Idee und Umsetzung
1999: Start der Joghurtproduktion und Direktvermarktung an zwei Geschäfte und zwei Gastronomiebetriebe durch den Vater 2010: Grundsatzentscheidung, dass man die Verarbeitung intensivieren will, Start der Topfenproduktion 2013: Betriebsübernahme durch Martin 2016: Einbau einer Abfüllanlage Im Verlauf der Zeit stieg die verarbeitete Menge und Produktpalette kontinuierlich an. - Die Milchverarbeitung hat am Betrieb der Familie Kohler in Au im hinteren Bregenzer Wald schon lange Tradition. Bereits 1999 begann der Vater, einen Teil der Heumilch der 16 Kühe zu Joghurt zu verarbeiten. Das Interesse an der Milchverarbeitung hat er an seinen Sohn Martin weitergegeben. Seit 2013 führt Martin mit seiner Frau Daniela nun den Betrieb. Nach mehreren Investitionen in die Milchverarbeitung in den letzten Jahren werden nun etwa 60.000 l Milch am Betrieb verarbeitet und die Produkte an 35 Lebensmittelgeschäfte und 20 Gastronomiebetriebe in Vorarlberg vermarktet. Zusätzlich gibt es einen Selbstbedienungskühlschrank am Hof. Die Produktpalette umfasst Naturjoghurt, Fruchtjoghurt, Naturtopfen, Früchtetopfencreme sowie verschiedene Aufstriche. 2 Goldmedaillen, eine Silberne und zwei Bronzene beim diesjährigen Wieselburger 'Kasermandl' bestätigen die hohe Qualität der Produkte. Der Erfolg der Produkte beruht großteils auf der Experimentierfreudigkeit der Familie. Zwar hat Martin früher in der Sennerei gearbeitet, jedoch dort hauptsächlich Bergkäse erzeugt. Die restliche Heumilch vom Betrieb wird an die Sennerei Rehmen geliefert, die daraus Bergkäse herstellt. Auch die bewirtschaftete Fläche und der Viehbestand hat sich in den letzten 20 Jahren vergrößert, so wird beispielsweise seit 5 Jahren eine Alpe gepachtet und selbst bewirtschaftet. Gemolken wird auf der Alpe, die Milch dann jedoch am 15 km entfernten Heimbetrieb weiterverarbeitet. Wie bei vielen Direktvermarktern ist die hohe Arbeitsbelastung eine Herausforderung für die Familie. Daher entschloss sich Martin im Sommer 2016 die außerlandwirtschaftliche Tätigkeit aufzugeben, um Vollzeit am Betrieb zu sein. Durch die gute Zusammenarbeit aller am Hof ist die Arbeit zu bewältigen und speziell im Winterhalbjahr bleibt auch Zeit für Erholung. Neben der Milchproduktion und Verarbeitung gibt es am Betrieb auch zwei Ferienwohnungen, die über Urlaub am Bauernhof vermietet werden. Durch das nahegelegene Skigebiet ist die Wintersaison gut ausgebucht und im Sommer sind es vor allem Familien mit Kindern, die über Urlaub am Bauernhof die Landwirtschaft erleben wollen.
Soziale Medien
Betriebsspiegel
| Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: | 16,5 ha Grünland & 16,3 ha Almfläche |
| Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha: | 4 |
| Hauptbetriebszweig: | Milchviehhaltung und Verarbeitung (Joghurt & Topfen) |
| Erwerbsform: | Vollerwerb |
| Gewerbebetrieb: | nein |
| Sonstiges: | Übernahme: 2013 - Arbeitskräfteäquivalent: 2 - Zuständigkeit: Martin – Stall Daniela – Urlaub am Bauernhof - Verarbeitung – Martin und Daniela und Martins Eltern - Konventionell - Eigenmechanisiert |
Statement
Für uns ist es wichtig, dass wir durch das Engagement in der Milchverarbeitung und Direktvermarktung unseren Betrieb im Vollerwerb führen können.
Veränderungsgrund
Im Jahr 2010 stellte sich die Frage, ob man den Betrieb weiterbewirtschaftet und die Direktvermarktung ausweitet oder ob man den Betrieb auflässt. Ein Vollerwerb war mit reiner Milchproduktion nicht denkbar. Da es das Ziel war, dass Martin und Daniela am Betrieb arbeiten können, entschied man sich dafür, in die Verarbeitung zu investieren.
Idee und Umsetzung
1999: Start der Joghurtproduktion und Direktvermarktung an zwei Geschäfte und zwei Gastronomiebetriebe durch den Vater 2010: Grundsatzentscheidung, dass man die Verarbeitung intensivieren will, Start der Topfenproduktion 2013: Betriebsübernahme durch Martin 2016: Einbau einer Abfüllanlage Im Verlauf der Zeit stieg die verarbeitete Menge und Produktpalette kontinuierlich an. - Die Milchverarbeitung hat am Betrieb der Familie Kohler in Au im hinteren Bregenzer Wald schon lange Tradition. Bereits 1999 begann der Vater, einen Teil der Heumilch der 16 Kühe zu Joghurt zu verarbeiten. Das Interesse an der Milchverarbeitung hat er an seinen Sohn Martin weitergegeben. Seit 2013 führt Martin mit seiner Frau Daniela nun den Betrieb. Nach mehreren Investitionen in die Milchverarbeitung in den letzten Jahren werden nun etwa 60.000 l Milch am Betrieb verarbeitet und die Produkte an 35 Lebensmittelgeschäfte und 20 Gastronomiebetriebe in Vorarlberg vermarktet. Zusätzlich gibt es einen Selbstbedienungskühlschrank am Hof. Die Produktpalette umfasst Naturjoghurt, Fruchtjoghurt, Naturtopfen, Früchtetopfencreme sowie verschiedene Aufstriche. 2 Goldmedaillen, eine Silberne und zwei Bronzene beim diesjährigen Wieselburger 'Kasermandl' bestätigen die hohe Qualität der Produkte. Der Erfolg der Produkte beruht großteils auf der Experimentierfreudigkeit der Familie. Zwar hat Martin früher in der Sennerei gearbeitet, jedoch dort hauptsächlich Bergkäse erzeugt. Die restliche Heumilch vom Betrieb wird an die Sennerei Rehmen geliefert, die daraus Bergkäse herstellt. Auch die bewirtschaftete Fläche und der Viehbestand hat sich in den letzten 20 Jahren vergrößert, so wird beispielsweise seit 5 Jahren eine Alpe gepachtet und selbst bewirtschaftet. Gemolken wird auf der Alpe, die Milch dann jedoch am 15 km entfernten Heimbetrieb weiterverarbeitet. Wie bei vielen Direktvermarktern ist die hohe Arbeitsbelastung eine Herausforderung für die Familie. Daher entschloss sich Martin im Sommer 2016 die außerlandwirtschaftliche Tätigkeit aufzugeben, um Vollzeit am Betrieb zu sein. Durch die gute Zusammenarbeit aller am Hof ist die Arbeit zu bewältigen und speziell im Winterhalbjahr bleibt auch Zeit für Erholung. Neben der Milchproduktion und Verarbeitung gibt es am Betrieb auch zwei Ferienwohnungen, die über Urlaub am Bauernhof vermietet werden. Durch das nahegelegene Skigebiet ist die Wintersaison gut ausgebucht und im Sommer sind es vor allem Familien mit Kindern, die über Urlaub am Bauernhof die Landwirtschaft erleben wollen.
Herausforderungen
Das Aufbauen eines soliden Kundenstocks für die Abnahme der Produkte erfordert viel Zeit und funktioniert oft nur langsam. Eine hohe Produktqualität und insbesondere die gleichbleibende Qualität erfordert einiges an Know-how. Die Arbeitswirtschaft insbesondere durch den alten Anbindestall und die selbst bewirtschaftete Alm im Sommer sind herausfordernd.
Unterstützung durch LK/LFI
Betriebswirtschaftsberatung, Arbeitskreis Unternehmensführung, Abteilung Leistungsabgeltung (MFA etc.)
Sonstiges
Kasermandl Wieselburg – 2 x Gold – Kräuteraufstrich, Fruchresi Mango 1 x Silber und 2 x Bronze - Zukünftig steht für Familie Kohler vor allem der Neu-/Zubau des Milchviehstalles im Fokus. Damit werden die Weichen für eine zukunftsfähige Milchproduktion mit hohem Tierwohlstandard gestellt. Zusätzlich soll dann im Altbestand mehr Platz für die Milchverarbeitung bleiben sowie ein Schauraum für Besucher entstehen. Für die Familie ist die offene Kommunikation der Landwirtschaft zur Bevölkerung ein großes Anliegen.
Vielfältiges Bildungs- und Beratungsangebot
Die Landwirtschaftskammern und die Ländlichen Fortbildungsinstitute bieten ein
attraktives Bildungs- und Beratungsangebot für Bäuerinnen und Bauern an.
Die Bildungs- und Beratungslandkarte gibt einen umfassenden Überblick über eine
Vielzahl an Kursen, Seminaren und Beratungsangeboten.
Nutzen Sie die Bildungs- und Beratungslandkarte um das für Sie
passende Angebot zu finden und weitere Informationen zu erhalten.
Die Bildungs- und Beratungsangebote umfassen folgende Themengebiete:
- Beruf & Ausbildung
- Betrieb & Unternehmen
- EDV & Informationstechnologie
- Einkommenskombination & Direktvermarktung
- Bauen, Energie & Technik
- Forst- & Holzwirtschaft
- Gesundheit & Ernährung
- Persönlichkeit & Kreativität
- Pflanzenbau
- Recht, Steuer & Soziales
- Tierhaltung
- Biologische Wirtschaftsweise
- Ausgleichszahlungen & Förderungen
- Almwirtschaft
- Umwelt & Naturschutz
- Natur & Garten
- Kultur & Brauchtum
- Regionalentwicklung
Um ein besseres Ergebnis zu erhalten, können Sie Ihre Suchanfrage wie folgt verändern:
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gesucht, die Rind enthalten, aber nicht Kalb. zB: +Rind -Kalb
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