Idee und Umsetzung
Ursprünglich war die Pflanzenanzucht für Julia Wolf nur ein Hobby. Die Leute in der Umgebung haben gefragt, ob sie bei ihr Pflanzen kaufen können. Auch die biologische Anzucht war vielen interessierten Menschen sehr wichtig. Die Nachfrage stieg stark an. So wurde aus dem Hobby ein Vollerwerbsbetrieb. Gleichzeitig wurde das Problem der Kinderbetreuung während der Berufstätigkeit dadurch entschärft. - Kultiviert werden ca. 2.000 verschiedene Sorten von Gemüsepflanzen und Kräutern wie Tomaten, Paprika, Melanzani, Physalis, Kürbisse usw. Der Werbespruch lautet: 'Von der Andenbeere bis zur Zuckerwurzel'. Viele Kunden kommen, um speziell alte Sorten und Raritäten zu kaufen, da diese einen besseren, intensiveren Geschmack aufweisen. Die Pflanzen sind durch ihre Genetik auch robuster als die neuen hochgezüchteten Sorten. Die Kunden sind bereit, auch einen höheren Preis für solche Raritäten zu bezahlen. Durch die Teilnahme an über 20 Verkaufsveranstaltungen und Pflanzenmärkten im Südburgenland und in der Oststeiermark wird der Betrieb damit auch immer bekannter.
Soziale Medien
Betriebsspiegel
| Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: | 1,46 ha |
| Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha: | 2,0 ha |
| Hauptbetriebszweig: | Jungpflanzenanzucht und Fachvorträge |
| Tierbestand: | 7 Hühner, 1 Hahn |
| Erwerbsform: | Vollerwerb |
| Gewerbebetrieb: | nein |
| Sonstiges: | Eigene Maschinen - Übernahme: 2013 - Lage der Flächen: arrondiert - Bewirtschaftungsform: Biobetrieb |
Statement
Ich liebe die kunterbunte Raritätenvielfalt in meinem Garten. Ich bin Pflanzenzüchterin, weil das schon immer meine Leidenschaft war. Ich bin stolz darauf, dass ich meinen Traum umsetzen konnte und wir davon leben können. Ich bin glücklich, mein eigener Chef zu sein. Ich möchte die alten, fast vergessenen Sorten erhalten. Die Vereinbarkeit von Beruf und Kinderbetreuung ist mir besonders wichtig.
Veränderungsgrund
Ursprünglich wurde hauptsächlich Freilandware produziert. Da der Hof in einem Hagelgebiet liegt, wurde jedes Jahr ein Teil der Pflanzen zerstört. Daher hat sich der Betrieb auf geschützten Anbau verlegt. Auch im heurigen Frühjahr wird wieder ein neuer Folientunnel errichtet. Spätfrost ist ebenfalls oft ein Thema. Deshalb wurde die Möglichkeit geschaffen, einen Teil der Tunnelflächen zu beheizen.
Idee und Umsetzung
Ursprünglich war die Pflanzenanzucht für Julia Wolf nur ein Hobby. Die Leute in der Umgebung haben gefragt, ob sie bei ihr Pflanzen kaufen können. Auch die biologische Anzucht war vielen interessierten Menschen sehr wichtig. Die Nachfrage stieg stark an. So wurde aus dem Hobby ein Vollerwerbsbetrieb. Gleichzeitig wurde das Problem der Kinderbetreuung während der Berufstätigkeit dadurch entschärft. - Kultiviert werden ca. 2.000 verschiedene Sorten von Gemüsepflanzen und Kräutern wie Tomaten, Paprika, Melanzani, Physalis, Kürbisse usw. Der Werbespruch lautet: 'Von der Andenbeere bis zur Zuckerwurzel'. Viele Kunden kommen, um speziell alte Sorten und Raritäten zu kaufen, da diese einen besseren, intensiveren Geschmack aufweisen. Die Pflanzen sind durch ihre Genetik auch robuster als die neuen hochgezüchteten Sorten. Die Kunden sind bereit, auch einen höheren Preis für solche Raritäten zu bezahlen. Durch die Teilnahme an über 20 Verkaufsveranstaltungen und Pflanzenmärkten im Südburgenland und in der Oststeiermark wird der Betrieb damit auch immer bekannter.
Herausforderungen
Die größten Herausforderungen am Betrieb sind einerseits die Arbeitsspitzen und die Witterung mit Frost- und Hagelereignissen. Die größten Arbeitsspitzen sind im zeitigen Frühjahr, wenn das Pikieren ansteht. Hier wurde als Lösung eine PraktikantIn eingestellt. Außerdem helfen familieneigene Arbeitskräfte tatkräftig mit. Das Wetter meint es manchmal auch nicht gut. Im zeitigen Frühjahr besteht immer die Gefahr von Nachtfrösten und strenge Winter vernichten winterharte Stauden. Die Lösung war hier, Folientunnel zu errichten, um die Pflanzen besser schützen zu können. Derzeit wird wieder ein neuer Folientunnel errichtet.
Unterstützung durch LK/LFI
Die Landwirtschaftskammer bietet jederzeit Beratungen am Betrieb an. Die Vielfalt der Beratung von Förderungen über Rechtsberatung, Steuerberatung und fachliche Produktionsberatung ist sehr wichtig. Die Möglichkeit der Teilnahme an diversen Ausbildungskursen ist sehr wertvoll.
Sonstiges
In der Hauptsaison (Frühjahr) helfen alle zusammen, da speziell bei der Jungpflanzenanzucht alles oft sehr schnell gehen muss. Über das Jahr verteilt werden Arbeiten wie das Gießen, das Samen ernten, das Unkraut jäten usw. aufgeteilt. - 'Arche Noah Vielfalt' (Auszeichnung für Biobetriebe in der Direktvermarktung, welche auf Arterhaltung spezialisiert sind) - Der Betrieb soll laufend besser strukturiert werden. Die Arbeitsabläufe können oder müssen noch weiter optimiert werden. Das Bildungsangebot soll erweitert werden – Workshops und Kurse für interessierte Menschen sind geplant. Auf der Betriebshomepage werden aktuelle Veranstaltungen angekündigt. - 0
Vielfältiges Bildungs- und Beratungsangebot
Die Landwirtschaftskammern und die Ländlichen Fortbildungsinstitute bieten ein
attraktives Bildungs- und Beratungsangebot für Bäuerinnen und Bauern an.
Die Bildungs- und Beratungslandkarte gibt einen umfassenden Überblick über eine
Vielzahl an Kursen, Seminaren und Beratungsangeboten.
Nutzen Sie die Bildungs- und Beratungslandkarte um das für Sie
passende Angebot zu finden und weitere Informationen zu erhalten.
Die Bildungs- und Beratungsangebote umfassen folgende Themengebiete:
- Beruf & Ausbildung
- Betrieb & Unternehmen
- EDV & Informationstechnologie
- Einkommenskombination & Direktvermarktung
- Bauen, Energie & Technik
- Forst- & Holzwirtschaft
- Gesundheit & Ernährung
- Persönlichkeit & Kreativität
- Pflanzenbau
- Recht, Steuer & Soziales
- Tierhaltung
- Biologische Wirtschaftsweise
- Ausgleichszahlungen & Förderungen
- Almwirtschaft
- Umwelt & Naturschutz
- Natur & Garten
- Kultur & Brauchtum
- Regionalentwicklung
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gesucht, die Rind enthalten, aber nicht Kalb. zB: +Rind -Kalb
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