Idee und Umsetzung
Von der Idee (im Jahre 2015) bis zur Umsetzung waren viele Arbeitsschritte notwendig. Als erstes wurde geplant und Angebote wurden eingeholt, mit diesen Angeboten wurde dann für das Projekt bei der Leaderregion Mariazellerland Mürztal eine Förderung beantragt. Im Mai 2016 wurden die letzten Mutterkühe verkauft. Das war der Startschuss für das Vorhaben von Herr und Frau Schoberer. Im Juni wurde mit dem Stallumbau begonnen und im Oktober wurden schon die ersten Maschinen in der neuen Produktionsstätte aufgebaut. Nach vielen Anfangsschwierigkeiten und einem langen Lernprozess mit unseren Maschinen konnten wir den Betrieb dann im Februar 2017 voll aufnehmen. - Von Mutterkuh zur Wollwerkstätte Aus der ständig wachsenden Nachfrage, für andere Betriebe die Alpakawolle und auch die Schafwolle zu reinigen und aufzubereiten, entschlossen sich Herr und Frau Schoberer dazu, den Mutterkuhbetrieb umzugestalten. Es sollten hauptsächlich die Schaf- und Alpakazucht als landwirtschaftlicher Zweig bestehen bleiben. Im Stallgebäude des Mutterkuhbetriebes würde eine komplette Wollverarbeitungsstätte entstehen, wo von der Rohwolle bis hin zur Steppdecke alles an einem Ort zur Verfügung stände. Mit dieser Idee bewarben sie sich für das Leaderprojekt für regionale Produktion, welches sie durch die Vielschichtigkeit und regionaler Wertschöpfung überzeugend gewannen. Heute kann man in Erika´s Wollwerkstatt die Möglichkeit der Verarbeitung der eigenen gebrachten Wolle, vom Vlies bis hin zur Steppdecke oder Schuheinlagen, in Anspruch nehmen. Am Anfang wollten die Eigentümer nur aus Wertschöpfung ihr eigenes nachwachsendes Produkt Wolle nutzen. Der Weg führte sie von der Umgestaltung des Betriebes über ein Leaderprojekt hin zur Verarbeitung von Wolle auch als Dienstleistung. Ein Weitblick zur regionalen Wertschöpfung, in der auch in Zukunft für Herr und Frau Schoberer neue Möglichkeiten nie ausgeschlossen werden.
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Betriebsspiegel
| Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: | Eigen 11,7 ha, zugepachtet 12 ha, |
| Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha: | 31,3 ha |
| Hauptbetriebszweig: | Ackerbau, Grünland, Forst, Schafe und Alpaka |
| Tierbestand: | Zur Zeit 40 Mutterschafe und 11 Alpakas |
| Erwerbsform: | Nebenerwerb |
| Gewerbebetrieb: | nein |
| Sonstiges: | Übernahme: 2011 - Arbeitskräfteäquivalent: Betriebsführerin und Ehegatte, 1,5 AK - Lage der Flächen: Streuflächen - Konventionell - Maschinen: 50 % eigen, 50 % überbetrieblich |
Statement
Der Betrieb wurde 2011 mit Mutterkühen und Schafen übernommen. Eine Veränderung des Betriebes war notwendig, weil die optimalen Voraussetzungen für einen Mutterkuhbetrieb nicht vorhanden waren. Somit wurden die Mutterkühe verkauft und der Betrieb mit den 'Wolllieferanten' Schafen und Alpakas komplett auf Wollverarbeitung umgestellt.
Veränderungsgrund
Die Gründe für die Veränderung des Betriebes waren: - keine bzw. zu wenig Weidefläche (in Stallnähe), um die Kühe austreiben zu können. Die Mutterkühe mussten ständig mit dem Viehanhänger transportiert werden, um die Weiden wechseln zu können. Da der Betrieb mitten im Ort ist gab es keine Möglichkeit, die Mutterkuhhaltung einfacher zu gestalten. - Die Mutterkuhhaltung war nicht kostendeckend - Einstellung der Mutterkuhprämie 2015 fiel die Entscheidung: 'Wir müssen den Betrieb umstrukturieren', da die Art der Bewirtschaftung nicht rentabel ist. Seit 2009 arbeitet Frau Schoberer mit Wolle und da die Nachfrage immer größer wurde, entschieden sie sich, in die Richtung der Wollverarbeitung zu gehen.
Idee und Umsetzung
Von der Idee (im Jahre 2015) bis zur Umsetzung waren viele Arbeitsschritte notwendig. Als erstes wurde geplant und Angebote wurden eingeholt, mit diesen Angeboten wurde dann für das Projekt bei der Leaderregion Mariazellerland Mürztal eine Förderung beantragt. Im Mai 2016 wurden die letzten Mutterkühe verkauft. Das war der Startschuss für das Vorhaben von Herr und Frau Schoberer. Im Juni wurde mit dem Stallumbau begonnen und im Oktober wurden schon die ersten Maschinen in der neuen Produktionsstätte aufgebaut. Nach vielen Anfangsschwierigkeiten und einem langen Lernprozess mit unseren Maschinen konnten wir den Betrieb dann im Februar 2017 voll aufnehmen. - Von Mutterkuh zur Wollwerkstätte Aus der ständig wachsenden Nachfrage, für andere Betriebe die Alpakawolle und auch die Schafwolle zu reinigen und aufzubereiten, entschlossen sich Herr und Frau Schoberer dazu, den Mutterkuhbetrieb umzugestalten. Es sollten hauptsächlich die Schaf- und Alpakazucht als landwirtschaftlicher Zweig bestehen bleiben. Im Stallgebäude des Mutterkuhbetriebes würde eine komplette Wollverarbeitungsstätte entstehen, wo von der Rohwolle bis hin zur Steppdecke alles an einem Ort zur Verfügung stände. Mit dieser Idee bewarben sie sich für das Leaderprojekt für regionale Produktion, welches sie durch die Vielschichtigkeit und regionaler Wertschöpfung überzeugend gewannen. Heute kann man in Erika´s Wollwerkstatt die Möglichkeit der Verarbeitung der eigenen gebrachten Wolle, vom Vlies bis hin zur Steppdecke oder Schuheinlagen, in Anspruch nehmen. Am Anfang wollten die Eigentümer nur aus Wertschöpfung ihr eigenes nachwachsendes Produkt Wolle nutzen. Der Weg führte sie von der Umgestaltung des Betriebes über ein Leaderprojekt hin zur Verarbeitung von Wolle auch als Dienstleistung. Ein Weitblick zur regionalen Wertschöpfung, in der auch in Zukunft für Herr und Frau Schoberer neue Möglichkeiten nie ausgeschlossen werden.
Herausforderungen
Hindernisse und Krisen sind den Eigentümern beim Umbau des Stallgebäudes zur Produktionsstätte keine unterlaufen. Die große Überraschung in dem Projekt war, dass die Produktion nicht gleich so funktionierte, wie die Betriebsleiter es erwartet hätten (Funktionieren der Maschine, Luftfeuchtigkeit in der Wolle...). Sie mussten sehr viel Geduld und Kreativität einsetzen um dort hinzukommen wo sie heute sind, nämlich zur kompletten Produktionsstraße für Alpakasteppdecken usw.
Unterstützung durch LK/LFI
Außerhalb des LFI, Learning…
Sonstiges
Herr und Frau Schoberer besprechen täglich die Arbeitsabläufe und die zu erledigenden Arbeitsaufträge, damit ein gutes Zusammenarbeiten gelingen kann. In dem Betrieb hat jeder seine fixe Aufgabe die er zeitlich so zu erledigen hat, dass der andere nicht aufgehalten wird. Sprich eine gute Zusammenarbeit ist notwendig um ein rationelles Arbeiten zu ermöglichen. Unsere Zukunftspläne in den nächsten 5 Jahren für uns und den Betrieb sind: • zufriedene Kunden • den Betrieb in Vollerwerb zu führen • gewinnorientiertes Arbeiten • Raum für Familie und Freizeit schaffen
Vielfältiges Bildungs- und Beratungsangebot
Die Landwirtschaftskammern und die Ländlichen Fortbildungsinstitute bieten ein
attraktives Bildungs- und Beratungsangebot für Bäuerinnen und Bauern an.
Die Bildungs- und Beratungslandkarte gibt einen umfassenden Überblick über eine
Vielzahl an Kursen, Seminaren und Beratungsangeboten.
Nutzen Sie die Bildungs- und Beratungslandkarte um das für Sie
passende Angebot zu finden und weitere Informationen zu erhalten.
Die Bildungs- und Beratungsangebote umfassen folgende Themengebiete:
- Beruf & Ausbildung
- Betrieb & Unternehmen
- EDV & Informationstechnologie
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- Forst- & Holzwirtschaft
- Gesundheit & Ernährung
- Persönlichkeit & Kreativität
- Pflanzenbau
- Recht, Steuer & Soziales
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- Biologische Wirtschaftsweise
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- Kultur & Brauchtum
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gesucht, die Rind enthalten, aber nicht Kalb. zB: +Rind -Kalb
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Unser Angebot
Vorstellen des Betriebes, Vorstellen der Werkstatt und des Produktionsablaufs, Herstellen einer Steppdecke - Programmart: Führung - Verköstigungen
Dauer und Kosten
Dauer: 1,5 bis 2 Std. - Kosten: 5 € pro Person in der Gruppe, Einzelpersonen nach Vereinbarung
Termine
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Sonstiges
Anfahrt PKW: PKW und 50er- Personen Bus müssen 200m entfernt parken - Parken: PKW gratis parken - Sanitäranlage - Behindertengerecht