Kategorie: Trendradar, Fachbeiträge
Datum: 16.12.2021
Im Foodreport 2022 prognostiziert Hanni Rützler, dass uns von den aufgezwungenen Verhaltensweisen langfristig einige bleiben werden. So fühlt es sich plötzlich „normal" an auch frische Lebensmittel geliefert zu bekommen oder ein Gourmet-Menü zuhause zu genießen und nicht im Restaurant.
Außerdem wird insgesamt wieder mehr zu Hause gekocht und gegessen. Die Lebensmittel dafür werden häufig online bestellt. Gemüsekisten liegen im Trend, ebenso wie Kochboxen. Als Kochboxen bezeichnet man Lebensmittelboxen, welche die Zutaten in der richtigen Menge und Rezepte für bestimmte Gerichte liefern.
Die Zunahme an E-Food hat auch neue online Vermarktungsstrukturen geschaffen. Diese verbesserte Konnektivität lässt die verschiedenen Akteure der Wertschöpfungskette direkter miteinander in Kontakt treten.
Was können Sie tun?
- Gestalten Sie sorgfältig Ihren Web- und Social Mediaauftritt. Tipps dazu finden Sie im Trendradar #3.
- Verkaufen Sie Ihre Produkte via Online-Shop. Alleine lohnt sich das für Sie nicht? Schließen Sie sich mit anderen Landwirt*innen zusammen. Tipps zu Betriebskooperationen finden Sie im Trendradar #2.
- Seien Sie auf dem neuesten Stand, wenn es darum geht aktuelle Trends zu erkennen. Tipps, wie Ihnen dies gelingt finden Sie im Trendradar #1.
- Beliefern Sie Ihre Kund*innen mit Obst- und Gemüse- / regionale Schmankerlkisten
- Legen Sie Ihren Gemüsekisten saisonale Rezepte bei
- Schließen Sie sich mit anderen Landwirt*innen zusammen und beliefern Ihre Kund*innen mit Kochboxen
Good Practice Beispiel - Agrosprouts
Stefan Artner hat sich mit "Agrosprouts" auf die Keimung von Getreide spezialisiert und stellt daraus einen biologischen Weizen- und Gerstengrassaft her, welcher mittels Online-Shop versendet wird. Durch die Logistikkette ist es möglich, die Onlinebestellungen innerhalb von 48h tiefgekühlt zu Kunden in ganz Österreich und Deutschland zu versenden. Schauen Sie auf das Profil von Agrosprouts.
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