Oberländerhof

Der Oberländerhof hat mit den Wanderhennen & Wanderhendl einen alternativen Weg in der Geflügelhaltung beschritten und erzielt damit Erfolge in der Direktvermarktung. Zudem ist die Familie sehr aktiv auf Social Media (Facebook & Instagram) und gibt so den Interessierten und Kunden einen Einblick ins Leben am Hof.

Transparenz | Innovative Haltungsformen | Einsatz neuer Technologien | Ressourcenschonende Bewirtschaftung | Nutzung sozialer Medien | Influencer Multiplikatoren

Lieblingsbetrieb gefunden? Jetzt mit einem Klick als Favorit speichern

Kontakt

Oberländerhof
Matthias Mayr Theresa Mayr
Zwölfergasse 1
6175 Kematen
A-Tirol

+436805029840
info@oberlaenderhof.at
http://oberlaenderhof.at

Karte

Soziale Medien

Betriebsspiegel

Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha:15,86 ha
Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha:4,65 ha
Hauptbetriebszweig:Geflügelhaltung in Mobilställen
Tierbestand:240 Legehennen (Wanderhennen), 640 Masthennen (Wanderhendl)
Erwerbsform:Nebenerwerb
Gewerbebetrieb:nein
Sonstiges:

Übernahme: 01.04.2015 - Arbeitskräfteäquivalent: 1 - Konventionell

Veränderungsgrund

Die Veränderung wurde mit der Übernahme des Hofes eingeläutet und wird auch noch weitergehen.

Idee und Umsetzung

Im Rahmen der Facharbeiterausbildung haben wir einen Überblick über einen Großteil der Landwirtschaft bekommen. In weiterer Folge haben wir uns mit den für uns interessanten Bereichen weiter beschäftigt und viele Exkursionen und Hofbesichtigung, vor allem nach Deutschland, unternommen. Schlussendlich sind wir bei der Henne und dem System mit Mobilställen gelandet. - Rund 240 Legehennen werden in einem Mobilstall der Firma Weiland gehalten. Ein weiterer Mobilstall wurde selbst aus einem Ladewagen umgebaut und dient als Ausgleich zwischen den Legeperioden. Die Legehennen werden am Oberländerhof als Wanderhennen bezeichnet, da sie wöchentlich den Auslauf wechseln und der gesamte Stall so über die Felder 'wandert'. Durch dieses System sind keine fixen Bauten notwendig und können in einer Fruchtfolge miteinbezogen werden z.B.: werden Wanderhennenflächen sehr gut vorbereitet für weitere Saat von Getreide und man muss nicht auf weiteren Dünger zurückgreifen. Durch dieses System wird der Boden maßgeblich geschont, die Grasnarbe bleibt stehen und es entsteht keine Überdüngung im Stalleingangsbereich. Dadurch ist auch der Krankheitsdruck geringer und die Wanderhennen weniger gesundheitsgefährdet. Die Mastküken (=Wanderhendl) werden in einem ähnlichen System gehalten und zwar in 'chicken tractor'. Diese Technik aus der Permakultur ermöglicht eine langsame Aufzucht der Küken mit einem hohen Grünfutterverbrauch. Der 'tractor' wird täglich versetzt und die kleinen Einheiten von rund 70 Stück wandern so ebenfalls in der schneelosen Zeit über die Felder. Eine Herausforderung am Hof ist die höhere Arbeitsbelastung durch die Stallwechsel, händische Fütterung und die Eiabnahme. Zusätzlich ist in der kalten Jahreszeit der Hühnerhabicht ein Problem am Hof und es müssen spezielle Maßnahmen - zum Beispiel eine fixe Einzäunung, die ebenfalls gewechselt werden muss - gesetzt werden. Die Wanderhendl werden in Kooperation mit einem zweiten Betrieb aus einem Nachbarort aufgezogen und selbst geschlachtet. So bleibt der gesamte Prozess (außer das Schlüpfen) am Hof – die Vermarktung natürlich auch.

Herausforderungen

Aufgrund des neuen Systems sind viele Schritte für Genehmigungen, Ansuchen, Einfuhr aus Deutschland usw. notwendig gewesen. Der Start war zudem auch etwas holprig, da eine tägliche Vermarktung von Lebensmitteln in diesem Umfang noch nicht bestanden hat. Man lernt daraus, dass man sehr flexibel reagieren muss und diese Last auf mehreren Schultern (Familie) verteilt werden muss.

Unterstützung durch LK/LFI

Betriebsübernahme inkl. Betriebskonzept - Innovationsberatung & -austausch mit Innovationsberater - Ansuchen Innovationsförderung

Sonstiges

Es gibt fix verteilte Rollen & Aufgaben in der Familie. Stallbetrieb (Futter, Wasser, Versetzen) & Vermarktung (inkl. Social Media) - Wir streben den Vollerwerb an und wollen unsere Wanderhennen & Wanderhendl langsam und stetig ausbauen. Zudem stehen noch weitere Ideen wie z.B.: Wander-schweine im Raum.

Vielfältiges Bildungs- und Beratungsangebot

Die Landwirtschaftskammern und die Ländlichen Fortbildungsinstitute bieten ein attraktives Bildungs- und Beratungsangebot für Bäuerinnen und Bauern an.
Die Bildungs- und Beratungslandkarte gibt einen umfassenden Überblick über eine Vielzahl an Kursen, Seminaren und Beratungsangeboten.
Nutzen Sie die Bildungs- und Beratungslandkarte um das für Sie passende Angebot zu finden und weitere Informationen zu erhalten.

Die Bildungs- und Beratungsangebote umfassen folgende Themengebiete:

  • Beruf & Ausbildung
  • Betrieb & Unternehmen
  • EDV & Informationstechnologie
  • Einkommenskombination & Direktvermarktung
  • Bauen, Energie & Technik
  • Forst- & Holzwirtschaft
  • Gesundheit & Ernährung
  • Persönlichkeit & Kreativität
  • Pflanzenbau
  • Recht, Steuer & Soziales
  • Tierhaltung
  • Biologische Wirtschaftsweise
  • Ausgleichszahlungen & Förderungen
  • Almwirtschaft
  • Umwelt & Naturschutz
  • Natur & Garten
  • Kultur & Brauchtum
  • Regionalentwicklung

Suchtipps

Um ein besseres Ergebnis zu erhalten, können Sie Ihre Suchanfrage wie folgt verändern:
  • *Platzhalter für beliebig viele Zeichen. zB: *fachtag
  • ".."Suche nach exaktem Wort oder Wortgruppen. zB: "Kalb"
  • oderSuche nach Dokumenten, welche entweder den ersten Begriff oder den zweiten Begriff enthalten. zB: Rind oder Kalb
  • +Suche nach Dokumenten, die alle Begriffe enthalten. zB:+Rind +Kalb
  • -Schließt Suchbegriffe aus. Bei Folgender Suchanfrage wird nach Dokumenten gesucht, die Rind enthalten, aber nicht Kalb. zB: +Rind -Kalb
oder suchen Sie im jeweiligen Themengebiet im gewünschten Bundesland.

Mein Hof - Meine Fotos

weitersagen

ihre Innovations­berater:innen

Johanna Mostböck
LK Niederösterreich

Heidemarie Deubl-Krenmayr
LK Oberösterreich

Johann Schmid
LK Salzburg

Andrea Huber
LK Vorarlberg

Hannah Mösenbichler
LK Salzburg

Julia Eberharter
LK Österreich

Veronika Ploner
LK Oberösterreich, Bezirksbauernkammer KI SE

Günther Mayerl
Green Care Österreich

Bernhard Tscharre
LK Kärnten

Michael Hirtl
LK Tirol

Peter Stachel
LK Steiermark

Lena Cheney
LK Wien

Wir sind

Volltext Suche

powered by webEdition CMS