Rabingerhof - Qualität ist Herzenssache

Gerade die Verbindung von bäuerlicher Tradition und starkem Innovationsgeist machen den Rabingerhof zu einem zukunftsweisenden Beispiel in einer auftstrebenden Kärntner Region.

Um den Hof als Vollerwerbsbetrieb führen zu können, gibt es neben der Mutterkuhhaltung und der dazugehörigen Direktvermarktung von Bio-Produkten mehrere Standbeine.

Unser Green-Care Projekt Alternativer Lebensraum ermöglicht nicht nur älteren, sondern auch Menschen in schwierigen Lebenssituationen ein aktives Leben im Familienverbund am Bauernhof.

Unser Betrieb beschreitet ständig neue, innovative Wege. So entstand erst 2018 ein Bio-Legehennen-Stall, das Projekt unseres Sohnes Philipp und seiner Carina. Der Jungbauer hat damit nicht nur den nächsten Schritt für den Weiterbestand des Hofes getätigt, sondern auch ein generationsübergreifendes Miteinander innerhalb der Familie gesichert.
Unserer Familie liegt vor allem ein lustiges, humorvolles und wertschätzendes Miteinander sehr am Herzen. Wir leben in engem Kontakt mit der Natur, dem Brauchtum und der dörflichen und bäuerlichen Tradition in all ihrer Vielfalt.

Ackerbau | Grünland und Futterbau | Hühner | Forstwirtschaft | Rinder | Tierwohl | Doppelnutzung von Flächen und Gebäuden | Bio-zertifiziert | Betrieb mit anderer Branche | Green Care | Alternative Finanzierungsformen | Exkursionsbetrieb | Nutzung sozialer Medien | Influencer Multiplikatoren

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Kontakt

Rabingerhof - Qualität ist Herzenssache
Brigitte und Peter Ratheiser
Gobertal 4
9375 Hüttenberg
A-Kärnten

+436509702551
+46649149021
ratheiser@gmx.at
http://rabingerhof.at

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Soziale Medien

Betriebsspiegel

Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha:55 ha (inkl. Pachtflächen)
Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha:30 ha
Hauptbetriebszweig:Mutterkuhhaltung mit Direktvermarktung
Tierbestand:70 Stück Rinder, 6.000 Legehennen, 12 Alpakas, 2 Hunde
Erwerbsform:Vollerwerb
Gewerbebetrieb:nein
Sonstiges:

Übernahme: 1989 - Arbeitskräfteäquivalent: 3 - Zuständigkeit: Die Betriebsleiterin kümmert sich ihrer Schwiegertochter um den Alternativen Lebensraum und die Vermarktung, der Betriebsleiter und sein Sohn um die Landwirtschaft und die Vermarktung, es werden auch Fremdarbeitskräfte eingesetzt. - Biobetrieb - In etwa 40 % der Maschinen wird über Maschinengemeinschaften im Betrieb eingesetzt.

Veränderungsgrund

Da die Kinder dem Bereich Urlaub am Bauernhof entwachsen waren, Erweiterungsmöglichkeiten fehlten und durch das vorhandene Pflege- und Betreuungsknowhow, bot sich die Etablierung einer alternativen Lebenswelt für ältere Menschen am Hof als zusätzliches Standbein an - vor allem, weil es viele Menschen gibt, die den Bauernhof als eine Quelle für ein Leben im Einklang mit der Natur sehen. Die Orientierung als Biobetrieb war ebenfalls ein gutes Argument für das Gewinnen von Interessenten.

Idee und Umsetzung

Die Auseinandersetzung mit den rechtlichen Grundlagen, wie Pflege- und Heimgesetz, Steuer-, Gewerberecht führte zur Entwicklung eines Betriebskonzeptes, das konsequent umgesetzt wurde. Die Erfüllung sämtlicher Vorschriften war die Voraussetzung dafür, dass 2013 das Vorhaben als 'Alternativer Lebensraum' begonnen werden konnte. Derzeit leben 3 Personen am Hof, die betreut werden, und das neue Projekt sieht nun eine Erweiterung auf insgesamt 6 Personen vor, die hier einen bleibenden Alterswohnsitz in Ruhe und in der Natur haben, mit Haustieren, mit Naturidylle pur und sogar einem Hängebauchschwein, das zur Erheiterung der Hofbewohner wesentlich beiträgt. - Der Betrieb hat Raum für max. 6 Personen, die hier einen 'Alternativen Lebensraum' finden können. Das Angebot ist wesentlich größer als die Nachfrage. Neben diesem Angebot bietet der Betrieb auch noch Jungrindfleisch am Wege der Direktvermarktung sowie bäuerliches Kunsthandwerk an, wobei die selbst erzeugten Tauf- und Hochzeitskerzen über die Grenzen hinaus bekannt sind.

Herausforderungen

Als Herausforderungen waren sicher die rechtlichen Voraussetzungen zu sehen. Auf gewerberechtlicher Ebene wurde eine KG gegründet, die österreichweit als Vorlage für andere Projekte dient. Das Pflege- und Heimgesetz ist die Basis für eine solche Tätigkeit, das setzt eine gute Ausbildung und das Einarbeiten in die Materie voraus.

Unterstützung durch LK/LFI

Die Landwirtschaftskammer konnte dem Betrieb über das Bildungsprojekt 'Green Care', das österreichweit etabliert wurde, fachlich gut unter die Arme greifen. Aber auch die Rechtsberatung in Hinblick auf Steuer- und Gewerberecht sowie die Erstellung eines Betriebskonzeptes und die betriebswirtschaftliche Beratung sind wichtige Bausteine bei der Umsetzung eines derart innovativen Vorhabens.

Sonstiges

Um die Betriebsleiterfamilie zu entlasten ist der Einsatz von Fremdarbeitskräften unerlässlich, wodurch aber auch zusätzliche Wertschöpfung in die Region kommt. Minister Andrä Rupprechter zeichnete die Familie 2015 als Musterbeispiel mit dem 'L' für ein lebenswertes Österreich aus. Die Zukunft ist derzeit die Gegenwart, denn der Betrieb befindet sich gerade in der Erweiterungsphase, wobei zusätzliche Wohneinheiten geschaffen werden. Daher ist es das Ziel, vorerst diesen Schritt gut zu schaffen und die Menschen im 'Alternativen Lebensraum Bauernhof' optimal zu betreuen. Nachdem sich die Familie bisher mit hoher Innovationskraft im Vollerwerb halten konnte, darf man davon ausgehen, dass auch die junge Generation 'innovative' Wege gehen wird.

Vielfältiges Bildungs- und Beratungsangebot

Die Landwirtschaftskammern und die Ländlichen Fortbildungsinstitute bieten ein attraktives Bildungs- und Beratungsangebot für Bäuerinnen und Bauern an.
Die Bildungs- und Beratungslandkarte gibt einen umfassenden Überblick über eine Vielzahl an Kursen, Seminaren und Beratungsangeboten.
Nutzen Sie die Bildungs- und Beratungslandkarte um das für Sie passende Angebot zu finden und weitere Informationen zu erhalten.

Die Bildungs- und Beratungsangebote umfassen folgende Themengebiete:

  • Beruf & Ausbildung
  • Betrieb & Unternehmen
  • EDV & Informationstechnologie
  • Einkommenskombination & Direktvermarktung
  • Bauen, Energie & Technik
  • Forst- & Holzwirtschaft
  • Gesundheit & Ernährung
  • Persönlichkeit & Kreativität
  • Pflanzenbau
  • Recht, Steuer & Soziales
  • Tierhaltung
  • Biologische Wirtschaftsweise
  • Ausgleichszahlungen & Förderungen
  • Almwirtschaft
  • Umwelt & Naturschutz
  • Natur & Garten
  • Kultur & Brauchtum
  • Regionalentwicklung

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