Idee und Umsetzung
Das Projekt mit der Lebenshilfe war in der Umsetzung total unkompliziert. Auf den von der Landwirtschaftskammer organisierten Arbeitstreffen mit Austausch kamen Stefan und Birgit Gmeiner in Kontakt mit dem Geschäftsbereichsleiter 'Arbeiten' der Lebenshilfe. Dieser wiederum knüpfte Kontakt zur nächstgelegenen Werkstätte, wodurch es innerhalb weniger Wochen zu ersten Treffen mit den nun am Hof beschäftigten Menschen gekommen ist. Zu Beginn stand eine Einschulung in die allgemeine Arbeit der Lebenshilfe auf dem Plan, was aber als Arbeitszeit berechnet wird. - Einmal wöchentlich kommen zwei Mitarbeiter der Werkstätte mit dem Bus zu den Gmeiners. Aufgrund der schlechten Verbindung auf den letzten paar Kilometern werden die Mitarbeiter im Zentrum abgeholt. Von 10.00-15.30 Uhr ist ihr Aufenthalt am Hof. Gemeinsam werden hauswirtschaftliche Tätigkeiten, wie z. B. Brot backen, bügeln, putzen, Gartenarbeit usw. verrichtet und alles essen gemeinsam zu Mittag. Je nach Tätigkeiten und körperlicher Belastung werden Ruhezeiten berücksichtigt. Von Vorteil ist für die Betriebsführer das Mitwirken im Haushalt, aber auch eine, momentan geringfügige, Anstellung (mit Urlaubsanspruch, Krankenstand, Fortbildungen etc.).
Soziale Medien
Betriebsspiegel
| Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: | 15 ha |
| Forstwirtschaftliche Nutzfläche in ha: | 5 ha |
| Hauptbetriebszweig: | Mutterkuhhaltung |
| Erwerbsform: | Nebenerwerb |
| Gewerbebetrieb: | nein |
| Sonstiges: | Übernahme: 2002 - Lage der Flächen: kleinstrukturiert - Biobetrieb - großteils eigene Maschinen |
Statement
Wir führen die Landwirtschaft mit großer Leidenschaft. Die Betriebsgröße genügt nicht, um im Vollerwerb davon leben zu können. Neben der Tischlerei versuchen wir, durch die Umstellung von Milchvieh auf Mutterkuhhaltung mit Direktvermarktung, aber auch durch die zusätzlichen Möglichkeiten von Green Care, den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Veränderungsgrund
Die Umstellung auf Mutterkuhhaltung erfolgte unter anderem aufgrund der für die Betriebsführer nicht zufriedenstellenden Zuchtviehpreise sowie Abhängigkeit von Handel und Veredelungsbetrieben. Zudem konnten dadurch auch Flexibilität und Lebensqualität verbessert werden. Mit 'Schule am Bauernhof' sowie der Kooperation mit der Lebenshilfe wird ein zusätzliches Einkommen generiert, welches mit Kindern und Arbeit am Hof gut vereinbar ist.
Idee und Umsetzung
Das Projekt mit der Lebenshilfe war in der Umsetzung total unkompliziert. Auf den von der Landwirtschaftskammer organisierten Arbeitstreffen mit Austausch kamen Stefan und Birgit Gmeiner in Kontakt mit dem Geschäftsbereichsleiter 'Arbeiten' der Lebenshilfe. Dieser wiederum knüpfte Kontakt zur nächstgelegenen Werkstätte, wodurch es innerhalb weniger Wochen zu ersten Treffen mit den nun am Hof beschäftigten Menschen gekommen ist. Zu Beginn stand eine Einschulung in die allgemeine Arbeit der Lebenshilfe auf dem Plan, was aber als Arbeitszeit berechnet wird. - Einmal wöchentlich kommen zwei Mitarbeiter der Werkstätte mit dem Bus zu den Gmeiners. Aufgrund der schlechten Verbindung auf den letzten paar Kilometern werden die Mitarbeiter im Zentrum abgeholt. Von 10.00-15.30 Uhr ist ihr Aufenthalt am Hof. Gemeinsam werden hauswirtschaftliche Tätigkeiten, wie z. B. Brot backen, bügeln, putzen, Gartenarbeit usw. verrichtet und alles essen gemeinsam zu Mittag. Je nach Tätigkeiten und körperlicher Belastung werden Ruhezeiten berücksichtigt. Von Vorteil ist für die Betriebsführer das Mitwirken im Haushalt, aber auch eine, momentan geringfügige, Anstellung (mit Urlaubsanspruch, Krankenstand, Fortbildungen etc.).
Herausforderungen
Sind momentan keine nennenswert. Die Lebenshilfe ist sehr kooperativ und flexibel.
Unterstützung durch LK/LFI
Die Ansprechpartnerin der Landwirtschaftskammer steht jederzeit für Fragen etc., zur Verfügung. Es werden regelmäßig Arbeitstreffen mit Betriebsführungen und Exkursionen organisiert.
Sonstiges
Für die Betriebsführung im Allgemeinen ist Stefan zuständig. Die Arbeit der Direktvermarktung wurde aufgeteilt. Die Bereiche im Zusammenhang mit Green Care sind Birgits Aufgaben. - Der Hof wird den Schwerpunkt Mutterkuhhaltung mit Direktvermarktung sowie der Haltung von zum Teil besonderer Tierrassen beibehalten. Zudem ist es wichtig, den Betrieb für Kunden, interessierte Personen, aber auch im Zusammenhang mit sozialen Arbeitsfeldern zu 'öffnen'.
Vielfältiges Bildungs- und Beratungsangebot
Die Landwirtschaftskammern und die Ländlichen Fortbildungsinstitute bieten ein
attraktives Bildungs- und Beratungsangebot für Bäuerinnen und Bauern an.
Die Bildungs- und Beratungslandkarte gibt einen umfassenden Überblick über eine
Vielzahl an Kursen, Seminaren und Beratungsangeboten.
Nutzen Sie die Bildungs- und Beratungslandkarte um das für Sie
passende Angebot zu finden und weitere Informationen zu erhalten.
Die Bildungs- und Beratungsangebote umfassen folgende Themengebiete:
- Beruf & Ausbildung
- Betrieb & Unternehmen
- EDV & Informationstechnologie
- Einkommenskombination & Direktvermarktung
- Bauen, Energie & Technik
- Forst- & Holzwirtschaft
- Gesundheit & Ernährung
- Persönlichkeit & Kreativität
- Pflanzenbau
- Recht, Steuer & Soziales
- Tierhaltung
- Biologische Wirtschaftsweise
- Ausgleichszahlungen & Förderungen
- Almwirtschaft
- Umwelt & Naturschutz
- Natur & Garten
- Kultur & Brauchtum
- Regionalentwicklung
Um ein besseres Ergebnis zu erhalten, können Sie Ihre Suchanfrage wie folgt verändern:
- *Platzhalter für beliebig viele Zeichen. zB: *fachtag
- ".."Suche nach exaktem Wort oder Wortgruppen. zB: "Kalb"
- oderSuche nach Dokumenten, welche entweder den ersten Begriff oder den
zweiten
Begriff enthalten. zB: Rind oder Kalb
- +Suche nach Dokumenten, die alle Begriffe enthalten. zB:+Rind +Kalb
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gesucht, die Rind enthalten, aber nicht Kalb. zB: +Rind -Kalb
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