Bäuerinnen setzen auf Innovation

Veranstaltung der Bäuerinnen NÖ zeigt auf, welche Potentiale es für die bäuerlichen Betriebe gibt, um auch in Zukunft ausreichendes Einkommen zu erwirtschaften und damit die Weiterführung der Höfe zu sichern.

Am 3. Oktober 2019 wurde bei der Tagung „Landwirtschaft im Fokus der Bäuerinnen" in der LFS Warth das Thema „Innovationen als Zukunftschance unserer Betriebe" aufgegriffen. Landwirtschaftskammer NÖ-Präsident Johannes Schmuckenschlager, Innovationsverantwortliche Lisa Danner sowie Präsidentin der Bäuerinnen NÖ Irene Neumann-Hartberger betonten die Bedeutung von Innovationen.

Chancen in der Landwirtschaft

„Innovationen waren schon immer wesentlicher Faktor in der landwirtschaftlichen Betriebsentwicklung. Heute sind allerdings nicht nur neue Produktionstechnologien gefragt, sondern auch neue Produkte und Dienstleistungen. Die Österreicherinnen und Österreicher sehnen sich nach regionalen Angeboten aus den für uns typischen Familienbetrieben. Daraus ergeben sich viele Chancen, die wir Bäuerinnen und Bauern aufgreifen und entwickeln sollten", ist Landwirtschaftskammer NÖ-Präsident Johannes Schmuckenschlager überzeugt. Und Präsidentin der Bäuerinnen NÖ Irene Neumann-Hartberger hebt die Stärken der Frauen hervor: „Es geht nicht mehr nur ums Produzieren, sondern ganz wesentlich ums Vermarkten der tollen Lebensmittelqualitäten und bäuerlichen Angebote. Da haben viele Frauen einen deutlichen Wissensvorsprung, weil mehr als ein Drittel aller Bäuerinnen aus anderen Berufen zur Landwirtschaft stoßen." Sie plädiert dafür, dass jedes Betriebsleiterpaar die verschiedenen Erfahrungen und Kompetenzen aus der Landwirtschaft und aus anderen Bereichen bewusst wahrnimmt und für eine erfolgreiche Betriebsentwicklung bündelt.

Schmuckenschlager unterstreicht, wie er als Präsident der Landwirtschaftskammer NÖ verstärkt zur Erschließung neuer Wege beitragen will: „Wir bieten umfassende Bildungs- und Beratungsangebote an und betreiben schon jetzt federführend mehrere Innovationsprojekte wie etwa zum bodenschonenden Pflanzenbau, zur Digitalisierung oder zum Knoblauch. Wir beauftragen Studien und arbeiten intensiv mit Hochschulen zusammen. Auch unser eigenes Betriebsrestaurant nutzen wir um Praxiserfahrungen bei neuen Absatzkanälen zu sammeln. Und selbstverständlich wollen wir als Interessenvertretung die regionalen Absatzmöglichkeiten für die österreichischen Qualitätslebensmittel weiter ausbauen, daher setzen wir uns vehement für eine lückenlose Herkunftskennzeichnung ein."

Vielfältige Innovationspotentiale für die bäuerliche Landwirtschaft

Johanna Rohrhofer vom Netzwerk Zukunftstraum Land präsentierte die Ergebnisse der Innovationsanalyse für die österreichische Landwirtschaft, die das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) beauftragte. Um mehr Wertschöpfung auf den Höfen zu schaffen, definiert sie vier Innovationsfelder: Neue Formen der Zusammenarbeit, neue Formen der Bewirtschaftung und Verarbeitung, pflanzliche Produkte aus regionalem Anbau und tierische Produkte mit hohem Tierwohl. Vier Praxisbetriebe ermöglichten spannende Einblicke in ihre Wege und gaben praktische Erfahrungen. Lisa DAnner, lk-projekt, rundete die Tagung ab, indem sie Mein Hof- Mein Weg, sowie ihre Beratungs- und Begleitungsangebote für innovative Vorhaben vorstellte.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter folgendem Link:

Bäuerinnen Niederösterreich

 

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LK Oberösterreich

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LK Österreich

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LK Salzburg

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LK Oberösterreich, Bezirksbauernkammer KI SE

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