Kategorie: Trendradar, Fachbeiträge
Datum: 16.12.2021
Die Cradle-to-Cradle Philiosophie (sinngemäß vom Ursprung zum Ursprung) ist hierbei prägend und steht für eine Kreislaufwirtschaft. Es liegen Apps im Trend, wo Übergebliebenes günstig erworben werden kann. Dies reicht von Gepäck über frische Lebensmittel und Essensreste von Restaurants, vor allem bei einem Buffet. Außerdem steigt die Zahl der Unverpackt-Läden und derer Kund*innen. Unfassbar, aber wahr: 3D Lebensmitteldrucker erzeugen Snackkreationen aus Gemüseüberschüssen.
Was können Sie tun?
- Bieten Sie B-Ware zu günstigen Preisen im Hofladen oder im Online-Shop an.
- Finden Sie Alternativen für Plastik, z.B. Stroh statt Plastikfolien bei der Unkrautbekämpfung.
- Überlegen Sie sich wie Sie alle Ressourcen auf Ihrem Hof bestmöglich nutzen können.
- Überlegen Sie sich, ob Sie Abfall, der sich nicht vermeiden lässt, auf andere Art und Weise wiederverwenden können.
- Erklären Sie Ihren Kund*innen bei Ihrem Webauftritt wie Sie Müll vermeiden. Tipps zu erfolgreicher Kommunikation finden Sie im Trendradar #3.
Good Practice Beispiel - Hut & Stiel
Manuel Bornbaum und Florian Hofer züchten seit 2015 Austernpilze auf einem Abfallprodukt – dem Wiener Kaffeesatz. Auf diese Weise wird aus Abfällen ein neues Lebensmittel geschaffen. Sie wollen, dass Pilze aus nachhaltiger Produktion vermehrt auf den Tellern der Österreicherinnen und Österreicher landen. Mittlerweile beliefert „Hut und Stiel" Restaurants, Greislereien und Supermärkte. Zudem bieten sie Do It Yourself-Workshops an und kreieren neue Rezepte. Schauen Sie auf das Profil von Hut & Stiel.
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