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Betriebskooperation Ebner-Keuschnig

"Zwei Familien - eine Betriebsgemeinschaft" - unter diesem Aspekt ist die Betriebsgemeinschaft der beiden Familien, nämlich der Familie von Herrn Paul Ebner und der Familie von Herrn Arnold Keuschnig aus Penk in Mölltal, in Kärnten eine mutige Innovation in der Milchviehhaltung. Die Grundidee dieser Kooperation besteht darin, dass ein Gemeinschaftsstall für 100 Stück Vieh gemeinsam errichtet und gemeinsam betrieben wird. Damit können Arbeitskapazitäten, Investitionen aber auch Betriebsmittel effizient eingesetzt werden und die Milchviehhaltung wirtschaftlicher, vor allem aber arbeitswirtschaftlich und technologisch effizienter betrieben werden. Der Betrieb verfügt über einen Melkrobotor und verschiedene technische Ausstattung, die gemein wesentlich effizienter genutzt werden können. Für jeden einzelnen wäre der Investitionsaufwand nicht wirtschaftlich gewesen, gemeinsam ist die Sache effizienter und rentabler geworden. 2024 erhielt die Gemeinschaft den BIO Award!

Grünland und Futterbau | Rinder | Innovative Milcherzeugnisse | Einsatz neuer Technologien | Ressourcenschonende Bewirtschaftung | Bio-zertifiziert | Betrieb mit anderer Branche | Betrieb mit Betrieb

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Kontakt

Betriebskooperation Ebner-Keuschnig
Paul Ebner und Arnold Keuschnig
Napplach 116
9816 Penk
A-Kärnten

+436642044143
-

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Soziale Medien

Betriebsspiegel

Landwirtschaftliche Nutzfläche in ha:60
Hauptbetriebszweig:Milchviehhaltung
Tierbestand:70
Erwerbsform:Vollerwerb
Gewerbebetrieb:nein
Sonstiges:

Die Zusammenarbeit der beiden Betriebe Ebner und Keuschnig bezieht sich auf den Betrieb einer gemeinsamen Milchviehaltung. Die Kooperation wurde 2015 als offene Erwerbsgesellschaft gegründet. Die Lieferleistung beträgt ca. 650.000 Liter Milch pro Jahr, vermarktet wird an die Kärntnermilch in Spittal an der Drau. Herr Keuschnig hat die Ausbildung zum land- und forstwirtschaftlichen Facharbeiter gemacht, während Herr Ebner Betriebswirtschaft an der Privatuniversität in Salzburg studierte. Der Betrieb verfügt insgesamt über 2 Vollzeitarbeitskräfte und wir als Biobetrieb bewirtschaftet, die Kooperation ist einer der größten Biowiesenmilchlieferant der Kärntnermilch.

Veränderungsgrund

Der Veränderungsdruck, der zu dieser mutige Entscheidung führte, war die Tatsache, dass die bestehenden Stallungen für eine zukunftsorientierte Viehwirtschaft nicht mehr zielführend war. Jeder hätte für sich investieren können, gemeinsam ergaben sich eine Vielzahl von Vorteilen.

Idee und Umsetzung

Die Idee für das Vorhaben wurde bereit 1999 entwickelt, damals wollte man die Kooperation zu dritt entwickeln. Man fiel damals allerdings, als man starten wollte in eine Phase, in der plötzlich die öffentlichen Fördermittel nicht zur Verfügung standen, so verschob man die Sache und nahm schließlich 2007 einen neuen Anlauf. Die Planungskosten in der Größenordung von 15.000 Euro wurde gemeinsam aufgebracht, von den drei Kooperationspartnern blieben zwei übrig. Herr Keuschnig errichtete 2012 seinen Stall, bereits so geplant, dass 2015 die OG den zweiten Teil des Stalles als endgültigen gemeinsamen Kooperationsstall finalisieren konnte.

Herausforderungen

Die Entscheidung zur Vertragsunterzeichnung wurde von den beiden Betriebsleitern emotional als die größte Herausforderung eingestuft. Dennoch ist die Konzeption- und Planungsphase mit Betriebsbesuchen, mit großem Aufwand und kritschem Augenmaß betrieben worden. In dieser Phase mussten die Innovatoren sehr viel "eigene Denkarbeit" einsetzten, um alle Fragen und Problem im Vorfeld zu klären.

Unterstützung durch LK/LFI

Die Betriebskooperation wurde durch die Projektberatung, die über die Regionalberatung in dieser Zeit noch erbracht werden konnte ermuntert nicht aufzugeben, sich von Kritikern nicht abbringen zu lassen und am Projekt weiterzuarbeiten. Rechtliche Fragen und fördertechnische Auskünfte gehörten zum Standardangebot, das von den Betriebsleitern in vielfältiger Form genutzt wurde.

Sonstiges

Die Abläufe der Betriebskooperation bei der Erledigung der Arbeiten am Feld, im Stall und im Büro sind sehr gut strukturiert, es gibt genaue Wochen, Monats- und Jahrespläne. Vorteil ist die gegenseite Vertretungsmöglichkeit der beiden Betriebsleiter, wodurch eine wirkliche Risikominimierung beim Betreiben eine solchen Vorhabens in Kooperation evident wird. Der Betrieb wurde bei der Woche der Landwirtschaft 2023 als Vorzeigebetrieb der öffentlich vorgestellt. Zahlreiche Fachexkursionen aus dem Bereich der Milchwirtschaft werden immer wieder auf den Betrieb aufmerksam.

Vielfältiges Bildungs- und Beratungsangebot

Die Landwirtschaftskammern und die Ländlichen Fortbildungsinstitute bieten ein attraktives Bildungs- und Beratungsangebot für Bäuerinnen und Bauern an.
Die Bildungs- und Beratungslandkarte gibt einen umfassenden Überblick über eine Vielzahl an Kursen, Seminaren und Beratungsangeboten.
Nutzen Sie die Bildungs- und Beratungslandkarte um das für Sie passende Angebot zu finden und weitere Informationen zu erhalten.

Die Bildungs- und Beratungsangebote umfassen folgende Themengebiete:

  • Beruf & Ausbildung
  • Betrieb & Unternehmen
  • EDV & Informationstechnologie
  • Einkommenskombination & Direktvermarktung
  • Bauen, Energie & Technik
  • Forst- & Holzwirtschaft
  • Gesundheit & Ernährung
  • Persönlichkeit & Kreativität
  • Pflanzenbau
  • Recht, Steuer & Soziales
  • Tierhaltung
  • Biologische Wirtschaftsweise
  • Ausgleichszahlungen & Förderungen
  • Almwirtschaft
  • Umwelt & Naturschutz
  • Natur & Garten
  • Kultur & Brauchtum
  • Regionalentwicklung

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