Idee und Umsetzung
Kompletter Wiederaufbau eines 1986 stillgelegten Hofes ab 2011 als Biohof N°5. Entwicklung unterschiedlicher Maßnahmen zur Zwischenfinanzierung und zum Aufbau eines Kundenstocks. Parallelentwicklung mehrerer Betriebszweige, die ineinander greifen. Weinbau – Ackerbau – Gemüsebau – Nutztierhaltung mit Schwerpunkt alte Rassen. Einführung unterschiedlicher Produkte im Laufe der Betriebsentwicklung. Kreislaufwirtschaft über sämtliche Betriebsbereiche. Weingarten mit Zwischenzeilenbegrünung, Obstbäumen, Streuobstwiese, Bienenstöcke, Schafhaltung zur Stockpflege und zwischen Zeilen im Aufbau. Renovierung und Neueinrichtung des alten Weinkellers. Schweinewolle vom Mangalitza gegen Rehbiss. Mangalitza Schweine und Sulmtaler Hühner neben Gemüseanbau in Rotation, mit Zwischenbegrünung zur Bodenerholung. Herstellung von eigenem Kompost, Heu und Stroh. Verwertung von Pferdemist des Partnerbetriebs. Futteranbau für Tiere – Erdäpfel, Getreide, Luzerne, Heu. Anbau Speiseerdäpfel, Restmengen/Aussortierung Verfütterung an Tiere. Jungpflanzenanzucht für sämtliche Fruchtgemüse und Salate, Übermengen Jungpflanzenverkauf ab Hof. Anbau von Futtergemengen – Erbse, Triticale, Roggen Wicke, Förderung von ertragreichen Futtergemengen (Eiweiß, Kohlehydrate) bei gleichzeitig Vielfalt für Boden, Beikrautregulierung durch Bodenabdeckung, Ausfallssicherheit, Bienen und Bodenleben. Übernahme von 12 ha Pachtgrund zur Absicherung von Fruchtfolge. Teilnahme an dem Ergebnisorientierten Naturschutzplan im Rahmen von ÖPUL. Beim Ergebnisorientierten Naturschutzplan (ENP) werden gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten auf ihren naturschutzfachlich wertvollen Flächen konkrete Schutzziele vereinbart, ÖkologInnen besprechen vor Ort mit den LandwirtInnen die ökologische Situation und legen die Ziele fest. Über die Art der Bewirtschaftungsmaßnahmen können die Landwirtinnen und Landwirte jedoch selber entscheiden. Veredelung und Vertrieb/Buschenschank: Eigenbau Weine, Verarbeitung von Mangalitzafleisch zu Speck, Gemüseverarbeitung in Kleinmengen. Vertrieb von Wein, Gemüse, Erdäpfel und Speck über AbHofverkauf und im Rahmen des Buschenschanks. Buschenschank basierend auf rein hofeigenen Produkten, wechselnde Orte mangels bis dato fixem Heurigenstandort. Alternative Veranstaltungskonzepte mit Wein& Schwein Verkostungen, Musik&Kulturprogramm. Belebung der örtlichen Musikszene. Vernetzung und Zusammenarbeit: Viele Jahre Schule am Bauernhof Erfahrung, Führungen für Vereine und Institutionen und Exkursions- und Praktikumsbetrieb für BOKU Wien. Zu Beginn Vermietung der Räumlichkeiten als Seminarraum für Externe, mittlerweile vorwiegend Eigennutzung für Verkostungen und eigene Veranstaltungen. Wwoofer Hof. Vernetzung mit lokalem Gemeinschaftsgarten, lokalem Naturkostladen, Imker, Kräuterpädagogin, BioAustria, FoodCoop Autofreie Mustersiedlung, ÖKL After Work am Bauernhof, Spacelab Umwelt Projektpartner. Erfahrung in Medienarbeit und betrieblicher Kommunikation.
Soziale Medien
Betriebsspiegel
| Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha: | 20 ha |
| Hauptbetriebszweig: | Weinbau, Ackerbau, Kreislaufwirtschaft |
| Tierbestand: | Mangalitza Schweine, Sulmtaler, Kamerunschafe |
| Erwerbsform: | Vollerwerb |
| Gewerbebetrieb: | nein |
| Sonstiges: | Übernahme: 2010/2011 - Biobetrieb |
Statement
'Kreislaufwirtschaft ist uns ein großes Anliegen. Daher halten wir zusätzlich zu unserem Hauptstandbein Bio-Weinbau Freiland Schweine, Schafe und Hühner und produzieren Getreide sowie eine kleine Vielfalt an Gemüse. Wir freuen uns immer, wenn interessierte Menschen zu uns auf den Hof kommen und wir im direkten Gespräch über Zusammenhänge diskutieren können.'
Veränderungsgrund
Durch Berufswechsel/Neuorientierung rückte ein Hofwiederaufbau als neue Möglichkeit ins Zentrum und wurde von Alexandra und Oliver Kaminek partnerschaftlich betrieben.
Idee und Umsetzung
Kompletter Wiederaufbau eines 1986 stillgelegten Hofes ab 2011 als Biohof N°5. Entwicklung unterschiedlicher Maßnahmen zur Zwischenfinanzierung und zum Aufbau eines Kundenstocks. Parallelentwicklung mehrerer Betriebszweige, die ineinander greifen. Weinbau – Ackerbau – Gemüsebau – Nutztierhaltung mit Schwerpunkt alte Rassen. Einführung unterschiedlicher Produkte im Laufe der Betriebsentwicklung. Kreislaufwirtschaft über sämtliche Betriebsbereiche. Weingarten mit Zwischenzeilenbegrünung, Obstbäumen, Streuobstwiese, Bienenstöcke, Schafhaltung zur Stockpflege und zwischen Zeilen im Aufbau. Renovierung und Neueinrichtung des alten Weinkellers. Schweinewolle vom Mangalitza gegen Rehbiss. Mangalitza Schweine und Sulmtaler Hühner neben Gemüseanbau in Rotation, mit Zwischenbegrünung zur Bodenerholung. Herstellung von eigenem Kompost, Heu und Stroh. Verwertung von Pferdemist des Partnerbetriebs. Futteranbau für Tiere – Erdäpfel, Getreide, Luzerne, Heu. Anbau Speiseerdäpfel, Restmengen/Aussortierung Verfütterung an Tiere. Jungpflanzenanzucht für sämtliche Fruchtgemüse und Salate, Übermengen Jungpflanzenverkauf ab Hof. Anbau von Futtergemengen – Erbse, Triticale, Roggen Wicke, Förderung von ertragreichen Futtergemengen (Eiweiß, Kohlehydrate) bei gleichzeitig Vielfalt für Boden, Beikrautregulierung durch Bodenabdeckung, Ausfallssicherheit, Bienen und Bodenleben. Übernahme von 12 ha Pachtgrund zur Absicherung von Fruchtfolge. Teilnahme an dem Ergebnisorientierten Naturschutzplan im Rahmen von ÖPUL. Beim Ergebnisorientierten Naturschutzplan (ENP) werden gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten auf ihren naturschutzfachlich wertvollen Flächen konkrete Schutzziele vereinbart, ÖkologInnen besprechen vor Ort mit den LandwirtInnen die ökologische Situation und legen die Ziele fest. Über die Art der Bewirtschaftungsmaßnahmen können die Landwirtinnen und Landwirte jedoch selber entscheiden. Veredelung und Vertrieb/Buschenschank: Eigenbau Weine, Verarbeitung von Mangalitzafleisch zu Speck, Gemüseverarbeitung in Kleinmengen. Vertrieb von Wein, Gemüse, Erdäpfel und Speck über AbHofverkauf und im Rahmen des Buschenschanks. Buschenschank basierend auf rein hofeigenen Produkten, wechselnde Orte mangels bis dato fixem Heurigenstandort. Alternative Veranstaltungskonzepte mit Wein& Schwein Verkostungen, Musik&Kulturprogramm. Belebung der örtlichen Musikszene. Vernetzung und Zusammenarbeit: Viele Jahre Schule am Bauernhof Erfahrung, Führungen für Vereine und Institutionen und Exkursions- und Praktikumsbetrieb für BOKU Wien. Zu Beginn Vermietung der Räumlichkeiten als Seminarraum für Externe, mittlerweile vorwiegend Eigennutzung für Verkostungen und eigene Veranstaltungen. Wwoofer Hof. Vernetzung mit lokalem Gemeinschaftsgarten, lokalem Naturkostladen, Imker, Kräuterpädagogin, BioAustria, FoodCoop Autofreie Mustersiedlung, ÖKL After Work am Bauernhof, Spacelab Umwelt Projektpartner. Erfahrung in Medienarbeit und betrieblicher Kommunikation.
Herausforderungen
Arbeiten mit vorhandenen Ressourcen, Hofstelle aufgeteilt auf 2 Hauptstandorte, Hofrückführung bei zwischenzeitlich anderer Nutzung - Herausforderung finanzell/betrieblich und persönlich, Erwartungshaltungen von Familienmitgliedern, die Hofwiederaufbau nicht mitgetragen haben, gleichzeitig Unterstützung aus externen Systemen und Vernetzungs-PartnerInnen möglich > Wachsen aus Krisen, Eigenmotivation, Vertrauen in die eigenen Ideen lernen.
Unterstützung durch LK/LFI
Beratung bei Betriebsgründung, da Hofaufbau von Neuem. Wetierbildung laufend. Nutzung von Beratungsangeboten im Weinbau und zur Projektentwicklung. Langjähriger Schule am Bauernhof Anbieter (momentan pausierend)
Sonstiges
Verfestigung bestehender Vertriebsmöglichkeiten, Weiterentwicklung Buschenschank-Konzept, Start mit Schafzucht
Vielfältiges Bildungs- und Beratungsangebot
Die Landwirtschaftskammern und die Ländlichen Fortbildungsinstitute bieten ein
attraktives Bildungs- und Beratungsangebot für Bäuerinnen und Bauern an.
Die Bildungs- und Beratungslandkarte gibt einen umfassenden Überblick über eine
Vielzahl an Kursen, Seminaren und Beratungsangeboten.
Nutzen Sie die Bildungs- und Beratungslandkarte um das für Sie
passende Angebot zu finden und weitere Informationen zu erhalten.
Die Bildungs- und Beratungsangebote umfassen folgende Themengebiete:
- Beruf & Ausbildung
- Betrieb & Unternehmen
- EDV & Informationstechnologie
- Einkommenskombination & Direktvermarktung
- Bauen, Energie & Technik
- Forst- & Holzwirtschaft
- Gesundheit & Ernährung
- Persönlichkeit & Kreativität
- Pflanzenbau
- Recht, Steuer & Soziales
- Tierhaltung
- Biologische Wirtschaftsweise
- Ausgleichszahlungen & Förderungen
- Almwirtschaft
- Umwelt & Naturschutz
- Natur & Garten
- Kultur & Brauchtum
- Regionalentwicklung
Um ein besseres Ergebnis zu erhalten, können Sie Ihre Suchanfrage wie folgt verändern:
- *Platzhalter für beliebig viele Zeichen. zB: *fachtag
- ".."Suche nach exaktem Wort oder Wortgruppen. zB: "Kalb"
- oderSuche nach Dokumenten, welche entweder den ersten Begriff oder den
zweiten
Begriff enthalten. zB: Rind oder Kalb
- +Suche nach Dokumenten, die alle Begriffe enthalten. zB:+Rind +Kalb
- -Schließt Suchbegriffe aus. Bei Folgender Suchanfrage wird nach Dokumenten
gesucht, die Rind enthalten, aber nicht Kalb. zB: +Rind -Kalb
oder suchen Sie im jeweiligen Themengebiet im gewünschten Bundesland.
Unser Angebot
Exkursionen, Hofführung, Produktverkostung Gerne zeigen wir Ihnen, so es unser betrieblicher Alltag erlaubt, unseren Hof, den Weingarten, die Nutztiere (momentan Mangalitza Schweine, Kamerunschafe und ein paar Sulmtaler), das Gemüsefeld, die Jungpflanzenanzucht und natürlich auch den Weinkeller, in dem unsere Weine hergestellt werden und reifen. Unser Honig-Partner Aram Ghadimi 'Imkerei Alte Schanze' kann Einblick in die Arbeit mit den Bienen geben. Termine: monatlich Freitag Nachmittag/Abend, Samstag Vormittag, bitte melden Sie sich bei uns zur Vereinbarung. Wo: Startpunkt je nach Schwerpunkt der Führung Kosten: wir verrechnen je nach Dauer, Gruppengröße und Verkostungsumfang zwischen 12,00-20,00 € pro Person. Das vereinbaren wir mit Ihnen vorab und besprechen die Schwerpunkte der Führung. - Programmart: Führung - Workshop - Verköstigungen - Wein & Schwein-Abende, Wein & Kräuter-Abende
Zielgruppe
Kinder - Jugendliche - Erwachsene - Ältere Menschen - Berufskolleg:innen
Termine
Termin nach Vereinbarung - Fixtermine: siehe Veranstaltungskalender auf http://wein.nummer5.at
Sonstiges
Anfahrt Öffis: Bus 125, Straßenbahn 30/31 Bus 226 Anschluss an U1 und U6 mit Bus/Straßenbahn - Anfahrt PKW: Zufahrt möglich - Parken: Eignung für PKW, Bus in der Nähe möglich