Lackenhof

Am Betrieb Lackenhof werden schwankend 40 bis 70 Milchziegen der Rasse 'Gemsfärbige Gebirgsziege' gehalten. Die weiblichen Jungtiere werden großteils aufgezogen und nach dem ersten Abkitzen über die Ziegenzuchtversteigerung vermarktet. Die Milch wird zur Gänze am Betrieb zu Joghurt, Topfen, Frisch- und Schnittkäse verarbeitet. Die Milchprodukte, sowie Eier, Honig, Speck und Würste werden ab Hof und am Bauernmarkt in Kitzbühel direktvermarktet.

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Kontakt

Lackenhof
Josef Mühlbacher Johannes Mühlbacher
Ried-Zephirau 38
6370 Kitzbühel
A-Tirol

+43535663416
lackenhof@aon.at
http://lackenhof-kitz.at

Karte

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Betriebsspiegel

Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha:5,3ha
Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha:3,0ha
Hauptbetriebszweig:Ziegenzucht und Direktvermarktung
Tierbestand:40 – 70 Milchziegen plus Nachzucht, 100 Legehennen, 7 Mastschweine, 23 Bienenvölker
Erwerbsform:Vollerwerb
Gewerbebetrieb:nein
Sonstiges:

Übernahme: 1987 - Arbeitskräfteäquivalent: 3 - Lage der Flächen: arroundiert - Konventionell

Veränderungsgrund

Vor der Umstellung auf Ziegen wurden am Betrieb 8 Milchkühe gehalten, dabei war klar, dass dies im Haupterwerb nicht möglich war. Die damals geringen Marktpreise bewegten mich, im kleinen Stil in die Direktvermarktung einzusteigen und die Produkte am Bauernmarkt zu verkaufen. Durch Kundenkontakte und die Nachfrage nach Ziegenmilch begann ich mit der Ziegenzucht bzw. –vermarktung.

Idee und Umsetzung

Am Betrieb wurden schon seit jeher ein paar Mastschweine gehalten, 1988 begann ich mit der Speck- und Wursterzeugung. Ein Jahr später beteiligte ich mich mit einem eigenen Marktstand am Kitzbüheler Bauernmarkt. 1991 wurden die ersten Zuchtziegen bei der Versteigerung in Rotholz erworben, die Ziegenmilchprodukte direkt vermarktet und am Bauernmarkt angeboten. 1996 verließ die letzte Kuh den Hof.

Herausforderungen

Die Direktvermarktung ist mit einigen Vorschriften verbunden, welche laufende Investitionen erfordern. Durch den schrittweisen Ausbau der Direktvermarktung konnte diese Herausforderung sehr gut bewerkstelligt werden. Eine Herausforderung in der Ziegenhaltung ist die stark ausgeprägte Rangordnung und das selektive Fressverhalten, was hohe Qualitätsansprüche an das Grundfutter erfordert.

Unterstützung durch LK/LFI

Der Einstieg in die Direktvermarktung wurde durch die Bezirkslandwirtschaftskammer Kitzbühel beratend unterstützt.

Sonstiges

Jedes Familienmitglied hat seine Aufgabenbereiche. - Bundesmilchziegenschau 2006: Gesamtsieg Ziegen, Gesamteutersieg GGZ und Staatspreismedaille in Gold Landesausstellung Tirol 2005: Gesamteutersieg und Staatspreismedaille in Silber Schaf- und Ziegenkäseprämierung 1997: Premium-Güteklasse 1 Zahlreiche Prämierungen für Speck- und Hauswürste Landessieg Bauchspeck: Auszeichnung der 'Speckkrone' Tiroler Honigprämierung: 2016 2017 und 2018 Auszeichnung jeweils Gold - Der Betrieb soll im Prinzip in gleicher Form weitergeführt werden.

Vielfältiges Bildungs- und Beratungsangebot

Die Landwirtschaftskammern und die Ländlichen Fortbildungsinstitute bieten ein attraktives Bildungs- und Beratungsangebot für Bäuerinnen und Bauern an.
Die Bildungs- und Beratungslandkarte gibt einen umfassenden Überblick über eine Vielzahl an Kursen, Seminaren und Beratungsangeboten.
Nutzen Sie die Bildungs- und Beratungslandkarte um das für Sie passende Angebot zu finden und weitere Informationen zu erhalten.

Die Bildungs- und Beratungsangebote umfassen folgende Themengebiete:

  • Beruf & Ausbildung
  • Betrieb & Unternehmen
  • EDV & Informationstechnologie
  • Einkommenskombination & Direktvermarktung
  • Bauen, Energie & Technik
  • Forst- & Holzwirtschaft
  • Gesundheit & Ernährung
  • Persönlichkeit & Kreativität
  • Pflanzenbau
  • Recht, Steuer & Soziales
  • Tierhaltung
  • Biologische Wirtschaftsweise
  • Ausgleichszahlungen & Förderungen
  • Almwirtschaft
  • Umwelt & Naturschutz
  • Natur & Garten
  • Kultur & Brauchtum
  • Regionalentwicklung

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