Idee und Umsetzung
Gerald Marinz ging systematisch vor: Kundenanalyse, Entwicklung der Idee und Erfindung des mobilen Hühnerstalles. Die Idee ist nicht neu, wird allerdings in dieser Form im Berggebiet noch nicht verwendet. Es handelt sich um eine Adaptierung an das eigene betriebliche Potenzial. - Die Innovation besteht darin, Legehühner in einem mobilen Hühnerstall zu ständig frischem Auslauf auf die saftigen Wiesen zu steuern. Allerdings war es unmöglich, am Markt Ställe zu finden, die für das Berggebiet tauglich sind. Wichtig war Gerald Marinz in diesem Zusammenhang, dass das Ei im höchsten Maße umweltgerecht, tiergerecht, qualitativ hochwertig und nach modernen Technikstandards produziert wird. Entstanden ist ein selbst gebautes Hühnermobil, welches mit modernen und automatisierten Produktionsabläufen (Mistband, Nestaustrieb, energieautark etc.) ausgestattet wurde, um die Arbeitszeit in Grenzen zu halten. Der Hänger ist voll verzinkt und sehr massiv gebaut. Um die geplante Stückzahl von 200 Legehennen zu erreichen, wurde der Stall zweistöckig ausgeführt. Der Hänger besitzt eine breite Achse mit Grünlandbereifung. Außerdem befinden sich seitlich am Hänger 2 Zylinder, die den Hänger auch im Hang in eine Waagrechte bringen und so den Betrieb möglich machen. Die Entmistung erfolgt über ein Mistband. Für die Fütterung werden die Futterschalen vollständig mit dem Frontlader befüllt. Auch die Wasserversorgung wird mit einem 600 Liter Behälter gesichert. Wenn der Hänger nach ca. 3 bis 4 Wochen auf eine neue frische Grünlandfläche überstellt wird, werden auch die Vorratsbehälter wieder befüllt. Durch die Photovoltaikanlage wird der Hänger total energieautark und unabhängig von etwaigen Strom- oder Wasseranschlüssen betrieben. Gesteuert werden Licht, Nestaustrieb und die Auslauflucke über ein BUS-System, wie man es oft in modernen Häusern findet. Dies war Gerald Marinz besonders wichtig, um die tägliche Arbeit auf das Eiereinsammeln zu beschränken und somit Arbeitszeit einsparen zu können. Die Eier werden in 2 Gruppennestern abgelegt und mithilfe einer Handkurbel seitlich in einen kleinen abgetrennten Raum transportiert, wo man sie dann in die Schachteln sortieren kann. Die Eier, die täglich anfallen, werden 'Ab-Hof' verkauft und vorwiegend an größere regionale Abnehmer abgegeben.
Kontakt
Wöllaner Nockeier
Gerald Marinz
Unterwöllan 14
9543 Arriach
A-Kärnten
+4366473204725
geraldmarinz89@gmx.at
Soziale Medien
Betriebsspiegel
| Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: | 19 ha |
| Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha: | 25 ha |
| Hauptbetriebszweig: | Milchviehhaltung und Legehennen |
| Tierbestand: | 30 Milchkühe, 200 Legehennen |
| Erwerbsform: | Nebenerwerb |
| Gewerbebetrieb: | nein |
| Sonstiges: | Übernahme: noch nicht übernommen |
Statement
'Mach das Beste aus dem, was du hast.'
Veränderungsgrund
Um im Berggebiet neue Einkommenszweige zu erschließen, da es mit der bestehenden Rinderhaltung immer schwieriger ist zu überleben, kam Gerald Marinz auf die Idee, die Konsumenten zu befragen. Daraus entwickelte sich die Idee einer regionalen Eiererzeugung und Vermarktung, und das im Berggebiet! Das ist mutig und unkonventionell zugleich. Da sich das finanzielle Überleben mit der bestehenden Rinderhaltung immer schwieriger gestaltete, kam Gerald Marinz auf der Suche nach neuen Einkommenszweigen im Berggebiet auf die Idee, die Konsumenten zu befragen. Daraus entwickelte sich die Idee, Eier im Berggebiet regional zu erzeugen und zu vermarkten. Diese Entscheidung ist nicht nur mutig, sondern auch unkonventionell.
Idee und Umsetzung
Gerald Marinz ging systematisch vor: Kundenanalyse, Entwicklung der Idee und Erfindung des mobilen Hühnerstalles. Die Idee ist nicht neu, wird allerdings in dieser Form im Berggebiet noch nicht verwendet. Es handelt sich um eine Adaptierung an das eigene betriebliche Potenzial. - Die Innovation besteht darin, Legehühner in einem mobilen Hühnerstall zu ständig frischem Auslauf auf die saftigen Wiesen zu steuern. Allerdings war es unmöglich, am Markt Ställe zu finden, die für das Berggebiet tauglich sind. Wichtig war Gerald Marinz in diesem Zusammenhang, dass das Ei im höchsten Maße umweltgerecht, tiergerecht, qualitativ hochwertig und nach modernen Technikstandards produziert wird. Entstanden ist ein selbst gebautes Hühnermobil, welches mit modernen und automatisierten Produktionsabläufen (Mistband, Nestaustrieb, energieautark etc.) ausgestattet wurde, um die Arbeitszeit in Grenzen zu halten. Der Hänger ist voll verzinkt und sehr massiv gebaut. Um die geplante Stückzahl von 200 Legehennen zu erreichen, wurde der Stall zweistöckig ausgeführt. Der Hänger besitzt eine breite Achse mit Grünlandbereifung. Außerdem befinden sich seitlich am Hänger 2 Zylinder, die den Hänger auch im Hang in eine Waagrechte bringen und so den Betrieb möglich machen. Die Entmistung erfolgt über ein Mistband. Für die Fütterung werden die Futterschalen vollständig mit dem Frontlader befüllt. Auch die Wasserversorgung wird mit einem 600 Liter Behälter gesichert. Wenn der Hänger nach ca. 3 bis 4 Wochen auf eine neue frische Grünlandfläche überstellt wird, werden auch die Vorratsbehälter wieder befüllt. Durch die Photovoltaikanlage wird der Hänger total energieautark und unabhängig von etwaigen Strom- oder Wasseranschlüssen betrieben. Gesteuert werden Licht, Nestaustrieb und die Auslauflucke über ein BUS-System, wie man es oft in modernen Häusern findet. Dies war Gerald Marinz besonders wichtig, um die tägliche Arbeit auf das Eiereinsammeln zu beschränken und somit Arbeitszeit einsparen zu können. Die Eier werden in 2 Gruppennestern abgelegt und mithilfe einer Handkurbel seitlich in einen kleinen abgetrennten Raum transportiert, wo man sie dann in die Schachteln sortieren kann. Die Eier, die täglich anfallen, werden 'Ab-Hof' verkauft und vorwiegend an größere regionale Abnehmer abgegeben.
Herausforderungen
Marktanalyse mit Kundenbefragung, Entwicklung des ersten Prototypen eines selbst geplanten, mobilen Hühnerstalles und seine Testung, Marktaufbau
Unterstützung durch LK/LFI
Meisterausbildung und weiterführende Seminare der Kammer und des LFIs
Sonstiges
Der Nutzen für unseren Betrieb besteht darin, die durch vorherige Investitionen in unseren Milchviehbetrieb freigewordenen Akh in einem zweiten Betriebszweig zu investieren. Dadurch wird der Betrieb nun wieder vollerwerbsfähig und ist durch einen zweiten Betriebszweig besser und sicherer aufgestellt. Teilnahme beim Vifzack 2018 und erste Berichte in den Medien Errichten einer 'Eitankstelle', wo man, ohne aus dem Auto auzusteigen, Eier erwerben kann. Weitere Ausbaustufen dieses Projektes, wie z. B. Nudelherstellung oder Werbungsfläche am Anhänger werden überlegt.
Vielfältiges Bildungs- und Beratungsangebot
Die Landwirtschaftskammern und die Ländlichen Fortbildungsinstitute bieten ein
attraktives Bildungs- und Beratungsangebot für Bäuerinnen und Bauern an.
Die Bildungs- und Beratungslandkarte gibt einen umfassenden Überblick über eine
Vielzahl an Kursen, Seminaren und Beratungsangeboten.
Nutzen Sie die Bildungs- und Beratungslandkarte um das für Sie
passende Angebot zu finden und weitere Informationen zu erhalten.
Die Bildungs- und Beratungsangebote umfassen folgende Themengebiete:
- Beruf & Ausbildung
- Betrieb & Unternehmen
- EDV & Informationstechnologie
- Einkommenskombination & Direktvermarktung
- Bauen, Energie & Technik
- Forst- & Holzwirtschaft
- Gesundheit & Ernährung
- Persönlichkeit & Kreativität
- Pflanzenbau
- Recht, Steuer & Soziales
- Tierhaltung
- Biologische Wirtschaftsweise
- Ausgleichszahlungen & Förderungen
- Almwirtschaft
- Umwelt & Naturschutz
- Natur & Garten
- Kultur & Brauchtum
- Regionalentwicklung
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- ".."Suche nach exaktem Wort oder Wortgruppen. zB: "Kalb"
- oderSuche nach Dokumenten, welche entweder den ersten Begriff oder den
zweiten
Begriff enthalten. zB: Rind oder Kalb
- +Suche nach Dokumenten, die alle Begriffe enthalten. zB:+Rind +Kalb
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gesucht, die Rind enthalten, aber nicht Kalb. zB: +Rind -Kalb
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