Idee und Umsetzung
Frau Grabenhofer hatte von Haus aus eine Neigung zur Milchverarbeitung. Die ganze Familie konnte sich mit der Ziegenhaltung anfreunden. Nachdem bereits 1995 die ersten Ziegen am Betrieb waren, wurde diese in den nächsten Jahren kontinuierlich in kleinen Schritten ausgeweitet. Die Ziegenmilch wurde zu Frischkäse verarbeitet, wurde aber zunächst noch nicht vermarktet. Die Milchproduktion mit Rinderzucht blieb das Hauptstandbein. Im Jahr 2000 wurde eine Hofkäserei errichtet. Der Milchziegenbestand betrug damals 40 Ziegen, und parallel dazu wurde noch zwei Jahre mit dem Milchkuhbestand Milch an die Molkerei geliefert. Aus Platzgründen musste dann die Entscheidung fallen und der Milchkuhbestand wurde aufgelassen. Der Milchziegenbestand wurde in den Folgejahren auf insgesamt 140 Stück aufgestockt. Am Anfang wurde der Käse in der Umgebung und an einen Händler in Graz verkauft. Der Aufbau des Marktes erfolgte ausschließlich aus eigenen Kontakten und war mühsam. Es wurden Kontakte mit Bauernläden und der Gastronomie hergestellt und man fuhr selbst auf die Bauernmärkte. Der Markt erweiterte sich ausschließlich durch die Kontakte unter den Direktvermarktern. Derzeit werden ca. 60.000 kg Ziegenmilch jährlich über Frischkäse und Weichkäse bzw. Camembert, aber auch Milch direkt vermarktet. Zudem erfolgt der Verkauf der Ziegenmilchprodukte ab Hof. Im Jahr 2000 wurde die Hofkäserei errichtet. Der Milchziegenbestand betrug 40 Ziegen, parallel dazu wurde noch zwei Jahre mit dem Milchkuhbestand Milch an die Molkerei geliefert. Der Milchkuhbestand wurde dann aufgelassen und der Milchziegenbestand in den nächsten Jahren auf insgesamt 140 Stück aufgestockt. Am Anfang wurde der Käse in der Umgebung und an einen Händler in Graz verkauft. Es wurden Kontakte mit Bauernläden und der Gastronomie hergestellt und man fuhr anfangs selbst auf verschiedene Bauernmärkte. Der Markt erweiterte sich ausschließlich durch die Kontakte unter den Direktvermarktern. Derzeit werden ca. 60.000 kg Ziegenmilch jährlich über Frischkäse und Weichkäse bzw. Camembert, aber auch Milch direkt vermarktet. Zudem erfolgt der Verkauf der Ziegenmilchprodukte ab Hof. Für die Milchziegenhaltung wurde ein Stallzubau neu errichtet, im alten Stall wurden Räumlichkeiten für die Verarbeitung geschaffen. Für die Milchverarbeitung wurde eine Hofkäserei mit Pasteur und Kühl- bzw. Reifezelle errichtet.
Soziale Medien
Betriebsspiegel
| Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: | 26 ha |
| Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha: | 23 ha |
| Hauptbetriebszweig: | Milchziegenhaltung mit Direktvermarktung |
| Tierbestand: | 140 Milchziegen |
| Erwerbsform: | Vollerwerb |
| Gewerbebetrieb: | nein |
| Sonstiges: | Arbeitskräfteäquivalent: 4 - Biobetrieb - Eigene Maschinen, Erntearbeit (Siloballen) überbetrieblich, Maschinengemeinschaft |
Statement
Wir haben unseren Betrieb verändert, weil die Einnahmen aus dem Zuchtrinderverkauf rückläufig waren und aufgrund der ausgesetzten Hoflage die Milchabholung nicht auf Dauer sicher gestellt war und zudem die Milchmarktenwicklung zu unsicher erschien. Unsere Familie wollte den Betrieb aber weiter im Vollerwerb führen.
Veränderungsgrund
Nach dem EU-Beitritt gingen die Einnahmen aus dem Zuchtrinderverkauf zurück. Aufgrund der ausgesetzten Hoflage war die Milchabholung nicht auf Dauer sicher gestellt, die Milchmarktenwicklung war außerdem unsicher einzuschätzen. Man wollte den Betrieb aber weiter im Vollerwerb führen.
Idee und Umsetzung
Frau Grabenhofer hatte von Haus aus eine Neigung zur Milchverarbeitung. Die ganze Familie konnte sich mit der Ziegenhaltung anfreunden. Nachdem bereits 1995 die ersten Ziegen am Betrieb waren, wurde diese in den nächsten Jahren kontinuierlich in kleinen Schritten ausgeweitet. Die Ziegenmilch wurde zu Frischkäse verarbeitet, wurde aber zunächst noch nicht vermarktet. Die Milchproduktion mit Rinderzucht blieb das Hauptstandbein. Im Jahr 2000 wurde eine Hofkäserei errichtet. Der Milchziegenbestand betrug damals 40 Ziegen, und parallel dazu wurde noch zwei Jahre mit dem Milchkuhbestand Milch an die Molkerei geliefert. Aus Platzgründen musste dann die Entscheidung fallen und der Milchkuhbestand wurde aufgelassen. Der Milchziegenbestand wurde in den Folgejahren auf insgesamt 140 Stück aufgestockt. Am Anfang wurde der Käse in der Umgebung und an einen Händler in Graz verkauft. Der Aufbau des Marktes erfolgte ausschließlich aus eigenen Kontakten und war mühsam. Es wurden Kontakte mit Bauernläden und der Gastronomie hergestellt und man fuhr selbst auf die Bauernmärkte. Der Markt erweiterte sich ausschließlich durch die Kontakte unter den Direktvermarktern. Derzeit werden ca. 60.000 kg Ziegenmilch jährlich über Frischkäse und Weichkäse bzw. Camembert, aber auch Milch direkt vermarktet. Zudem erfolgt der Verkauf der Ziegenmilchprodukte ab Hof. Im Jahr 2000 wurde die Hofkäserei errichtet. Der Milchziegenbestand betrug 40 Ziegen, parallel dazu wurde noch zwei Jahre mit dem Milchkuhbestand Milch an die Molkerei geliefert. Der Milchkuhbestand wurde dann aufgelassen und der Milchziegenbestand in den nächsten Jahren auf insgesamt 140 Stück aufgestockt. Am Anfang wurde der Käse in der Umgebung und an einen Händler in Graz verkauft. Es wurden Kontakte mit Bauernläden und der Gastronomie hergestellt und man fuhr anfangs selbst auf verschiedene Bauernmärkte. Der Markt erweiterte sich ausschließlich durch die Kontakte unter den Direktvermarktern. Derzeit werden ca. 60.000 kg Ziegenmilch jährlich über Frischkäse und Weichkäse bzw. Camembert, aber auch Milch direkt vermarktet. Zudem erfolgt der Verkauf der Ziegenmilchprodukte ab Hof. Für die Milchziegenhaltung wurde ein Stallzubau neu errichtet, im alten Stall wurden Räumlichkeiten für die Verarbeitung geschaffen. Für die Milchverarbeitung wurde eine Hofkäserei mit Pasteur und Kühl- bzw. Reifezelle errichtet.
Herausforderungen
Die Umstellungsphase zog sich insgesamt über fast zehn Jahre! Die Zeitspanne, in der die Einnahmen aus der Vermarktung der Ziegenmilchprodukte noch nicht ausreichend waren, war relativ lange – gleichzeitig waren zu Beginn hohe Investitionen zu tätigen. Eine Herausforderung, die bis dato noch nicht ganz zufrieden stellend gelöst werden konnte, ist die Vermarktung der männlichen Ziegenkitze. Die Vermarktung erfolgt über Kontakte zu Landwirten aus Kroatien und Rumänien. Die Mast der Kitze kann aber nicht wirtschaftlich umgesetzt werden.
Unterstützung durch LK/LFI
Der Markt musste zur Gänze selbst aufgebaut werden.
Sonstiges
Mehrere goldene DLG-Prämierungen Mehrere Landessiege mit Frischkäse, Weichkäse und Butter - Vollerwerb mit entsprechendem Lebensstandard aufrecht erhalten. Aufstockung des Milchziegenbestandes und weitere Ausweitung der Produktion in begrenztem Umfang. Fremdarbeitskräfte sind nicht geplant. Aufrechterhaltung des familiären Zusammenhaltes.
Vielfältiges Bildungs- und Beratungsangebot
Die Landwirtschaftskammern und die Ländlichen Fortbildungsinstitute bieten ein
attraktives Bildungs- und Beratungsangebot für Bäuerinnen und Bauern an.
Die Bildungs- und Beratungslandkarte gibt einen umfassenden Überblick über eine
Vielzahl an Kursen, Seminaren und Beratungsangeboten.
Nutzen Sie die Bildungs- und Beratungslandkarte um das für Sie
passende Angebot zu finden und weitere Informationen zu erhalten.
Die Bildungs- und Beratungsangebote umfassen folgende Themengebiete:
- Beruf & Ausbildung
- Betrieb & Unternehmen
- EDV & Informationstechnologie
- Einkommenskombination & Direktvermarktung
- Bauen, Energie & Technik
- Forst- & Holzwirtschaft
- Gesundheit & Ernährung
- Persönlichkeit & Kreativität
- Pflanzenbau
- Recht, Steuer & Soziales
- Tierhaltung
- Biologische Wirtschaftsweise
- Ausgleichszahlungen & Förderungen
- Almwirtschaft
- Umwelt & Naturschutz
- Natur & Garten
- Kultur & Brauchtum
- Regionalentwicklung
Um ein besseres Ergebnis zu erhalten, können Sie Ihre Suchanfrage wie folgt verändern:
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zweiten
Begriff enthalten. zB: Rind oder Kalb
- +Suche nach Dokumenten, die alle Begriffe enthalten. zB:+Rind +Kalb
- -Schließt Suchbegriffe aus. Bei Folgender Suchanfrage wird nach Dokumenten
gesucht, die Rind enthalten, aber nicht Kalb. zB: +Rind -Kalb
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Unser Angebot
Betriebsführung mit Erläuterung durch die Betriebsführer, anschließend Verkostung - Programmart: Führung - Verköstigungen
Zielgruppe
Kinder - Jugendliche - Erwachsene - Ältere Menschen - Berufskolleg:innen
Dauer und Kosten
Dauer: 2 Stunden - Kosten: Gruppen bis max. 20 Personen Kosten 5 Euro pro Person mit Verkostung
Termine
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Sonstiges
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