Idee und Umsetzung
Die Auseinandersetzung mit den rechtlichen Grundlagen, wie Pflege- und Heimgesetz, Steuer-, Gewerberecht führte zur Entwicklung eines Betriebskonzeptes, das konsequent umgesetzt wurde. Die Erfüllung sämtlicher Vorschriften war die Voraussetzung dafür, dass 2013 das Vorhaben als 'Alternativer Lebensraum' begonnen werden konnte. Derzeit leben 3 Personen am Hof, die betreut werden, und das neue Projekt sieht nun eine Erweiterung auf insgesamt 6 Personen vor, die hier einen bleibenden Alterswohnsitz in Ruhe und in der Natur haben, mit Haustieren, mit Naturidylle pur und sogar einem Hängebauchschwein, das zur Erheiterung der Hofbewohner wesentlich beiträgt. - Der Betrieb hat Raum für max. 6 Personen, die hier einen 'Alternativen Lebensraum' finden können. Das Angebot ist wesentlich größer als die Nachfrage. Neben diesem Angebot bietet der Betrieb auch noch Jungrindfleisch am Wege der Direktvermarktung sowie bäuerliches Kunsthandwerk an, wobei die selbst erzeugten Tauf- und Hochzeitskerzen über die Grenzen hinaus bekannt sind.
Soziale Medien
Betriebsspiegel
| Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: | 55 ha (inkl. Pachtflächen) |
| Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha: | 30 ha |
| Hauptbetriebszweig: | Mutterkuhhaltung mit Direktvermarktung |
| Tierbestand: | 70 Stück Rinder, 6.000 Legehennen, 12 Alpakas, 2 Hunde |
| Erwerbsform: | Vollerwerb |
| Gewerbebetrieb: | nein |
| Sonstiges: | Übernahme: 1989 - Arbeitskräfteäquivalent: 3 - Zuständigkeit: Die Betriebsleiterin kümmert sich ihrer Schwiegertochter um den Alternativen Lebensraum und die Vermarktung, der Betriebsleiter und sein Sohn um die Landwirtschaft und die Vermarktung, es werden auch Fremdarbeitskräfte eingesetzt. - Biobetrieb - In etwa 40 % der Maschinen wird über Maschinengemeinschaften im Betrieb eingesetzt. |
Statement
'Tradition ist nicht das Erhalten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme!'
Veränderungsgrund
Da die Kinder dem Bereich Urlaub am Bauernhof entwachsen waren, Erweiterungsmöglichkeiten fehlten und durch das vorhandene Pflege- und Betreuungsknowhow, bot sich die Etablierung einer alternativen Lebenswelt für ältere Menschen am Hof als zusätzliches Standbein an - vor allem, weil es viele Menschen gibt, die den Bauernhof als eine Quelle für ein Leben im Einklang mit der Natur sehen. Die Orientierung als Biobetrieb war ebenfalls ein gutes Argument für das Gewinnen von Interessenten.
Idee und Umsetzung
Die Auseinandersetzung mit den rechtlichen Grundlagen, wie Pflege- und Heimgesetz, Steuer-, Gewerberecht führte zur Entwicklung eines Betriebskonzeptes, das konsequent umgesetzt wurde. Die Erfüllung sämtlicher Vorschriften war die Voraussetzung dafür, dass 2013 das Vorhaben als 'Alternativer Lebensraum' begonnen werden konnte. Derzeit leben 3 Personen am Hof, die betreut werden, und das neue Projekt sieht nun eine Erweiterung auf insgesamt 6 Personen vor, die hier einen bleibenden Alterswohnsitz in Ruhe und in der Natur haben, mit Haustieren, mit Naturidylle pur und sogar einem Hängebauchschwein, das zur Erheiterung der Hofbewohner wesentlich beiträgt. - Der Betrieb hat Raum für max. 6 Personen, die hier einen 'Alternativen Lebensraum' finden können. Das Angebot ist wesentlich größer als die Nachfrage. Neben diesem Angebot bietet der Betrieb auch noch Jungrindfleisch am Wege der Direktvermarktung sowie bäuerliches Kunsthandwerk an, wobei die selbst erzeugten Tauf- und Hochzeitskerzen über die Grenzen hinaus bekannt sind.
Herausforderungen
Als Herausforderungen waren sicher die rechtlichen Voraussetzungen zu sehen. Auf gewerberechtlicher Ebene wurde eine KG gegründet, die österreichweit als Vorlage für andere Projekte dient. Das Pflege- und Heimgesetz ist die Basis für eine solche Tätigkeit, das setzt eine gute Ausbildung und das Einarbeiten in die Materie voraus.
Unterstützung durch LK/LFI
Die Landwirtschaftskammer konnte dem Betrieb über das Bildungsprojekt 'Green Care', das österreichweit etabliert wurde, fachlich gut unter die Arme greifen. Aber auch die Rechtsberatung in Hinblick auf Steuer- und Gewerberecht sowie die Erstellung eines Betriebskonzeptes und die betriebswirtschaftliche Beratung sind wichtige Bausteine bei der Umsetzung eines derart innovativen Vorhabens.
Sonstiges
Um die Betriebsleiterfamilie zu entlasten ist der Einsatz von Fremdarbeitskräften unerlässlich, wodurch aber auch zusätzliche Wertschöpfung in die Region kommt. Minister Andrä Rupprechter zeichnete die Familie 2015 als Musterbeispiel mit dem 'L' für ein lebenswertes Österreich aus. Die Zukunft ist derzeit die Gegenwart, denn der Betrieb befindet sich gerade in der Erweiterungsphase, wobei zusätzliche Wohneinheiten geschaffen werden. Daher ist es das Ziel, vorerst diesen Schritt gut zu schaffen und die Menschen im 'Alternativen Lebensraum Bauernhof' optimal zu betreuen. Nachdem sich die Familie bisher mit hoher Innovationskraft im Vollerwerb halten konnte, darf man davon ausgehen, dass auch die junge Generation 'innovative' Wege gehen wird.
Vielfältiges Bildungs- und Beratungsangebot
Die Landwirtschaftskammern und die Ländlichen Fortbildungsinstitute bieten ein
attraktives Bildungs- und Beratungsangebot für Bäuerinnen und Bauern an.
Die Bildungs- und Beratungslandkarte gibt einen umfassenden Überblick über eine
Vielzahl an Kursen, Seminaren und Beratungsangeboten.
Nutzen Sie die Bildungs- und Beratungslandkarte um das für Sie
passende Angebot zu finden und weitere Informationen zu erhalten.
Die Bildungs- und Beratungsangebote umfassen folgende Themengebiete:
- Beruf & Ausbildung
- Betrieb & Unternehmen
- EDV & Informationstechnologie
- Einkommenskombination & Direktvermarktung
- Bauen, Energie & Technik
- Forst- & Holzwirtschaft
- Gesundheit & Ernährung
- Persönlichkeit & Kreativität
- Pflanzenbau
- Recht, Steuer & Soziales
- Tierhaltung
- Biologische Wirtschaftsweise
- Ausgleichszahlungen & Förderungen
- Almwirtschaft
- Umwelt & Naturschutz
- Natur & Garten
- Kultur & Brauchtum
- Regionalentwicklung
Um ein besseres Ergebnis zu erhalten, können Sie Ihre Suchanfrage wie folgt verändern:
- *Platzhalter für beliebig viele Zeichen. zB: *fachtag
- ".."Suche nach exaktem Wort oder Wortgruppen. zB: "Kalb"
- oderSuche nach Dokumenten, welche entweder den ersten Begriff oder den
zweiten
Begriff enthalten. zB: Rind oder Kalb
- +Suche nach Dokumenten, die alle Begriffe enthalten. zB:+Rind +Kalb
- -Schließt Suchbegriffe aus. Bei Folgender Suchanfrage wird nach Dokumenten
gesucht, die Rind enthalten, aber nicht Kalb. zB: +Rind -Kalb
oder suchen Sie im jeweiligen Themengebiet im gewünschten Bundesland.
Unser Angebot
Ihr habt Lust auf einen innovativen Bauernhof mit unterschiedlichen Betriebszweigen? Bei uns gibt es Vieles zu besichtigen. Ruft uns doch ganz einfach an und wir besprechen die Möglichkeiten für eure Gruppe/Verein/Familie oder Arbeitskollegschaft!
https://www.rabingerhof.at/exkursionen-presseartikel/
Zielgruppe
BäurInnen - Jugendliche - Erwachsene - Ältere Menschen - Berufskolleg:innen
Welche Betriebszweige gibt es zu besichtigen?
Alternativer Lebensraum
Schwerpunkt: Soziales/Pädagogik/Betreung/Pflege/Begleitung/Integration/Wohnen.
Bio Legehennen
Schwerpunkt: 6.000 Legehennen. Auslaufgestaltung, Modernisierung im Stall und Vermarktung der Bio Eier.
Nudelproduktion
Schwerpunkt: Ressourcen Nutzung der bestehenden Räume am Hof. Vermarktung, Lagerung und Produktion der selbstgemachten Bio Eier Nudeln nach italienischen Rezept.
Mutterkühe mit Aufzucht
Schwerpunkt: Freilaufstall mit ganzjährigem Auslauf. Hofeigene Vermarktungsanlage mit EU zertifizierten Schlachtraum. Vermarktung vom Bio Jung Rind Fleisch in Paketen.
Alpaka´s
Schwerpunkt: Hobby der Familie. Balsam für die Seele.
Dauer und Kosten
Dauer: 1-2 h - Kosten: 11,50€/Person
Termine
Termin nach telefonischer oder schriftlicher Vereinbarung
Sonstiges
Anfahrt: Mit Reisebus erreichbar, bleibt direkt vor dem Hof stehen. - Anfahrt PKW: Leicht erreichbar - Parken: Ausreichend vorhanden - Sanitäranlage.