Idee und Umsetzung
Aus einzelnen Subira-Bäumen entstand eine stetig größere Anbaufläche und zusätzlich wurde neben der Schnapsbrennerei mit Trockenfrüchten und Schwarzen Nüssen experimentiert. Im Jahr 2009 entschieden sich Harald und Sonja ihren Beruf aufzugeben und Vollzeit im Obstbau und der Veredelung zu arbeiten. Dazu wurde im selben Jahr auch ein Wirtschaftsgebäude für Maschinen, Lagerung und Obstverarbeitung errichtet. Für die beiden Quereinsteiger in die Landwirtschaft war klar, dass ihr Konzept ohne ein gutes Marketing nicht aufgehen kann. Am Betrieb werden durchwegs Genussmittel produziert, die auch dementsprechend viel kosten. Daher wurde ein professionelles Marketing mit ansprechender Homepage eingerichtet. - Derzeit werden am Betrieb etwas mehr als 5 ha Obst angebaut und zusätzlich Veredelung und Direktvermarktung betrieben. Der Obstbau in Vorarlberg ist aufgrund der klimatischen Voraussetzungen, insbesondere der hohen Niederschlagsmengen, stets eine Herausforderung. Die selbst angebauten Früchte (Subira, Williams Birne, Quitte) werden zur Gänze in der Schnapsbrennerei benötigt. Zusätzlich werden andere Früchte zugekauft und zu insgesamt 20 verschiedenen Schnapssorten gebrannt. Neben der Schnapsbrennerei werden sogenannte 'Schwarze Nüsse' produziert. Dabei handelt es sich um eingelegte Walnüsse, die aus noch grünen, unreifen Walnüssen produziert werden. Diese werden zu 100 % in Handarbeit hergestellt, was die Produkte teuer und selten macht. Dies ist genau die Chance und Nische, da die gehobene Gastronomie und Feinkost genau solche Produkte stark nachfragt. Zusätzlich wurde 2011 in eine Anlage für Trockenfrüchte investiert. Mittlerweile wurde diese bereits erweitert und hier sieht der Betrieb auch noch großes Entwicklungspotenzial. Mittlerweile werden jährlich mehrere Tonnen an Früchten und Beeren in der Anlage getrocknet und die nächste Erweiterung ist bereits in der Planungsphase. Weiters gibt es Anfragen zu Trockengemüse, was zukünftig ebenfalls in das Sortiment aufgenommen werden könnte. Ein Großteil der Produkte wird über Feinkostgeschäfte in ganz Österreich vertrieben. Der Rest wird ab Hof verkauft, wobei bisher eine geeignete Ausstattung fehlt. Dieser Bereich wird gerade fokussiert und ein neuer Hofladen ist in der Planungsphase.
Soziale Medien
Betriebsspiegel
| Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: | 5.2 |
| Hauptbetriebszweig: | Obstbau und Veredelung |
| Erwerbsform: | Vollerwerb |
| Gewerbebetrieb: | nein |
| Sonstiges: | Übernahme: 2009 - Arbeitskräfteäquivalent: 1,5 - Lage der Flächen: arrondiert - Konventionell |
Statement
'Uns gefällt das Produzieren von traditionellen, einfachen, aber hochwertigsten Genuss-Lebensmitteln aus besten Rohstoffen der Region.'
Veränderungsgrund
Harald Schobel ist von der Schnapsbrennerei zur Landwirtschaft gekommen. In Ermangelung von Menge und Qualität von Subria (traditionelle Vorarlberger Brennbirne) begann er irgendwann eigene Bäume anzupflanzen.
Idee und Umsetzung
Aus einzelnen Subira-Bäumen entstand eine stetig größere Anbaufläche und zusätzlich wurde neben der Schnapsbrennerei mit Trockenfrüchten und Schwarzen Nüssen experimentiert. Im Jahr 2009 entschieden sich Harald und Sonja ihren Beruf aufzugeben und Vollzeit im Obstbau und der Veredelung zu arbeiten. Dazu wurde im selben Jahr auch ein Wirtschaftsgebäude für Maschinen, Lagerung und Obstverarbeitung errichtet. Für die beiden Quereinsteiger in die Landwirtschaft war klar, dass ihr Konzept ohne ein gutes Marketing nicht aufgehen kann. Am Betrieb werden durchwegs Genussmittel produziert, die auch dementsprechend viel kosten. Daher wurde ein professionelles Marketing mit ansprechender Homepage eingerichtet. - Derzeit werden am Betrieb etwas mehr als 5 ha Obst angebaut und zusätzlich Veredelung und Direktvermarktung betrieben. Der Obstbau in Vorarlberg ist aufgrund der klimatischen Voraussetzungen, insbesondere der hohen Niederschlagsmengen, stets eine Herausforderung. Die selbst angebauten Früchte (Subira, Williams Birne, Quitte) werden zur Gänze in der Schnapsbrennerei benötigt. Zusätzlich werden andere Früchte zugekauft und zu insgesamt 20 verschiedenen Schnapssorten gebrannt. Neben der Schnapsbrennerei werden sogenannte 'Schwarze Nüsse' produziert. Dabei handelt es sich um eingelegte Walnüsse, die aus noch grünen, unreifen Walnüssen produziert werden. Diese werden zu 100 % in Handarbeit hergestellt, was die Produkte teuer und selten macht. Dies ist genau die Chance und Nische, da die gehobene Gastronomie und Feinkost genau solche Produkte stark nachfragt. Zusätzlich wurde 2011 in eine Anlage für Trockenfrüchte investiert. Mittlerweile wurde diese bereits erweitert und hier sieht der Betrieb auch noch großes Entwicklungspotenzial. Mittlerweile werden jährlich mehrere Tonnen an Früchten und Beeren in der Anlage getrocknet und die nächste Erweiterung ist bereits in der Planungsphase. Weiters gibt es Anfragen zu Trockengemüse, was zukünftig ebenfalls in das Sortiment aufgenommen werden könnte. Ein Großteil der Produkte wird über Feinkostgeschäfte in ganz Österreich vertrieben. Der Rest wird ab Hof verkauft, wobei bisher eine geeignete Ausstattung fehlt. Dieser Bereich wird gerade fokussiert und ein neuer Hofladen ist in der Planungsphase.
Herausforderungen
Als Quereinsteiger in die Landwirtschaft waren natürlich keine eigenen Flächen vorhanden und die Möglichkeiten für Pacht bzw. Erwerb waren und sind schwierig in Vorarlberg. Im ganzen Bundesland ist die Flächensituation sehr angespannt. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die Arbeitsbelastung, da sehr viel Handarbeit nötig ist. Wichtig ist es auch, genug Zeit und Engagement in die Vermarktung zu setzen, um erfolgreich zu sein.
Unterstützung durch LK/LFI
LK: Obstbauberatung
Sonstiges
Goldenes Stamperl – Schnapsprämierung in Wieselburg div. andere Auszeichnungen für Edelbrände - Der Obstbau soll auch zukünftig im gleichen Ausmaß beibehalten werden, da bei der aktuellen Flächensituation eine Steigerung schwierig und wenig sinnvoll ist. Dafür soll die Veredelung und Direktvermarktung weiter ausgebaut werden. Dazu sind derzeit ein weiterer Trockenschrank sowie ein Hofladen in Planung.
Vielfältiges Bildungs- und Beratungsangebot
Die Landwirtschaftskammern und die Ländlichen Fortbildungsinstitute bieten ein
attraktives Bildungs- und Beratungsangebot für Bäuerinnen und Bauern an.
Die Bildungs- und Beratungslandkarte gibt einen umfassenden Überblick über eine
Vielzahl an Kursen, Seminaren und Beratungsangeboten.
Nutzen Sie die Bildungs- und Beratungslandkarte um das für Sie
passende Angebot zu finden und weitere Informationen zu erhalten.
Die Bildungs- und Beratungsangebote umfassen folgende Themengebiete:
- Beruf & Ausbildung
- Betrieb & Unternehmen
- EDV & Informationstechnologie
- Einkommenskombination & Direktvermarktung
- Bauen, Energie & Technik
- Forst- & Holzwirtschaft
- Gesundheit & Ernährung
- Persönlichkeit & Kreativität
- Pflanzenbau
- Recht, Steuer & Soziales
- Tierhaltung
- Biologische Wirtschaftsweise
- Ausgleichszahlungen & Förderungen
- Almwirtschaft
- Umwelt & Naturschutz
- Natur & Garten
- Kultur & Brauchtum
- Regionalentwicklung
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- ".."Suche nach exaktem Wort oder Wortgruppen. zB: "Kalb"
- oderSuche nach Dokumenten, welche entweder den ersten Begriff oder den
zweiten
Begriff enthalten. zB: Rind oder Kalb
- +Suche nach Dokumenten, die alle Begriffe enthalten. zB:+Rind +Kalb
- -Schließt Suchbegriffe aus. Bei Folgender Suchanfrage wird nach Dokumenten
gesucht, die Rind enthalten, aber nicht Kalb. zB: +Rind -Kalb
oder suchen Sie im jeweiligen Themengebiet im gewünschten Bundesland.