderungen und Direktvermarktung. Das fehlende Marketing-Know-how musste selbst erarbeitet werden. Eine weitere wichtige Erkenntnis: Klare Strukturen, wie feste Öffnungszeiten oder Familienzeit, bringen Entlastung.

Entwicklungspotenzial und Zukunftsaussichten

Das Entwicklungspotenzial des Pointnerhofs liegt in einer weiteren Diversifizierung und dem Einsatz innovativer Technologien. Die Expansion in regenerative Energien, wie die geplante E-Tankstelle, bietet Wachstumspotenzial. Auch die Brennholzproduktion und das Kompostgeschäft sollen optimiert werden. Der Fokus bleibt auf Nachhaltigkeit und Effizienz, um den Betrieb wettbewerbsfähig zu gestalten.

Unterstützung durch LK/LFI

Die Beratung erfolgte durch die landwirtschaftlichen Ämter in Bayern, eigenes Wissen sowie den Austausch mit Berufskolleg:innen.

Vielfältiges Bildungs- und Beratungsangebot

Die Landwirtschaftskammern und die Ländlichen Fortbildungsinstitute bieten ein attraktives Bildungs- und Beratungsangebot für Bäuerinnen und Bauern an.
Die Bildungs- und Beratungslandkarte gibt einen umfassenden Überblick über eine Vielzahl an Kursen, Seminaren und Beratungsangeboten.
Nutzen Sie die Bildungs- und Beratungslandkarte um das für Sie passende Angebot zu finden und weitere Informationen zu erhalten.

Die Bildungs- und Beratungsangebote umfassen folgende Themengebiete:

  • Beruf & Ausbildung
  • Betrieb & Unternehmen
  • EDV & Informationstechnologie
  • Einkommenskombination & Direktvermarktung
  • Bauen, Energie & Technik
  • Forst- & Holzwirtschaft
  • Gesundheit & Ernährung
  • Persönlichkeit & Kreativität
  • Pflanzenbau
  • Recht, Steuer & Soziales
  • Tierhaltung
  • Biologische Wirtschaftsweise
  • Ausgleichszahlungen & Förderungen
  • Almwirtschaft
  • Umwelt & Naturschutz
  • Natur & Garten
  • Kultur & Brauchtum
  • Regionalentwicklung

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